Mittwoch, 29. September 2010

Premiere

Je näher die Premiere des neuen Theaterstücks rückte, umso kribbeliger wurde ich irgendwie… vor allem, wenn ich mir so richtig ausmalte, was alles schief gehen könnte. Vielleicht würden ja gar keine Zuschauer kommen oder es kommen so viele, dass wir uns vor lauter Lag nicht mehr bewegen können. Was machen wir, wenn jemand dann crashed und wegen der vollen SIM nicht wieder rein kommt? Meine Ängste wegen der häufigen Umzieherei hatte ich ja schon bei der Generalprobe… die machten sich nun auch wieder in mir breit.

Aber es klappte alles… viel besser als auf der Generalprobe… und wir hatten alle brav unsere Texte gelernt… und zwar die gleichen! *strahlt übers ganze Gesicht* Alle Theaterkarten waren schnell ausverkauft. Wer sich nicht rechtzeitig eine gesichert hatte musste leider weg bleiben (die SIM war mehr als voll).

Nach dem vielen Applaus und dem Gewicht der Kiste zu urteilen, die wir hinterher zum Regenten tragen mussten, hat das Stück den Zuschauern offensichtlich gut gefallen ((vielen Dank nochmal an alle für die großzügigen Spenden für Kasra)).

Auch meine strenge Herrin schien zufrieden mit uns zu sein, denn wir wurden sogar von ihr gelobt. Natürlich nicht allzu überschwänglich, damit uns ja nichts zu Kopf steigen würde. :-)

Mal sehen, ob wir irgendwann auch mit diesem Theaterstück wieder auf Tournee gehen werden… der Emir der Oase der 4 Palmen machte ja schon so einige geheimnisvolle Andeutungen. Leider war gestern nichts Genaueres aus ihm heraus zu bekommen.

Ganz lieben Dank und ein Extraküsschen für die vielen Fotos an meinen süßen Freund Vince… denn irgendwie hatte ich zum Fotografieren überhaupt keine Zeit. :-)











Sonntag, 26. September 2010

Generalprobe......

… oder warum ich mich Donnerstag erst ziemlich gefreut hatte und auch ein wenig stolz war, letztendlich aber dann furchtbar sauer und genervt wurde.

Ich muss gestehen, vor der Generalprobe war ich (wie immer) ein wenig nervös und aufgeregt… hoffte, dass ich es flott auf die Reihe bekommen würde, mich nach jeder Ansage für meine Rolle in der nachfolgenden Szene umzuziehen, vor allem das RICHTIGE Kostüm anzuziehen, den entsprechenden Gruppentitel auszuwählen und nicht zu vergessen, den Vorhang zu öffnen.

Bis auf einen Patzer mit dem Gruppentitel ist mir das auch tatsächlich gelungen. Bei einer weiteren doofen Sache fand ich es sogar gut, dass diese in der Generalprobe passiert ist. Meine Mitspielerin hatte sich zu dicht vor den Szenenvorhang gestellt und ich dann natürlich auch, weil ich sie laut Drehbuch ja anrempeln sollte. Leider haben wir für die Szenenbilder keine starre Wand im hinteren Bereich der Bühne, sondern dort ebenfalls einen Vorhang. Beim OpenAirTheater ist man natürlich dem Wetter ausgesetzt und vor allem dem Wind. Das hatten wir nicht bedacht, denn eine stärkere Windböe wehte diesen hinteren Vorhang plötzlich in unsere Richtung, so dass wir darin verschwanden und uns umständlich wieder befreien mussten, was natürlich ein ziemliches und sehr unschönes Gewusel war :-)

Dennoch fand ich die Vorstellung recht gelungen und war dementsprechend zufrieden und sogar ein wenig stolz auf mich, da ich trotz diverser, von einigen Mitspielerinnen geänderten Textstellen keinen Einsatz verpasst hatte. Aber dazu komme ich gleich noch. Dass die Regisseurin uns nicht loben würde, war mir vorher sowieso klar gewesen^^. Obwohl es ja fast einem Lob von ihr gleich kommt, wenn ihre Predigt hinterher nur so kurz ist :-).

