Mittwoch, 23. Dezember 2009

An meine kleine Schwester

Ich war vorgestern Abend sehr aufgewühlt…
aufgewühlt, weil Du gehst,
Du, die ich mal sehr mochte,
Du, die scheinbar nur noch unzufrieden ist,
Du, die scheinbar nur noch Negatives sieht,
Du, die scheinbar keine Freude mehr empfindet.

Selbstverständlich ist nicht alles Rosarot…
es gibt Negatives…
die Menschen sind verschieden…
sie empfinden unterschiedlich.
Die eine kann dies…
die andere kann das…
das eine ist nicht für jeden besser oder schlechter als das andere…
wir sind Individuen mit Fehlern und Schwächen.

Liebe Dala,
ich habe dich geliebt…
ich habe dich gehasst…
ich habe dir verziehen…
ich war eifersüchtig auf dich…
ich habe dich bewundert…
ich habe von dir gelernt…
ich war gerne mit dir zusammen…
ich habe versucht, dir zu helfen……daran bin ich gescheitert.


Liebe Dala, wir waren lange zusammen in SL…umso mehr tut der Abschied weh. Vor allem, weil wir scheinbar nicht mehr kommunizieren können. Du verstehst nicht das, was ich sagen will….ich kann dir nicht das vermitteln, was ich meine. Ich wollte dich nie kritisieren…du solltest dich nicht ändern. Aber du warst unzufrieden…mit dir…mit der Situation auf Gor….mit anderen. Diese Unzufriedenheit hat auch mich belastet. Ich habe versucht, dir darzustellen, was du tun musst, um wieder zufriedener zu sein. Das ist mir misslungen. Ich kann dir nichts mehr sagen…wollte dir immer helfen, aber nun bin ich leer.

Mich belastet die Art unseres Abschieds, aber das lässt sich wohl nun nicht mehr ändern. Ich erinnere mich an schöne Dinge….muss fast weinen, wenn ich das noch einmal lese: Kajirarolls
….aber das ist vorbei.

Ich wünsche dir, dass noch Glücksgefühle bleiben…
denn die eigentliche Frage „Warum bin ich so unzufrieden?“
ist immer noch unbeantwortet.

Aber der Mensch ist ein Könner im Verdrängen…
und haben nicht sowieso eigentlich immer die anderen Schuld?

Ich werde auch verdrängen…
und mich an die schöne Zeit zusammen mit dir erinnern.

Möge das Licht der drei Monde dir deinen Weg zeigen!


PS: LiebenDank an Vince und vor allem an Questi, an der ich meinen ganzen Frust ausgelassen habe an dem Abend. Danke, dass ihr mich aufgefangen habt.

Montag, 14. Dezember 2009

Ist die Katze aus dem Haus...

tanzt die Maus auf dem Tisch...

liegt faul in der Sonne...




lässt sich von Sira zum Einkaufen in die Oase paddeln...



kühlt sich die von der viiiieeeelen Anstrengung ganz müden Füße :-))

Sonntag, 6. Dezember 2009

Angst vor Roleplay?

Ein Teil von Kasra war mal wieder auf Reisen. Letzten Mittwoch fuhren wir mit 2 Wagen Richtung Lydius. Anlass war die Pilgerreise des früheren Regenten. Damit hatte meine Herrin die Möglichkeit in schützender Begleitung durch ihn Lydius zu besuchen, um dort das Interesse für ein Theatergastspiel zu erkunden. Ein neuer Krieger, der aufgrund eines Schiffsunglückes sein gesamtes Hab und Gut verloren hatte, begleitete uns ebenfalls. Er hoffte, in der großen Stadt eine Schneiderin zu finden bei der er sich neu ausstatten wollte.

So wurden die Wagen aufs Schiff verladen und die wochenlange Seereise begann, ganz schön weit weg diese Stadt. Angekommen in Lydius staunten alle erschrocken die dichte Schneedecke dort an. Zum Glück hatte ich meinen warmen Umhang mit eingepackt, nur meine Schuhe fand ich nicht so schnell.




Wir rumpelten mit den schweren Wagen durchs Stadttor. Ein dort anwesender fremder Krieger bot sich an, den Administrator der Stadt von unserer Ankunft zu benachrichtigen. Dieser begrüßte uns dann auch bald. Er bot uns eine offene Feuerstelle zum Übernachten an!...im Winter!....bei Schnee!...mitten in der Stadt! Erst nachdem unser Seemannkrieger protestierte, wies der Herr seine Kajira an, uns in die noch nicht ganz fertige Herberge zu bringen. Ich half der Kajira dann, dort Felle und Sitzkissen auszulegen und Feuer zu machen. Sobald alles einigermaßen für uns hergerichtet war, verliess die Kajira uns dann aber auch schnell wieder. Zum Bedienen hatte sie anscheinend keine Zeit mehr.

Offensichtlich sind die Einwohner von Lydius nicht besonders neugierig. Bis auf eine fremde Freie, die sich kurz zu uns setzte, kam niemand aus der Stadt vorbei. Während der Nacht wurde dann meiner Herrin das Bett unter dem Hintern abgebaut. Auch die Felle und Sitzkissen, die nicht ich aufgebaut hatte, verschwanden. Hatten die da Angst, dass wir die Sachen am nächsten Morgen klauen könnten??? War schon eine tolle Gastfreundschaft dort... sowas gibt es in Kasra nicht!!!


Nun mal OOC weiter: Ich hatte am Donnerstag beim Einloggen schon IM, dass ich meine gerezzten Sachen entfernen soll. Als ich darauf antwortete, dass wir natürlich weiterspielen bis zu unserer Abreise, war die Reaktion freundliche Verwunderung. Am gesamten zweiten Abend in Lydius gab es keine ernsten Versuche, mit uns in Kontakt zu kommen, obwohl wir auf Einladung der Teehauswirtin uns im Teehaus aufhielten. Ein dort anwesender Freier aus Lydius baggerte lediglich mit der Wirtin rum. Der Kommandant der Wache dort äusserte sich draussen höchst erstaunt darüber, dass ein Wagen aus Kasra vor der Tür stand....allerdings nur gegenüber seiner Kajira. Er kam dann sogar noch ins Teehaus....ignorierte uns Fremde aber vollkommen.
Rudwin...unser Seemannkrieger machte einen Versuch ins RP zu kommen, indem er zum Tresen ging und sich Getränke bestellte....vergeblich. Er bekam zwar die Getränke (Blackwine für 1 Kupfer!!!), aber das war es dann auch.
Wir redeten laut untereinander, dass es offensichtlich kein Interesse an einer Theateraufführung und an der Aufnahme von Handelsbeziehungen gibt....keine Reaktion.

Ich hatte den Eindruck, dass Lydius sich selbst genügt, sich schon fast gestört fühlte durch uns......dann spielt man schön alleine weiter da in Zukunft.

Montag, 30. November 2009

Wieder zuhause in Kasra

Nach einer langen, staubigen Heimreise über die alte Salzstraße kam unser Tross spät am Abend wohlbehalten in Kasra an. Ich glaube, nicht nur meins, sondern alle unsere Herzen machten Luftsprünge, als wir die vertrauten Mauern endlich am Horizont im sanften Licht der drei Monde und der vielen am Himmel funkelnden Sterne auftauchen sahen. Erleichtert hörten wir von unseren Wächtern, dass es keine Zwischenfälle während unserer Abwesenheit gegeben hatte. Während meine Kettenschwester schon das viele Gepäck entlud, spannte ich erschöpft, aber glücklich schnell die Bosks ab und versorgte sie wieder mit reichlich Futter und Trinken... sie hatten sich ihre Extraportion wirklich verdient. Eigentlich war ich noch ganz aufgekratzt von dem großen Erfolg unserer ersten Theater-Reise, aber kaum hatte ich mich an diesem Abend am Fußende des Fells meiner lieben Herrin hingelegt, schlossen sich wie von alleine meine vor Müdigkeit bleischweren Lider für einen traumlosen, tiefen Schlaf.

