Freitag, 17. Dezember 2010

Noch mal Glück gehabt…

…oder ein grummeliger Schmied.

Der gestrige Tag begann mit schlechter Laune meiner Herrin. Erst konnte sie sich nicht entscheiden, welches ihrer vielen Kleider sie denn nun anziehen wollte. Sie meinte natürlich, dass sie sowieso keine Auswahl hat und eigentlich einkaufen müsste. Davon ist sie zum Glück irgendwann abgekommen. Leider wurde ihre Laune jedoch mit dem gewählten Kleid und einem nachfolgenden kurzen Gespräch über Gefährtenschaften nicht besser.

Als nächstes knöpfte sie sich Kina vor, die bei ihrer Begrüßung einen Fehler gemacht hatte. Ein wenig war es ja auch mein Fehler, da ich Kina diesbezüglich noch nicht unterrichtet hatte. Aber erstens war dazu noch überhaupt keine Gelegenheit gewesen, da ich ja erst wenige Tage von den Feldern zurück bin und zweitens ist Kina eine ausgebildete Sklavin, der dieser Fehler eigentlich nicht hätte passieren dürfen.

Da meine Herrin dann schon dabei war, erkundigte sie sich nach dem Ausbildungsstand von Kina in den Fellen und ich glaubte meinen Ohren nicht, als Kina antwortete, sie sei „ein wenig ausgebildet“ worden. Ich fragte mich fassungslos, was dieses Mädchen denn in den ganzen Jahren in den Fellen der Herren gemacht hatte!? Die Erwiderung meiner Herrin war natürlich, dass „ein wenig ausgebildet“ für ihre Mädchen nicht genug ist und ordnete für Kina vorerst einen Keuschheitsgürtel an. Lina trägt ja sowieso einen… der sollte dann auch gleich getauscht werden. Und mir wollte sie ebenfalls einen verpassen… zum Ausprobieren. Toll… Kina und ich waren begeistert*Augen verdreht*.

Ich sollte das Teil zum Glück nur einen Tag tragen, aber die beiden anderen so lange, bis sie von mir für die Felle ausgebildet und gut genug sind, um als Preis bei einer Verlosung angeboten werden zu können. Leider hat meine Herrin mir bis heute nicht gesagt, was sie unter dieser Ausbildung versteht… und manchmal glaube ich auch, dass sie davon keine Vorstellungen hat. Kann sie ja auch nicht, die olle… ähmm… ach egal… Trockenpflaume. Denn das ist sie ja nun mal, auch wenn sie immer behauptet, sie sei eine ehrbare Freie Frau mit einem „guten“ Ruf, die weiß, was sich geziemt und was nicht! Pöööhhh… die hat davon nun wirklich keine Ahnung! Und ich bin auch nie in den Fellen ausgebildet worden… so ein Quatsch… warum auch!? Das Sklavenfeuer steckt doch in jedem Mädchen und braucht nur von einem HERRN geweckt zu werden… alles andere ergibt sich da ganz von alleine. In einer solchen Situation kommt mir schon mal der Gedanke, ob ich noch erstes Mädchen sein möchte. Aber darüber entscheide ja nicht ich und wenn sie mit mir unzufrieden ist... *bricht ab und seufzt*


Es ging also rüber zum Schmied... wobei die Sache mit den Gürteln dann aber zum Glück eine sehr erfreuliche Wendung nahm. Eigentlich hatte ich gehofft, dass der Herr Schmied vielleicht anderweitig beschäftigt sein würde. Das war zwar auch der Fall, aber zu meinem Bedauern nahm er sich für eine so gute Kundin wie meine Herrin selbstverständlich die Zeit. Kina und mir gefiel dieses Entgegenkommen natürlich überhaupt nicht und ich machte mich ganz klein hinter dem vor der Schmiede stehenden Tisch. Lina war es wohl egal, da sie ja sowieso einen Gürtel trägt. Etwas erleichtert war ich, als meine Herrin meinte, dass Kina zuerst dran sei, damit sie nicht mehr so nackt ist und hoffte innig, dass vielleicht noch was passieren würde, bevor ich das verpasst bekam.

Und so war es!! Kina konnte ihre Begeisterung für das neue „Kleidungsstück“ irgendwie nicht richtig zum Ausdruck bringen, sich einige Widerworte gegenüber meiner Herrin nicht verkneifen und bekam schon wieder einen neuen Namen, nämlich „Mauli“.
Tja und der Herr Schmied musste trotz aller Bemühungen feststellen, dass keiner seiner vorgefertigten Gürtel Mauli passte. Ziemlich zerknirscht gestand er ein, dass es wohl ein Fehler gewesen war, nur Lu als Modell genommen zu haben. Er hatte überhaupt nicht bedacht, dass nicht alle Kajirae den gleichen Körperbau besitzen und vor allem nicht den seiner eigenen, ziemlich groß gewachsenen Sklavin. Grummelnd meinte er, die Dinger erst einmal wohl nur an die Besitzer kräftigerer Mädchen verkaufen zu können und bezeichnete mindestens zwei der Kajirae meiner Herrin als Hungerhaken, die in sein Produkt erst noch hinein gefüttert werden müssten.