Tja… die Texte… was war damit los? Mir waren schlicht und einfach diverse Textänderungen nicht bekannt. Dabei hatte ich mir extra noch einmal die Mühe gemacht und neue NCs mit meinem letzten Stand verschickt. Mühe war es insofern, weil ich die Texte erst wieder „neutralisieren“ musste, denn ich hatte ja meine Rollen bereits mit „/me“ versehen. Leider war das vollkommen überflüssig. Niemand hat darauf reagiert… alle spielten mit ihren „eigenen“ Texten.

Für Textänderungen war übrigens ein klarer Zeitplan bekannt gegeben: In der ZWEITEN Probenrunde sollten alle besprochenen Änderungen geklärt sein, damit wir uns danach nicht mehr damit rumschlagen mussten. Ja, sagt es einem nicht schon der normale Menschenverstand, dass von der Regisseurin genehmigte Textänderungen dann auch an alle Mitspielerinnen gehen müssen?

Offensichtlich nicht! Vorgeschlagene Änderungen wurden nur in dem EIGENEN Text der jeweiligen Schauspielerin vorgenommen… teilweise Sätze weg gelassen oder so gravierend umformuliert, dass (zumindest mir) bestimmte Schlüsselwörter fehlten. Einige geringere Änderungen, vor allem die Korrektur der Rechtschreibfehler und umständlicher Formulierungen, habe ich ja auch gemacht, ohne die anderen darüber zu informieren. Aber ich habe keine ganzen Sätze gelöscht und entsprechende Schlüsselwörter, besonders am Satzende, nicht geändert.

Für mich war es bei dieser Probe manchmal nicht leicht, den richtigen Einsatz nicht zu verpassen. Erschwerend kam noch hinzu, dass ich Donnerstag zwei weitere Rollen zum ersten Mal gespielt habe, die ich bis dahin überhaupt noch nicht geprobt hatte. Ich gebe zu, ich war auch ein bisschen stolz darüber und fühlte mich sehr geehrt :-). Zum Glück kam diese Entscheidung gerade noch rechtzeitig genug, dass ich mir die dafür erforderlichen Kostüme tagsüber noch beschaffen und die erforderlichen Anpassungen erledigen konnte.

Unter einer Generalprobe verstehe ich die letzte Probe vor der Premiere eines Theaterstücks. Bis Donnerstag dachte ich, dass in einer Generalprobe ein Theaterstück dann so abläuft, als ob es eine richtige Vorstellung ist. Das heißt nach meinem Verständnis, dass allen Schauspielern die ENDGÜLTIGEN Texte vorliegen und zwar die GLEICHEN!!!... und dass nicht NACH einer Generalprobe erst die Texte abgestimmt werden???? Leider lag ich mit dieser Auffassung falsch!

Naja…inzwischen ist der Zoff beigelegt…bin eh nicht sonderlich nachtragend. Eine der Linas hat die Texte noch einmal überarbeitet und an alle verschickt, so dass wir jetzt die gleichen Texte haben. Hoffentlich spielen dann auch alle am Dienstag mit dieser Version *grinst etwas schief*.

Sandra hat schon ein Plakat für das zweijährige Jubiläumsfest von Kasra gemalt:



Bilder von der Generalprobe findet ihr bei Georg, ich hatte keine Zeit zu fotografieren.

Freitag, 17. September 2010

Wird das Haus Pinion langsam zum Sanatorium?

Nein… glaube ich eigentlich nicht. Ich werde ja nun allmählich immer fitter… die Handelskette ist sowieso gesund… nur meine liebe Herrin schwächelt jetzt seit 2 Tagen :-(.

Immerhin hat sie an der Ratssitzung am Montag noch teilgenommen und mit ihrer Gegenstimme ihren Unmut über einen Krieger kund getan, der Kasras Wachen gern verstärken möchte. Dabei kannte sie ihn nur von einem einzigen Abend in der Herberge. Zum Gespräch hatte er an dem besagten Abend nichts beigetragen, da er offensichtlich ausgiebig seinen Gedanken nachhing (Gedankenemotes :-( ) und mich nebenbei in aller Ausführlichkeit betrachtete. Ich gebe zu, dass solche Blicke natürlich einer Kajira schmeicheln. Als er später dann doch etwas sagte, war sein Fehler, erstens meine Herrin über Sklavenerziehung belehren zu wollen und zweitens das neue Theaterstück dahingehend zu kommentieren, dass er lieber Theater mit Kajirae in den Fellen macht. Danach rauschte meine Herrin mit den Worten „ich bevorzuge Gesellschaft, die eine freie Frau nicht mit solchen Dingen konfrontiert“ aus der Herberge und legte sich gleich schlafen. Eigentlich hoffte ich, der zusätzliche Schlaf würde ihrer angeschlagenen Gesundheit ein wenig auf die Sprünge helfen.