Früh am nächsten Tag erwachte ich mit dem ersten Sonnenstrahl. Meine liebe Herrin schlief noch und ich schlich mich leise die steile Leiter hinunter, um mich gutgelaunt und erholt an die vielen, nach so einer langen Reise erforderlichen Arbeiten zu machen. Gerade fertig damit, erschien auch schon meine Herrin mit den üblichen Gelüsten nach ihrer heißen Milch mit Honig, die sie in der Herberge zu sich nehmen wollte. Dort herrschte emsige Betriebsamkeit, denn auch unser Herr Diplomat und Wirt war bereits auf den Beinen.
Ich wollte gerade mit der Zubereitung der Milch beginnen, als er ankündigte, dass er mich noch zu sprechen wünschte. Mir fuhr bei seinen Worten ein ziemlicher Schreck in die Glieder. Leicht nervös begann ich zu überlegen, ob ich vielleicht etwas falsch gemacht hatte? Siedend heiß fiel mir sofort ein, seine Erste hatte mich doch beim Paddeln auf dem Fayheen erwischt! Na, die würde was erleben, wenn sich herausstellte, dass sie mich verpetzt hatte. Doch es kam ganz anders! Er lächelte mich freundlich an, als ich vor ihm kniete und lobte mich!! Er lobte mich dafür, dass ich mich während der Abwesenheit meiner Herrin so gut um die Vorbereitungen für die Theatertournee gekümmert hatte... und das tat er vor allen Anwesenden in der Herberge!!! Ich kann gar nicht beschreiben, wie stolz ich über dieses Lob war, denn es ist doch eigentlich selbstverständlich, dass ich die mir übertragenen Aufgaben gewissenhaft und ordentlich erledige, um meine Herrin oder andere Freie zu erfreuen. Ich glaube, die Feuer in der Herberge hätten gelöscht werden können, der Raum wäre alleine von meinem Strahlen beleuchtet worden.

Im Laufe dieser Hand kehrte in Kasra schnell der Alltag wieder ein... alle gingen ihren Geschäften und Tätigkeiten nach wie immer. Allerdings wurden schon neue Pläne geschmiedet, wohin die Theatertruppe das nächste Mal reisen könnte. Mir wurde aufgetragen, die genannten Städte für unseren Diplomaten auf einen Zettel zu schreiben.
Leider ist es mir nicht gelungen, die Notizen ohne Tintenkleckse anzufertigen. Ganz in Gedanken hatte ich auch noch ein Strichmännchen auf den Rand gemalt und überreichte dem Herrn etwas ängstlich mein Werk. Doch welch ein Glück war dieses Männchen... er erkannte es als ein Bild von sich und war begeistert!
Ich habe mir schon öfter überlegt, ob er überhaupt lesen kann, denn das macht eigentlich seine Erste immer für ihn.

Ungewöhnlich waren in dieser Hand die vielen Besucher in Kasra, fast ausnahmslos Krieger, die auf der Suche nach einem neuen Heimstein waren. Zu meinem Leidwesen habe ich von den Gesprächen unseres Regenten mit ihnen nicht viel mitbekommen, Neugier steht ja einer Kajira nicht. Ich vermute jedoch, dass unsere Wachen Verstärkung bekommen haben.
Ein Herr ist mir besonders aufgefallen. Es war ein Abend, an dem meine Herrin sehr früh zurückgezogen hatte und ich noch einmal zurück in die Herberge ging, weil ich nicht einschlafen konnte. Er erzählte gerade von seinem traurigen Schicksal... dass er durch ein Unglück sein Gedächtnis verloren hatte und vollkommen mittellos war. Nebenbei fragte er mich ein wenig aus, wem ich gehöre und ob ich Restriktionen habe, was ich verneinte. Als ich dann den Mund öffnen sollte, fiel es mir jedoch wieder ein! Mit hochrotem Kopf klappte ich meinen Mund schnell wieder zu und beichtete, dass ich ganz aus Versehen etwas verschwiegen hatte. Ich darf keinen Paga trinken! Das hätte ich fast vergessen zu sagen. Er lachte mich aus, denn er wollte mir keinen Paga in den Mund gießen, sondern nur meine Zähne sehen.
Die Information von Sir C., dass unsere Wachen bestimmt noch weitere Krieger zur Verstärkung gebrauchen können, veranlasste ihn, erst einmal in Kasra zu bleiben, um am nächsten Tag mit unserem Regenten oder dem Leutnant der Wache über sein Bleiben zu sprechen. Er ließ sich von mir einen Schlafplatz am Lagerfeuer vor unseren Stadtmauern zeigen und meinte noch, dass ihm die Wärme des Feuers genüge und er meine Dienste nicht mehr benötigte. Seufzend legte ich noch ordentlich Holz nach und zog mich leise zurück. Am nächsten Tag erfuhr ich, dass die Nacht wohl doch ziemlich kalt war… tja… er wollte ja nicht von mir gewärmt werden!


Zum Ende dieser Hand musste meine liebe Herrin erneut reisen. Als ich sie zum Hafen begleitete, trug sie mir auf, dort zu warten, um ihren guten Freund, den Händler Sir N., der mit dem nächsten Schiff ankommen würde, auf eine Reise zu begleiten. Traurig schaute ich ihrem am Horizont verschwindenden Schiff hinterher. Doch schnell packte mich eine große Aufregung, weil ich nicht wusste, wohin Sir N. mich mitnehmen würde. Die Reise ging zu einer Insel mit einer großen Arena, wo ein riesiges Kaissa-Brett auf Spieler wartete. Lange Listen mit Spielernamen hingen dort aus. Ich kombinierte, dass Sir N. sich vermutlich im Auftrag meiner Herrin nach einem Kaissa-Spiel für Kasra umsah, denn darüber hatte sich meine Herrin gerade diese Hand mit unserem Regenten und anderen Freien im Feuerkrug unterhalten.

Zuletzt entdeckten wir noch ein anderes Spiel... ein Brettspiel, das sich Zar nennt. Ich kannte es aus meiner Zeit in der Tahari, denn dort ist dieses Brettspiel weit verbreitet. Aber das Tollste war, ich durfte eine Runde mit Sir N. spielen! Und es kam noch toller... ich habe gewonnen!!... oder hat er mich gewinnen lassen?

Erst sehr spät in der Nacht legte unser Schiff wieder in Kasra an. Niemand war zu sehen, alle Bürger schliefen bereits, nur unsere unermüdlichen Wachen patroullierten auf der Stadtmauer. Traurig stellte ich fest, dass meine liebe Herrin nach ihrer Reise leider noch nicht wieder zuhause war. Ich hätte ihr so gerne von meinen Erlebnissen berichtet. Doch sollte ich diese Nacht nicht alleine im Sklavenhaus sein. Sir N. wollte erst am nächsten Tag weiter reisen und zog mich zu sich ins Gästebett, in seine starken Arme………….
Was für eine Nacht... und der nächste Morgen erst! *färbt sich dunkelrot*… das von ihm entfachte Sklavenfeuer in mir ließ mich fast verglühen… ich diente Sir N. mit aller Leidenschaft und Hingabe einer rotseidenen Kajira!!!

Hoffentlich besucht er meine liebe Herrin bald wieder. :-))

Freitag, 20. November 2009

Die Theateraufführung in Torcodino

Darstellerinnen:
Sira – Theaterdirektor
Sandra – Lady A
Stoo – Sklavenhändler
Sina – Lady B und Milo
Dina – Talena und Wachmann

Regie:
Meine liebe Herrin, Lady Teddy Pinion

Nach einem erholsamen Schlaf erwachte ich am nächsten Morgen etwas verwirrt in der fremden Umgebung des Gästehauses in Torcodino. Meine liebe Herrin schlief noch tief und fest und so schlich ich mich leise aus dem Haus, um die Stadt zu erkunden und nach den Bosks zu sehen. Diese grasten zufrieden vor dem Stadttor, so dass ich mir um sie keine Sorgen machen musste.

Meinen Durst löschte ich am Stadtbrunnen und lief dann zur Arena, um aus unseren mitgebrachten Vorräten Sklavenbrei und das Frühstück für meine Herrin zuzubereiten. Dort traf ich auch schon auf Sira und Sandra, die mit letzten Arbeiten an den Kulissen beschäftigt waren.

Der Tag verging wie im Flug und viel zu schnell trafen die ersten Zuschauer in der Arena ein. Langsam stieg meine Nervosität und alle Darstellerinnen begannen sich in ihre Kostüme zu zwängen. Für mich war das am wenigsten aufwändig, da ich in den ersten drei Akten eine Kajira spiele und daher schon fertig umgezogen war.

Die große Arena Torcodinos füllte sich schnell immer mehr... neugierig lugte ich immer wieder durch den Vorhang und entdeckte auch einige bekannte Gesichter. Ich staunte, vor so vielen Menschen hatten wir noch nie gespielt. Hoffentlich ging nichts schief! Dann ging es endlich los......




Ich mache es kurz, die Aufführung klappte hervorragend und das, obwohl wir sie schon lange nicht mehr gespielt oder geprobt hatten. Wir bekamen richtig viel Beifall und sogar Zugabe-Rufe. Überschwänglich verbeugten wir uns alle immer wieder vor diesem tollen Publikum. Der einzige Zwischenfall war, dass der Vorhang sich ein paar Male von alleine schloss...da schien es irgendein technisches Problem gegeben zu haben *grinst zu Momo*.

Vor unserer Abreise wollten alle noch unbedingt das legendäre Teehaus von Torcodino aufsuchen. Meine Herrin hatte vorher ja von Sir N. schon davon gehört und zu Kuchen eingeladen. Sie war von der Farbgestaltung und dem Ambiente dort so begeistert, dass sie mehrfach versuchte, den Wirt von Kasra davon zu überzeugen, dieses als Vorbild für seine Herberge zu nehmen. Unverständlicherweise lehnte er brüsk ab.




Spät am Abend dann, nachdem wir die letzten Dinge auf die Wagen verladen hatten, rumpelten wir mit diesen aus dem Tor von Torcodino hinaus und lenkten die Gespanne auf die beschwerliche, lange Rückreise nach Kasra. Diesmal achtete ich allerdings darauf, wegen dem vielen Staub nicht wieder am Ende unserer kleinen Karavane zu fahren. Ich wäre gerne noch einen Tag geblieben, aber leider hatten meine Herrin und auch die anderen Mitreisenden dringende Geschäfte in Kasra zu erledigen. Aber dies war hoffentlich nicht unsere letzte Theaterreise.

Donnerstag, 19. November 2009

Die Reise nach Torcodino

Seit Tagen schon war in Kasra eine fast hektische Betriebsamkeit zu spüren. Die Vorbereitungen für die große Reise unserer Theatertruppe nach Torcodino erreichten ihr Endstadium und liefen auf Hochtouren. Da meine liebe Herrin einige Tage verreisen musste, übertrug sie mir einen Berg von Aufgaben.

Endlich wurden die tollen Wagen und die Zugbosks von dem Wagenbauer Sir Andi geliefert... wurden Probe gefahren und mussten noch mit ein paar zusätzlichen Sitzplätzen auf den Kutscherböcken ausgestattet werden. Auch unser Wirt sollte es im Wagen neben seinem geliebten Paga bequem haben und die Flaggen Kasras durften an den Wagen selbstverständlich nicht fehlen.

Ich versuchte alles zur Zufriedenheit meiner lieben Herrin zu erledigen, wobei mir doch ein wenig der Kopf schwirrte, denn ich durfte ja nichts vergessen. Nicht nur die unendlichen Kleiderberge meiner Herrin mussten in Taschen und Kisten verpackt und auf den Wagen zu verstaut werden, sondern auch die Theaterkostüme, die Bosks wurden verpflegt und bekamen noch ein paar extra Portionen Futter für den beschwerlichen, langen Weg. Um unsere Verpflegung und die Theaterbühne kümmerten sich zum Glück andere.

Am Abend vor der Abreise knisterte die Luft in Kasra förmlich von der Aufregung aller Kajirae, denn so eine Reise haben die meisten wohl noch nie gemacht. Auch die begleitenden Krieger konnten ihre Anspannung nicht mehr ganz verstecken. Murmelnd hockten sie vor großen Karten zusammen, um die Reiseroute über die alte Salzstraße festzulegen und pflegten ihre Waffen.
























Dann ging es endlich los. Unter lautem Gerumpel rollten die Wagen aus dem Stadttor von Kasra. Der große Planwagen mit der Bühne und den Kostümen wurde von meiner Herrin gelenkt, neben ihr auf dem Kutschbock der Regent von Kasra. Ich musste den zweiten Wagen mit den vielen Sitzplätzen steuern, der neben mir sitzende Goldschmied hatte da keine Lust zu. Über seine Gesellschaft auf dem Kutschbock habe ich mich aber sehr gefreut. Hinten auf den harten Holzbänken saßen die Schreiberin und Sina. Leider war mein Bosk äußerst störrisch und musste massiv mit der Peitsche angetrieben werden *ich glaube, Kasra war kurz vor dem Crash….vor lauter Lag ging da gar nichts mehr*. Das war mir aber natürlich immer noch lieber, als selbst einen Wagen zu ziehen, so wie das erste Mädchen des Wirtes es musste. Der Wirt hatte es sich unter der Plane in dem kleinen Wagen mit seinem Pagafass bequem gemacht und trieb Sira mit motivierenden Worten an. Sandra ritt auf einem Bosk, der den Wagen mit den Vorräten und den anderen Kajirae zog. Ich vermute, ihr tut nicht nur der Po weh *gg*.

Die Fahrt war furchtbar anstrengend. Da der von mir gelenkte Wagen am Ende der kleinen Karawane fuhr, schluckten wir natürlich den ganzen aufgewirbelten Staub. Es knirschte richtig zwischen meinen Zähnen. Die Schreiberin fing schon nach kurzer Zeit an zu jammern, wie unbequem diese Reise doch sei. Zwischendurch sah ich immer wieder nach oben und beobachtete den eleganten Flug des Tarns, der von unserem Leutnant der Wache gelenkt wurde und der unsere Reise wirkungsvoll beschützte.