Leider war dem jedoch nicht so… die letzten beiden Tage fiel sie nun ganz aus, so dass ich 2 Abende in der Herberge diente. Es ist schon erstaunlich, wie sich die Atmosphäre in der Herberge jedes Mal ändert, wenn keine freien Frauen anwesend sind. Die Herren ließen ihren Gelüsten mal wieder so richtig freien Lauf und sich von geübten Sklavenmündern und zarten Fingern verwöhnen… vor allem einer meiner beiden Lieblingskrieger :-). Der neue Krieger hing übrigens an diesem Abend nicht mehr seinen Gedanken nach und erkundigte sich erstaunt nach den Gepflogenheiten in Kasras Herberge, als er bemerkte, wie ungeniert wir dem Krieger dienten. Eigentlich war diese Frage überflüssig… Herren ist doch alles erlaubt, sogar eine freie Frau mit ihrem Tun zu brüskieren… aber egal. An den Überlegungen zur Versteigerung der weißen Seide der neuen Kajira für die Wachen hat er sich auch ausgiebig beteiligt. Vielleicht hatte ihm ja sein Sul-Paga die Zunge gelöst… wusste er zu dem Zeitpunkt doch noch nicht, welchen Ärger er mit der Wirtin bekommen würde wegen diesem Fass.

Dieser Ärger begann dann nämlich am gestrigen Abend. Die Wirtin der Herberge war anwesend und machte ihm resolut klar, wie viel Kupfer jeder Becher Sul-Paga in ihrer Herberge kostet, egal wer ihn gekauft hat. Demonstrativ ließ sie sich zusätzlich auf dem Kissen nieder, wo meine Herrin sonst immer sitzt, um ihren Worten damit wohl noch etwas mehr Nachdruck zu verleihen. Eine Milch mit Honig lehnte sie aber ab und ihren Schleier brauchte ich ihr auch nicht holen, da sie ohne Schuhe ja doch nicht für meine Herrin gehalten würde^^. Nach langem Hin und Her und diversen Missverständnissen über 2 fehlende Becher, die aber dann doch nicht gestohlen waren, sondern lediglich im Sul-Paga-Fass fehlten… also nicht die Becher, sondern die entsprechende Menge Sul-Paga… und ob Bazi noch heil und gesund im Stall steht, einigten sich die beiden über den Verkauf des Fasses. Zukünftig wird in der Herberge also auch Sul-Paga ausgeschenkt werden… und Bazi fehlt auch kein Viertel… er ist immer noch ganz… gesund und munter auch :-)).
Genaueres über Bazi und sein nun doch nicht fehlendes Viertel steht hier: Georgs Blog

Sonntag, 12. September 2010

Wieder eine Sendepause beendet!

Mir scheint, dieses Jahr bin ich mit meiner Gesundheit irgendwie vom Pech verfolgt. So richtig laufen kann ich ja immer noch nicht mit meinem geschienten und mehrfach verschraubten gebrochenen Knöchel. Aber es wird so langsam und ich dachte eigentlich, es geht zwar langsam, aber stetig bergauf.

Tja… dachte ich… habe leider ein Tal übersehen, denn ich bekam vor 3 Wochen mal wieder einen Magen-Darm-Virus. Leider hielten sich die Beschwerden hartnäckig und die Schmerzen wurden immer heftiger, so dass ich mich nach einigen Tagen schließlich doch zu meiner Hausärztin quälte, die mich prompt ins Krankenhaus schickte, wo ich noch am gleichen Abend unters Messer kam. Ich hatte keinen Magen-Darm-Virus, sondern einen entzündeten, mittlerweile geplatzten Blinddarm und mein ganzer Bauch war voller Eiter *grummel*.