Nach unendlich langer Fahrt und vielen kurzen Rastpausen erreichten wir irgendwann die beeindruckenden Stadtmauern von Torcodino. Erstaunlicherweise waren die Stadttore offen und unbewacht, so dass wir ungehindert bis auf den Marktplatz fahren konnten. Sina und ich spannten die Bosks aus und brachten sie auf die frischen Blumenwiesen vor dem Tor. Kurz danach tauchte dann doch der Kommandant der Torcodino-Wache auf. Da er wohl unsicher war, wie er mit uns verfahren sollte, holte er den Administrator der Stadt hinzu. Dieser war sichtlich erfreut über unsere Ankunft und hieß uns sehr herzlich willkommen.

Die Anstrengungen des Tages fanden aber noch kein Ende. Die Herren (sogar unser Regent!) waren mit Sägen und Hämmern dabei, die Bühne aufzubauen. Ich hätte den gut gebauten Herren, die sich mittlerweile teilweise ihrer Oberbekleidung entledigt hatten, gerne dabei zugesehen, musste jedoch, wie alle anderen Kajirae, die Vorräte von den Wagen abladen und in der Arena verstauen. Nur die faule Sandra hatte sich natürlich wieder irgendwo verdrückt.
Meine Herrin hatte wohl den anstrengendsten Teil der Arbeit… sie saß auf einer Zuschauerbank und überwachte und dirigierte uns alle.

Der Tag endete im Gästehaus der Stadt mit einem kleinen Fiasko… das einzige Bett in diesem Haus, welches meiner Herrin zugedacht war, war bereits durch eine fremde Herrin belegt. Offensichtlich ein Fehler im Buchungssystem. Meine Herrin zog sich daraufhin grummelnd in den Vorraum zurück, legte sich auf ein geliehenes Fell zum Schlafen und zog etwas unwirsch ihren Umhang eng um sich. Dies bedeutete natürlich, dass alle männlichen Mitglieder unserer Reisegruppe diesen Raum verlassen und sich Schlafplätze im Freien suchen mussten. Erschöpft fiel ich am Fußende des Fells in tiefen Schlaf und träumte von der bevorstehenden Theateraufführung.

Dienstag, 10. November 2009

Grillfest in Kasra…

...zu Ehren unseres neuen und unseres alten Regenten.







Meine liebe Herrin hatte alle Bürger Kasras nach der Wahl von Sir T. zum neuen Regenten zu einem Grillfest eingeladen. Der Termin wurde mit den beiden hohen Herren abgestimmt und dabei selbstverständlich auch Rücksicht auf den Sitzungstermin des Südlandrates genommen. Die Verantwortung für alle Vorbereitungen übertrug sie mir.

Tagelang hatte ich geplant, überlegt und Beschaffungen getätigt und wurde immer aufgekratzter, je näher der Tag des Festes rückte. Die Vorbereitungen haben mir richtig Spaß gemacht, auch wenn ich gerne die eine oder andere Hilfe dabei gehabt hätte, aber egal, es sollte nicht sein.

In der letzten Nacht vor dem Fest konnte ich dann, vermutlich vor lauter Aufregung, nur schlecht schlafen und stand am Morgen schon sehr früh auf. Meine Herrin schlief noch, keine Seele war in Kasra zu sehen. Ich hatte noch einiges zu erledigen und machte mich schnell daran… wollte rechtzeitig vor dem Eintreffen der Gäste mit allem fertig sein.

Als erstes begann ich die Grilltafel auf dem Marktplatz von Kasra zu decken, alle Sitzkissen noch einmal aufzuschütteln und schön auszurichten (Sch...Script... musste jedes Kissen noch einmal resetten). Nebenbei lauschte ich zum Hafen hinunter, um nicht die Ankunft des Händlers zu verpassen, der Kalana, Rence-Bier und ein Tarsk liefern sollte. Pünktlich kam er und half mir sogar noch dabei, das Task auf den vorbereiteten Grill zu hieven. Puuhhh... war das Biest schwer... die inzwischen reichlich vorhandene Glut trieb mir feine Schweißperlen auf meine Haut… nur gut, dass ich meine Tunika rechtzeitig ausgezogen hatte. Meine Schürze sah ziemlich schmutzig aus nach der Wuchterei mit dem Viech. Ein Glück, dass meine Herrin keinen Bosk bestellt hatte. Das Kalana-Fass anzustechen, war ebenfalls nicht so einfach, wie ich es mir vorgestellt hatte. Leider ist es mir auch nicht ganz gelungen, den Hahn richtig dicht zu bekommen. Es tropfte den ganzen Abend etwas, was aber zum Glück wohl niemandem weiter aufgefallen ist.

Endlich waren alle notwendigen Arbeiten erledigt. Ich hatte sogar erfolgreich gegen meine Gelüste angekämpft, ein Scheibchen vom Käse zu probieren. Die Gäste und meine Herrin konnten kommen, nur… niemand tauchte auf. Ich wurde langsam etwas nervös. Dann war meine Herrin jedoch endlich da... schaute sich ziemlich erstaunt um und murmelte was von „Oh...das Fest hätte ich ja beinahe vergessen!“… wie gut, dass sie sich auf ihre Erste verlassen kann!^^

Aber wo blieben denn nur die Gäste? Ich wurde immer aufgeregter, je später es wurde, dachte schon, dass es alle vergessen hatten. Doch dann trudelten die Bürger so nach und nach ein, vor allem auch unser Regent und die Ubara der Aretai, die ihm zum Amtsantritt ein Schwert schenkte. Leider erhielten wir aber auch die Nachricht, dass der Südlandrat schon wieder tagte und unser „alter“ Regent dadurch verhindert war. Der Termin für das Fest war doch mit Rücksicht auf den Rat extra auf den ersten Tag dieser Hand geschoben worden! Grummelnd machte ich meiner Enttäuschung etwas Luft. Aber ich habe auch verstanden, dass diese Sitzung sehr wichtig gewesen sein muss, wohl auch für Kasra, sonst wäre unser zweiter Ehrengast, der "alte" Regent bestimmt in Kasra gewesen.

Es wurde jedenfalls ein schönes Fest, fand ich. Ich glaube, die Speisen haben allen Herrschaften geschmeckt, obwohl meine Herrin wie immer sehr zaghaft an dem Fleisch knabberte... allerdings zu meinem Vorteil. Ich bekam eine Riesenportion von ihr! Mmmmmhh... war das lecker!!! Auch dem Rence-Bier wurde ordentlich zugesprochen, vor allem von unserem neuen Regenten *gg*.

Ich weiss nicht, ob es an dem vielen Bier lag oder weil Sir T. einfach gut drauf war... Er stellte sich jedenfalls zu vorgerückter Stunde auf das schmale Brett über einem großen, mit Wasser gefüllten Bottich und alle Kajirae durften dann mit Larmas nacheinander auf die hinter dem Bottich vorhandene Zielscheibe werfen!! Welch ein Spaß... wir lachten und kicherten... nur trafen wir einfach nicht richtig... hatten ja alle kein "Zielwasser" getrunken. Er stand jedenfalls ziemlich lange dort oben, übrigens toll anzuschauen der Regent... *schwärmt: "welch ein Mann!"* Zwischendurch wurde er von Sir S. sogar noch mit einem weiteren Bier versorgt, damit er da oben auf dem Brett nicht verdurstete! Irgendwann gelang mir dann der richtige Treffer in die Mitte der Scheibe, der die Verriegelung des Bretts löste... Sir T. plumpste in den Bottich und tauchte pitschenass, lachend und prustend wieder auf. Abtrocknen alleine half nicht, er musste sich umziehen! Zur Belohnung für diesen genialen Treffer durfte ich mir dann noch ein Tarsk-Steak abschneiden :-)

Fazit:
Also... grillen in Kasra ist eine echt tolle Sache... und wenn neue Regenten zukünftig auf diese Weise immer in ihr Amt "eingetaucht" werden, dann sollte unser Regent öfter wechseln... alternativ könnte auch der jetzige die Prozedur zur Verlängerung seiner Amtszeit regelmäßig wiederholen. Ich werde mal versuchen, meiner lieben Herrin diese Idee für die nächste Ratssitzung schmackhaft zu machen.^^


Noch was…
Der Wirt bekam von meiner Herrin eine Kiepe mit einem kleinen Fass seines geliebten Pagas geschenkt. Leider war er aber gestern nicht in Kasra und so überreichte sie Sira das Geschenk, denn die muss es ja tragen, wenn ihr Herr auf Reisen ist.^^ Ich weiß nicht, wem meine Herrin damit die größere Freude gemacht hat… dem Wirt oder Sira?... Sira strahlte jedenfalls für den Rest des Abends irgendwie glücklich vor sich hin :-)

Montag, 9. November 2009

Mal keine Fischsuppe...


... ob ich mal probieren sollte?

Andi baut echt supertolle Sachen... vor allem auch für die niederen Kasten :-)

Donnerstag, 5. November 2009

Wochenrückschau in Bildern...

Kasras neuer Regent, Sir T.
Wahl des Regenten....


Ratssitzung in Kasra


Wir sind allein zu Haus... Sina ist für eine Weile auf den Feldern...


Dienstag, 27. Oktober 2009

Montag, 26. Oktober 2009

Sonntag...

...später am Abend bin ich noch mal kurz in Kasra gewesen, nach meiner Kettenschwester schauen. Mir schwante irgendwie nichts Gutes und so war es auch...
Ich traf sie im Haus unserer Herrin an. Sie erzählte mir auch gleich, dass sie ein "ereignisreiches" Wochenende hinter sich hatte. Anscheinend waren Fremde in Kasra gewesen, die sich nach ihrer Meinung unangemessen benommen hatten.
Und was hat meine kleine Kettenschwester daraufhin gemacht?...
Sich NICHT wie eine gut erzogene Sklavin benommen... NICHT versucht, so zu dienen, wie es von einer ausgebildeten Sklavin erwartet wird... sich NICHT bemüht Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen... NEIN... sie hat Freie belehrt... Freie belogen... Freie als unfein bezeichnet... und sie fand sich dabei gestern auch noch vollkommen im Recht! Auf meine Frage, was eine Sklavin mehr als alles andere will, antwortete sie mit giftsprühendem Blick: "Alle Freien erfreuen, außer Sir ******!"
Ich sah keine andere Möglichkeit, als sie zu bestrafen und holte den Knebel heraus, damit sie bis zur Rückkehr unserer Herrin nicht noch mehr Schaden anrichtete. Kurz bevor ich sie zum Schweigen bringen konnte, setzte sie dem ganzen noch die Krone auf, indem sie eine weitere Ungehörigkeit über Sir ****** so laut brüllte, dass sie in ganz Südland zu hören war. Daraufhin musste sie sich auch noch ausziehen und draußen am Pfahl schlafen.
Hoffentlich hat ihr die kühle Nacht geholfen, sich darauf zu besinnen, dass sie eine Sklavin ist und was sie unserer Herrin mit ihrem ungehörigen Benehmen angetan hat.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Das rote Kleid und seine Geschichte



Gestern hatte meine liebe Herrin wieder das rote Kleid an, das ich so sehr mag.

Vor dem Sklavenhaus trafen wir unseren Leutnant, dem dieses tolle Kleid auch sofort auffiel... denn er meinte bei ihrer Begrüßung grinsend: „Heute so… hm… rot?“ Diese Frage ließ meine Herrin spontan sehr tief erröten... sie schaute sogar kurz verlegen zu Boden. Ich fand, sie sah einfach hinreißend aus!

Ihre Erklärung, dass dieses Kleid schon sehr alt sei und mal aus einem besonderen Grund gekauft worden ist, machte unseren Leutnant dann erst richtig neugierig.

Meine Herrin versuchte geschickt das Gespräch noch in andere Bahnen zu lenken... es gelang ihr jedoch nur kurzfristig... irgendwie kam er doch wieder auf das rote Kleid zu sprechen.

Sie versuchte ihm klar zu machen, dass sie dieses Kleid 2 Jahre nicht getragen hatte und nun einfach beschlossen hatte, dass es zu schade ist, um es nicht zu tragen... erwähnte aber auch, dass mit dem Kleid eine alte Geschichte verknüpft ist, die ihn bestimmt langweilen würde, weil es keine Männergeschichte ist.

Daraufhin kratzte er sich nachdenklich am Kinn.

Ich starrte ihn gebannt an, wagte kaum Luft zu holen und wartete was er nun sagen würde. Ich kannte diese Geschichte zwar schon, wollte sie aber gerne noch einmal hören... ich liebe solche Erzählungen!

Zu meiner Freude ließ er nicht locker! Er und unser inzwischen dazu gekommener Zimmermann wollten unbedingt hören, was es mit diesem Kleid auf sich hatte.

...eine Geschichte voller Herzschmerz, Verwirrung und Naivität, in der meine Herrin Schwäche zeigte und am Ende verlor....................

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Disney-Gor???

...wir üben schon mal *gg*
(übrigens... in diesem Fall bin ich die Große!)














Dienstag, 20. Oktober 2009

In Kasra tobte gestern das Leben…

Was für ein Abend im Feuerkrug… meine liebe Herrin endlich wieder gesund… unser Kapitän und die Wirtsleute von ihren Reisen zurück… Gäste, Gäste, Gäste… und Kajirae sowieso. Es herrschte teilweise so ein Stimmengewirr, dass es wirklich schwierig war, den einzelnen Gesprächen der Freien zu folgen. Da hat es doch wirklich Vorteile, als Kajira die Klappe halten zu müssen, außer man wird etwas gefragt.



Die Erzählungen eines Gastes fand ich besonders interessant. Ein Krieger… schon lange auf Gor… aber gerade erst wieder von der Erde zurück *gg*. Meine Herrin war schwer in Versuchung sich mit ihrem Schleier die Tränen über den Bericht aus den Augen zu wischen… zog es dann jedoch vor, die Herberge lieber zu verlassen. Im Vorbeigehen konnte ich noch einen Blick auf die Rückseite dieses Herrn werfen. Der Wirt meinte vorher, eine alte Kriegsverletzung auf dessen Rücken bemerkt zu haben, die sich jedoch dann als Tätowierung herausstellte. Er hatte sich seine frühere Sklavin dort unter die Haut ritzen lassen. Seine Uhrensammlung am Gürtel war auch beeindruckend.