Da ich das vergammelte Ding nun also los bin, meine Bauchhöhle ausgiebig durchgespült wurde und ich zusätzlich tägliche Antibiotika-Infusionen bekam, geht es mir inzwischen auch wieder ganz gut und ich konnte diese Woche schon wieder ausgiebig meinem zweiten Leben nachgehen… bin hier also noch ein paar Berichte schuldig :-)

Ganz lieben Dank an dieser Stelle noch mal für die vielen netten Genesungswünsche, die ich bekommen habe und zwei ganz besonders dicke und liebevolle Küsschen an Teddy und Vince, die sich so lieb um mich gekümmert haben, als ich im Krankenhaus war :-))




Nachträge

Besuch im Zoo der Oase der 4 Palmen
Leider kam mir der plötzliche Krankenhausaufenthalt dazwischen, um einigermaßen zeitnah über unseren Zoobesuch zu berichten. Dies lass ich nun auch lieber, da Kasras Schmied ja über die Schwierigkeiten dieser Reise schon sehr anschaulich geschrieben hat. Nur soviel… es war eine interessante Reise… nicht wegen der vielen gefährlichen Tiere dort in den Käfigen, sondern vor allem, weil ich wieder einmal miterleben durfte, wie meine liebe Herrin unsere Reisegruppe mit ihrer wirksamsten Waffe, ihrer Intelligenz und spitzen Zunge, vor Schaden bewahrt hat.

Hier ein paar Fotos…








RL-Suche eines „Herrn“ in SL
oder wie blöd muss ich eigentlich sein??

So eine Zwangspause führt natürlich auch dazu, dass ich das eine oder andere nicht mitbekommen habe, obwohl mir meine liebe Herrin das Wichtigste natürlich erzählt hat. Wobei ich über die offensichtlich verteilten NCs eines „Herrn“ an neue Kajirae, nur den Kopf schütteln kann.
Zum Glück gehören immer Zwei dazu und intelligente Rollenspieler werden mit Sicherheit erkennen, dass ein solches Gebaren nicht Kasra ist. Sowohl Georg, als auch Dala haben sich bereits in ihren Blogs darüber ausgelassen:

Georgs Blog
Dalas Blog

Achso… Herzlich Willkommen zurück Dala




Theater in Kasra
Ach was war ich froh, dass während meiner Krankheit meine Rollen in dem neuen Theaterstück nicht anderweitig besetzt worden waren. Das hätte mich bei allem Verständnis dafür doch echt traurig gemacht. Es ging also letzte Woche gleich mit den Proben für das neue Stück weiter. Sogar Sandra war auch endlich von ihrer Feldarbeit zurück, so dass wir unter der strengen Regie meiner lieben Herrin unsere gemeinsame Szene ausgiebig üben mussten. Ich glaube, Sandra rauchte ganz schön der Kopf wegen der vielen Anweisungen, die sie von meiner Herrin bekam und die angenehmerweise offensichtlich dazu führten, dass sie ihre üblicherweise vorlaute, besserwisserische, freche Klappe hielt :-).




Ausbildung im Hause Pinion
Die ganze Woche war also sehr geprägt von den Theaterproben und der Beschaffung der neuen Kostüme. Trotzdem durfte natürlich die Ausbildung der neuesten Ware meiner Herrin nicht zu kurz kommen. Unser lieber Schmied kam meiner Herrin wie gerufen als erneutes Opfer für den praktischen Teil der Lektion im Servieren. Ich glaube, ihm war vorher nicht ganz bewusst gewesen, welchen Durst er eigentlich hatte und dass so ein praktischer Teil auch etwas langwieriger sein kann. Meine Herrin sollte wohl mal überlegen, ihn an ihren Profiten zu beteiligen, er ist ein gutes Übungsobjekt.*grinst*
Irgendwie war ihm wohl die für ihn recht angenehme Lektion aus dem Badehaus noch sehr gut im Gedächtnis :-)… weitere Einzelheiten zu seinem langsamsten Ale sind hier nachzulesen… danke Georg

Georgs Blog