Montag, 19. Oktober 2009

Roleplay-Dom

Am Sonntag traf ich in der Herberge auf einen eventuellen zukünftigen Neubürger von Kasra. Sina hat schon mal Taucherfahrungen mit ihm gehabt. Eigentlich ging es ganz gut los…..aber dann wurde es immer merkwürdiger. Offensichtlich ist der Herr der Meinung, eine Kajira hat sich auch im RP zurückzuhalten und lediglich auf seine genialen Einfälle zu reagieren, abgesehen davon, dass er dauernd denkt. Jedes Mal, wenn ich aktiv irgendetwas gemacht habe, hat er entweder nicht…oder ablehnend darauf reagiert. Ganz zum Schluss hat er es mir dann erklärt…ich hätte noch viel zu lernen…eine Kajira bekommt eben nicht das, was sie sich wünscht, sondern muss es sich erst verdienen. DANKE du großartiger Herr für diese Lehrstunde!

…..mach es dir doch nächstes Mal einfach selber. Mein Abend war jedenfalls gelaufen.

Samstag in Kasra

Bin ziemlich spät am Abend noch on gegangen, nur… Kasra war schon wieder ausgestorben… außer dem Leutnant und einer fremden Kajira (weiß inzwischen, dass es seine ist) niemand da. Tja… was machen?... mal abwarten, wer noch kommt?

Am besten fürs Abwarten erschien mir eine Kiste am Hafen, auf der man sitzend sehr gut angeln kann … hab ich mir ja von Sina abgeschaut, wie das geht. Das Angeln dort hat den Vorteil, es ist so gut wie ausgeschlossen einen Fisch zu fangen, Denn so ein zappeldes Viech vom Haken zu puhlen und zu töten ist mir doch sehr zuwider. Außerdem bekommt man bei diesem Sitzplatz mit, wenn ein Schiff anlegt und vor allem, wer aussteigt.
Ich musste nicht lange warten, bis das erste Schiff anlegte… mit unseren Reisekajirae, Sira und Sandra. Die beiden „fachsimpelten“ auch gleich mit mir über verschiedene Angeltechniken…mit oder ohne Wurm oder Vulo-Aa *verdreht die Augen*.
Kaum war die müde Sandra in den Fellen verschwunden, legte ein weiteres Schiff mit unserem Kapitän Sir T. an. Die Diskussionen übers Angeln mit oder ohne Wurm gingen dann noch weiter… aber auch der Kapitän. war meiner Meinung, dass ein Wurm ertrinkt, wenn er an den Haken gepiekst würde.
Unser Schnattern über Fische ließ den Magen des Herrn nach seiner langen Reise kräftig knurren. Ihm gelüstete es nach einer ordentlichen Mahlzeit… allerdings ohne Fisch. Trotzdem wollte Sira ihm unbedingt Fischsuppe andrehen, weil die ja schon fertig war, und verdrückte sich dann auch noch unter irgendeinem Vorwand, als Sir T. hartnäckig auf einem anderen Essen bestand. Wie es sich für eine Kajira gehört, bot ich ihm an, eine Boskfleischplatte zu bereiten… denn dieses Essen wird im Feuerkrug ja auch angeboten... was er begeistert annahm.
Es schmeckte ihm jedenfalls ausgezeichnet. Allerdings wurde ihm das leckere Essen wohl etwas geschmälert, weil Sira in ihrer Dreistigkeit ihren Sklavenbrei auf seinen Tisch knallte und ihn dort mit einem Löffel aß. Tasja in ihrer unmöglichen, vorlauten Art wollte ihn auch noch belehren! Das gefiel ihm noch weniger.
Mit mir schien er jedenfalls sehr zufrieden zu sein… zur Belohnung durfte ich ihm dann nach dem Essen noch weiter dienen *seufzt verträumt*…

Freitag...

...ein wundervoller Abend auf der Erde mit einem ganz besonderen Freund *schaut mal verträumt zu Vince*... und keine Bilder... die sind viel zu privat!! :-))

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Roleplayflaute

nachdem ich gestern meine Herrin noch in die Felle bringen musste, die an irgendwelchen Bauchgewittern leidet seit Tagen, ging ich noch mal kurz in die Herberge. Der letzte Gast (Skip) verließ fluchtartig den Raum als ich wieder auftauchte *grinst*.
Es hockten also nur noch 4 Kajirae in der Herberge (mit mir). Die Chance, dass sich da noch jemand reintraut erachtete ich als sehr gering. Also wieder ein Abend im Dark Refuge. *seufzt*

Diese Woche scheint verhext zu sein...Sina hat eine kaputte Festplatte, meine Herrin einen kaputten Bauch...mal sehen, was die nächste Woche bringt. Kann ja nur besser werden. Hat den Vorteil...ich komm nicht so spät ins Bett und bin am nächsten Morgen fit bei unserem Renovierungsurlaub.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Sinas Festplattencrash…

…verhalf mir gestern zu einem Abend ganz alleine mit meiner lieben Herrin *zwinkert mal lieb zu Sina*.
Zuerst durfte ich meiner lieben Herrin einige gefundene Kleidungsstücke vorführen, die vor kurzem am Hafen von Kasra angeschwemmt worden waren. Keine Angst, es steckte niemand mehr drin, als ich sie fand und sie rochen nach einer ausgiebigen Wäsche auch nicht (mehr) merkwürdig.
Bei genauerem Hinsehen hatte ich nämlich alles als geeignete Kostüme für meine Rollen in unserem neuen Theaterstück eingestuft. Und… meine liebe Herrin fand die Kleidung ebenfalls geeignet *strahlt*. Sie murmelte kichernd nur was von „du wirst damit einen neuen Modetrend kreieren… das sieht niedlich aus“. Irgendwie habe ich nicht verstanden, was sie damit meinte, aber ich bin ja auch nur eine kleine Kajira. Wir sind dann trotzdem noch auf die Suche nach weiterem Outfit gegangen … allerdings ohne Erfolg. Dafür haben wir in einem der Läden einen Herrn getroffen, der uns sofort bestätigte, dass die „angeschwemmte“ Kleidung nicht besser sein könnte und mir hervorragend stehe, genau was wir hören wollten! Ein echter Frauenversteher eben :-) Aber mehr verrate ich jetzt hier nicht *grinst spitzbübisch*.

Später, als die Füße dann doch schon etwas platt waren vom shoppen^^ unterhielten wir uns noch über zu viel und zu wenig Aufmerksamkeit und meine Herrin erzählte mir diese kleine Geschichte:
Es war einmal ein Vater, der hatte zwei Töchter. Die ältere war ein ruhiges, stilles Mädchen. Brav und fleißig erledigte sie die ihr übertragenen Aufgaben, kochte, wusch, putzte und räumte auf. Sie versuchte ihrem Vater zu helfen so gut sie konnte.
Die jüngere Tochter war sehr lebhaft, kreativ, spontan und konnte einfach nicht stillsitzen. Ständig war sie unterwegs und kam ihren häuslichen Aufgaben auch manchmal nur mit Ermahnungen nach. Oft musste der Vater irgendwo hin, weil sie wieder Ärger gemacht hatte. Doch sein Groll hielt nie lange an, denn die jüngere Tochter konnte alle mit einem kleinen Lächeln wieder einfach um den Finger wickeln.
Die ältere Tochter wurde im Laufe der Zeit immer ruhiger. Nie drängte sie sich in den Vordergrund, denn sie mochte ihre Schwester sehr, um die sich mittlerweile aber fast alles drehte. Sie wollte ihrem Vater nicht auch noch Sorgen bereiten, wo dieser doch schon so viele durch ihre Chaos-Schwester hatte. Eines Tages jedoch, kam sie gegen ihre Traurigkeit und vor allem gegen ihre Eifersucht auf die Jüngere nicht mehr an. Sie fühlte sich überflüssig und ungeliebt. In ihrer Verzweiflung sah sie keinen Ausweg mehr und lief fort. Sie war sich sicher, dass es niemandem weiter auffallen würde.
Doch es geschah etwas, womit sie nicht gerechnet hatte. Ihr Vater und ihre Schwester suchten nach ihr und fanden sie schließlich. Sanft wurde sie von ihrem Vater mit Tränen in seinen Augen in den Arm genommen. Dankbar schmiegte sie sich weinend, aber überglücklich an ihn. Beruhigend über ihre Haare streichelnd murmelte er: „Du Dummerchen, ich weiß doch, was ich an dir habe. Ich möchte, dass du es auch weißt und vor allem, wie wichtig du mir bist. Du gibst mir die Kraft, mich um deine Schwester zu kümmern. Ohne deine Liebe und Fürsorge wäre alles viel schwerer.“ Auch die Jüngere umarmte ihre Schwester und erzählte, wie sehr sie sie vermisst hatte und bewunderte. Sie sei eigentlich immer nur so aufgedreht und aktiv, weil sie sich minderwertig fühlte im Schatten der älteren, die ihr stets so selbstsicher und allwissend erscheint.
Eine schöne Geschichte, wie ich fand… nur…wäre ICH die ältere Tochter …ICH wäre NICHT weggelaufen!!!

Sonntag, 11. Oktober 2009

Liebe Kettenschwester

ja…diese Anrede habe ich ganz bewusst gewählt. So einfach kommst du nicht von der Kette….und wehe, du änderst etwas in deinem Profil *schaut mal besonders ernst und drohend zu dir hin*

Auf jeden Fall hast du mir mal wieder einen Schock verpasst heute. Das fing schon damit an, dass dein Blog nicht mehr öffentlich ist, aber zum Glück durfte ich da ja trotzdem rein. Aber auch die Kommentarfunktion hast du ausgeschaltet...deswegen hier.

Ich schreibe hier erst einmal nichts mehr dazu….wir reden IG, vorzugsweise wenn unsere (ja…auch deine) Herrin wieder da ist.

*knuddelt dich erst einmal ganz lieb*

Grautöne und Rosa

Letzte Hand war ein ganz besonderer Tag für mich. Es war genau der Tag, an dem ich 1,5 Jahre bei meiner lieben Herrin war! An diesem besonderen Tag haben wir was besonders gemacht, nämlich eine Reise. Da meine Herrin ja keine Reise ohne männliche Begleitung macht, wurden wir von ihrem lieben Freund, dem Händler Sir N., begleitet.

Torcodino ist eine sehr abwechslungsreiche Stadt, umgeben von einer sehr hohen grauen Stadtmauer. Um den zentralen, grauschwarz gepflasterten Marktplatz gibt es jede Menge riesige, runde graue Gebäude. Die Höhe der Gebäude ist bestimmt aus dem Wunsch entstanden, auch mal einen Blick über die graue Riesenmauer werfen zu können… aber so hoch???. Der vielfältige Baustil ließ uns vermuten, dass hier mindestens 15 Baumeister oder mehr am Werk gewesen sein mussten. Zumindest wurden mindestens 15 verschiedene Grautöne und Stile verbaut. Später erfuhren wir, dass anscheinend nur EINE Baumeisterin ihrer Kreativität in diesen vielfältigen Grautönen Ausdruck verliehen hat. Torcodino ist jedoch farblich nicht langweilig! Im Gegenteil, es wurden farbliche Akzente in Rosa gesetzt, die natürlich hervorragend mit den vielen Grautönen korrespondieren... ähhmm... sagt man das so?? So wurden die Vorhänge zum und im Teehaus passender Weise in Rosa gewählt. Aber eigentlich zeigen das die nachfolgenden Bilder alles viel besser.




Zwischen Teehaus und Herberge gibt es einen Treffpunkt für Herren und Herrinnen, wo wir uns dann auch niederließen. Sir N. plauderte dort angeregt mit einem Krieger und der Wirtin des Teehauses, während er sich einen Kalda servieren ließ. Bei seiner Bestellung betonte er zum Erstaunen der Tavernenkajira allerdings, dass er den ohne jeglichen rosafarbenen Inhalt wünschte. Leider wird Kalda in Torcodino zwar mit Gewürzen gewärmt, aber gänzlich ohne Zitrone. Sir N. schien er jedenfalls nicht so richtig zu schmecken, denn sein Kelch blieb fast unberührt stehen. Der Preis war dann noch die Krönung des Ganzen. Die Teehauswirtin verlangte 55 Kupfer dafür, korrigierte sich letztendlich dann aber noch auf 5 Kupfer, was ja immer noch ein stolzer Preis für ein solches Getränk ist. Und ich dachte immer, der Feuerkrug in Kasra ist teuer.

PS: Die Bilder habe ich nicht am Tag unseres Ausflugs gemacht, da war ich viel zu aufgeregt und hab ganz vergessen zu fotografieren, sondern 2 Tage später als Observer.

Montag, 5. Oktober 2009

Die Dina…

… ist eine kleine, zierliche und wunderschöne Blume, aber auch eine ganz gewöhnliche und unwichtige. Sie wird oft „Sklavenblume“ genannt. Es wird erzählt, dass einst ein Ubar die Tochter eines seiner Feinde mitten in einem Feld voller Dinas in die Falle lockte und für seine neue Sklavin darauf den Namen „Dina“ wählte.


Diesen Namen darf ich auch tragen, obwohl ich noch nie einem Urbar gedient habe. Alle meine bisherigen Herrschaften haben mich Dina genannt. Auch meine liebe Herrin nennt mich so. Sogar mein Brandzeichen sieht wie diese kleine Blume aus.

Dieses Brandzeichen fiel vor kurzem dem Herrn S. auf, als ich ihm diente. Als er Kasra später verließ, sagte er zu mir: “Ich gehe jetzt in meine Werkstatt und versuche eine Dina mit 9 Blättern zu schmieden… Kleines, du hast mich inspiriert".

Am nächsten Tag schenkte er mir eine Dina aus Metall.

Vielen lieben Dank Herr, für dieses wunderschöne Geschenk, und an dich, meine liebe Herrin, dass ich es tragen darf!!

Dienstag, 29. September 2009

Kajira durch und durch?

Es war einmal eine Kajira, die sehr glücklich zusammen mit ihrer Kettenschwester bei einer Herrin lebte. Beide liebten und verehrten ihre Herrin über alles und wünschten sich mehr als alles andere, ihre Herrin und andere Freie zu erfreuen und immer gut zu dienen.
Manchmal verfiel eine der beiden Kajirae in düstere Gedanken… große Zweifel an sich selbst nagten dann an ihr… besonders, wenn sie Aufgaben erhalten hatte, die ihr nicht so sehr lagen. Sie versuchte zwar immer alles zur vollsten Zufriedenheit ihrer Herrin oder anderer Herrschaften zu erledigen, aber sie wusste um ihre Defizite und dass andere Kajirae, vor allem ihre Kettenschwester, manche Dinge besser gemacht hätten, weil sie dazu einfach mehr Talent besaßen.
Eines Tages äußerte die Herrin folgenden Wunsch zu ihren Mädchen: „Ich wünsche mir Milch mit Honig, aber die Milch von den Bienen und den Honig vom Bosk.“ Sie ergänzte ihren Wunsch noch mit dem Hinweis: „Eine echte Kajira, also eine „Kajira durch und durch“, erfüllt meine Wünsche.“
Den Sklavinnen blieb vor Schreck über diese Aufgabe fast die Luft weg. Krampfhaft überlegten sie nach einer Lösung. Tränen der Verzweiflung schossen der einen in ihre dunklen, braunen Augen, weil ihr nichts einfallen wollte, so dass sie schließlich zaghaft fragte: „Warum stellst du uns diese schwierige Aufgabe meine Herrin? Bist du nicht zufrieden mit uns?“ Sie vermutete, dass ihre Herrin sie strafen wollte.
Die Herrin antwortete jedoch mit einer Gegenfrage: „Ist die Aufgabe wirklich schwierig?“ „Für mich ja“, erwiderte das Mädchen traurig. Darauf die Herrin: „Ist sie nicht vielmehr unmöglich?“ Mit einem großen Kloß im Hals kam ein leises „Ja“ aus dem Mund der Kajira. Die Herrin fragte weiter: „Warum nennst du sie dann schwierig und nicht unmöglich?“ „Vielleicht gibt es ja eine Lösung, aber ich sehe sie noch nicht meine Herrin“, antwortete die Sklavin verzweifelt.
Die Herrin fing leicht an zu schmunzeln und sagte: “Es gibt keine Lösung, Kleines. Du kannst keinen Bosk dazu bringen Honig zu geben und Bienen nicht melken, um Milch zu bekommen. Der Bosk ist auch nicht weniger wert, weil er keinen Honig produziert und die Bienen auch nicht, weil sie keine Milch geben.“
Die Kajira dachte angestrengt nach, zog ihre Stirn dabei in viele kleine Grübelfalten und schaute ihre Herrin verwirrt an. Sanft lächelnd fuhr diese fort: „Du hast die Aufgabe nicht abgelehnt, du hast versucht eine Lösung zu finden, obwohl es keine dafür gibt. Du gehorchst, wenn du Dinge tun sollst, die dir nicht liegen, sagst dann nicht „Stop“.
Ich weiß nicht, wie andere das definieren, aber für mich ist das die Definition einer „Kajira durch und durch“. Ihr beiden seid genauso, wie ich euch haben möchte. Ihr seid als Ganzes viel mehr als die Summe der Teile“.
Verstehen und Dankbarkeit ließen die Gesichter der Mädchen strahlen. Sie schauten glücklich zu ihrer Herrin auf und riefen fast wie aus einem Munde: „Danke meine liebe Herrin“.


Sina versucht sich im Angeln...

Montag, 28. September 2009

Viel Besuch in Kasra’s Herberge

Da ich gesundheitlich immer noch nicht richtig wieder hergestellt war, sind wir an diesem WE zu Hause geblieben und ich konnte meiner Gor-Sucht nachgehen… war also ausnahmsweise auch mal Samstag und Sonntag in Kasra :-)

Samstag Abend traf ich erst nur Sira in der Herberge an und dachte schon… „nix los hier“… doch… es war was los… aus dem Bad nebenan kam Plätschern und Murmeln. Leider wusste Sira nicht, wer mit wem dort badete, denn das waren eindeutig 2 Personen!... Wir kamen auf die geniale Idee, mal durchs Schlüsselloch zu sehen. Mist… ich erkannte überhaupt nichts… die neue Wanne ist viel zu hoch… was haben sich die Wirtsleute da nur angeschafft!... vollkommen ungeeignet für neugierige Kajirae.
Ja…ich weiß… „Neugier steht einer Kajira nicht“… das war ja auch nur vorsorgliche Neugier sozusagen… falls z.B. der Wirt mich fragen würde, wer da badet oder für irgendwelche Notfälle… man kann ja nie wissen…*nickt überzeugt*
Letztendlich haben wir uns dann zu dritt die Nasen und Ohren an der Badtür plattgedrückt, denn Kajira kam auch noch dazu und war aus den vorgenannten wichtigen Gründen genauso… ähhhmm… wissbegierig wie Sira und ich. Irgendwer entdeckte irgendwann schwarze Männerhaare… eins und eins zusammengezählt und gut kombiniert... da waren der Händler aus Kargash und Sina im Bad, ihr Lachen hatten wir schon eindeutig zuordnen können... und ich hatte immer noch den Schlüssel für ihren Gürtel!
Wir lauschten mit hoher Konzentration weiter… grübelten ausgiebig über die verschiedenen Geräusche nach… Sinas nach Luft schnappen hörte sich fast so an, als würde sie andauernd tauchen… dem Herrn UNTER Wasser dienen… aber sicher waren wir uns nicht… wir konnten ja nix sehen!! Ich muss sie bei Gelegenheit mal fragen, ob sie gut tauchen kann… Jedenfalls war der Schlüssel für ihren Gürtel offensichtlich vollkommen unwichtig für den Herrn *kichert*
Dann wurde mein Interesse an dem Tun im Bad durch einen Gast mit seiner Kajira unterbrochen, den ich noch von den Bakah aus der Tahari kannte. Nach dem Servieren seines Getränks bat ich ihn, eine Frage stellen zu dürfen, ich hatte mich inzwischen an meine gute Erziehung erinnert. So erfuhr ich, dass er inzwischen in House of Tarn lebt. Da er den Wirt suchte, der an diesem Abend jedoch nicht anwesend war, konnte ich ihn überzeugen ein Zimmer im Feuerkrug zu nehmen. Sein leichtes Meckern über einen fehlenden Ring am Bett zum Festmachen seiner Kajira besänftigte ich schnell mit dem Hinweis, den Bettpfosten zu nehmen oder auch den Kennel. Andere sanfte Dienste benötigte er dann allerdings nicht mehr von mir *gg*.

Sonntag war wieder ein netter Abend in der Herberge von Kasra, auch wenn ich meine liebe Herrin immer furchtbar vermisse, wenn sie auf Reisen ist… Brad fragte auch gleich nach ihr. Der Herr aus Kargash war wieder da und bediente sich Sinas, allerdings am Tisch diesmal… er scheint sich wohl ziemlich in sie und ihre liebevollen Dienste verguckt zu haben *kichert*. Auch Skip beehrte uns mit seinem Besuch. Er scheint Kasra wohl doch zu mögen *schaut verträumt* auch wenn er wohl keinen neuen Heimstein sucht.
Skip gelüstete es nach einem Tospit-Paga-Kalana-Mixgetränk, das ich diesmal zubereiten durfte. Bähhh…der Saft ist so bitter… da schmeckt nicht mal ein abgeleckter Finger. Kein Vergleich mit dem süßen Honig, den meine liebe Herrin in ihrer Milch bevorzugt… aber ich nasche ja nicht... öhhmm… oder so gut wie nie! *leise* Sensationell fand ich noch, dass Brad Skips Einladung zum Kosten dieses Mixgetränks annahm. Das erste Mal, dass ich Brad etwas anderes, als seinen geliebten Paga trinken sah!!!!!

Der Ausgang des Abends war dann leider nicht mehr so nach meinem Geschmack :-(

Meine Gedanken dazu habe ich in meinem nicht öffentlichen Blog gepostet. Tut mir leid für alle anderen, die dort nicht lesen können.

Samstag, 26. September 2009

einfach ein paar Bilder

fangen wir harmlos an.... einsame Nacht in Kasra... meine liebe Herrin war Mittwoch leider auf Reisen


"interessanter" Besuch aus Schendi *verdreht die Augen*