Das Vorhaben wurde zu unserer Freude gestern also erst einmal abgeblasen und ich hoffe, trotz meiner etwas weiblicheren Hüften, auch um einen neuen Gürtel herum zu kommen, da mir so ein Ding ja schon mal angepasst worden ist und im Sklavenhaus in der Kiste liegt… leider. :-)

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Sommerwind

Als ich gestern in die Herberge kam, stellte ich zufrieden fest, dass sich Lina und Kina schon nützlich gemacht hatten und alle Herrschaften offensichtlich gut versorgt waren. Zu meinem Erstaunen sah ich jedoch Kina mit einer Tunika bekleidet. Es stellte sich heraus, dass sie diese einfach angezogen hatte, weil ihr so danach war. Weder meine Herrin noch ich hatten ihr dies aber am Vorabend erlaubt und Lina hatte sie auch nicht gefragt. Ohne viel Tamtam befahl ich ihr also, sich zu entkleiden. Zuerst wand sie sich noch ein wenig, aber letztendlich gehorchte sie mir und zog sich zur Freude der anwesenden Herren dann aus.

Selbstverständlich hatte ich bei meinem Befehl bedacht, dass im Raum eine Freie Frau anwesend war. Aber da wir seitlich hinter der Herrin knieten, sah ich in einer nackten Kajira kein Problem für sie. Außerdem war die Herrin eine Heilerin, die also schon von Berufswegen an nackte Sklavinnen gewöhnt sein müsste. Von wegen!! Während ich mir Kinas Striemen anschaute, begann die Heilerin zu meckern... aber nicht mit mir… nein, sie machte ihren Unmut gegenüber dem Regenten und unserem Schmied Luft.

Bei den Antworten der Herren konnte ich mir nur schwer ein zufriedenes Kichern verkneifen, vor allem bei der Verwunderung meines Lieblingsschmieds über die Wahrnehmungsfähigkeit der Heilerin nach hinten. Außerdem mokierte er sich im Gegenzug über ihren Kajirus, ein Seidensklave wie sie stolz erzählte, der mit gespreizten Schenkeln neben ihr kniete und dem Schmied so einen guten Blick auf seine nur knapp bedeckten Wertsachen ermöglichte.

Eigentlich wartete ich ja die ganze Zeit auf einen direkten Befehl der Herrin, denn ich hätte ihr gehorchen müssen, wenn die Herren nichts dazu sagen… nur der kam eben nicht und so blieb Kina nackt. *grinst zufrieden über diesen kleinen Sieg einer Kajira*

So richtig wohl schien sich die Heilerin danach nicht mehr zu fühlen. Vielleicht inspirierte sie aber auch das „wie ein Sommerwind sanfte Lächeln“ ihres Kajirus dazu, sich mit ihrem „ausgebildeten“ Seidensklaven früh auf ihr Herbergszimmer zu verziehen. Irgendwie habe ich ihren Abgang nicht bedauert… aber zu hören war von oben auch nichts… trotz der dünnen Wände und Decken.^^

Komischerweise nutzten die Herren nicht, dass sie alleine, ohne freie Frauen in der Herberge waren. Im Gegenteil… alle dösten und schlafften vor sich hin… dagegen half auch mein Poltern mit dem Geschirr beim Abwaschen nichts. Irgendwie war die Stimmung mit der Ankunft des Schreibers gekippt. Er grinste zwar ununterbrochen zufrieden vor sich hin und ich vermutete, dass dieser Gesichtsausdruck mit der gestrigen Verhandlung zu tun hatte, aber von der hatte ich ja nichts weiter mitbekommen. Und die beiden anderen Herren hatten offensichtlich keine Lust, ihn auf seine gute Laune anzusprechen *zuckt mit den Schultern*.

Kina hatte ich bereits zurück ins Sklavenhaus geschickt, da sie dort noch etwas aufräumen musste und frühes Schlafen bestimmt gut für den Heilungsprozess der Striemen ist, Lu war von ihrem Herrn sowieso schon zum Anwärmen der Felle in die Schmiede geschickt worden und der Regent machte auch Anstalten, sich zurück zu ziehen. Eigentlich hatten Lina und ich auch vor, die Kurve zu kratzen, aber ich musste ja vorher noch fragen, ob die Herren nicht vielleicht doch noch einen Wunsch hatten.

Und was soll ich sagen… sie hatten… und nicht nur den Wunsch nach „sanftem Lächeln wie ein Sommerwind“, sondern nach viel mehr^^. Der Schreiber nahm Lina mit in seine Schreibstube und ich durfte dem Herrn Schmied zeigen, dass ich auf den Feldern nichts von meiner immer in mir schwelenden Sklavenhitze verloren hatte und ihm mit aller Leidenschaft dienen *schaut mit funkelnden Augen zu Georg*.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Begrüßungen

2 Wochen auf den Feldern… 2 Wochen echt harte Knochenarbeit… 2 Wochen stürmischen Winden und furchtbar anstrengendem Wetter ausgesetzt… Ich hatte mich riesig auf das Wiedersehen mit meiner Herrin gefreut, als ich gestern braungebrannt vom Hafen kam, um die Ecke des Sklavenhauses sauste und fast mit ihr zusammen stieß. Sie stand vor ihrer Tür und unterhielt sich gerade mit meinem Lieblingsschmied… eine fremde Kajira neben sich.

Meine leise, freudige Begrüßung schien sie überhaupt nicht zu registrieren und erwiderte nichts, aber muss sie ja auch nicht. Ein Gespräch zwischen Freien ist selbstverständlich immer wichtiger als das Nach-Hause-Kommen einer Sklavin. Ich bin ja nur ihre unbedeutende Kajira, die sie vermutlich gar nicht vermisst hatte. Ersatz kniete ja neben ihr… an MEINEM Platz. Meine überschwängliche Freude wurde jedenfalls abrupt gedämpft und ich kam nicht nur in Kasra an, sondern auch wieder auf dem Boden meines Sklavendaseins.

Gerade, als mir erste Gedanken durch den Kopf gingen, ob ich auf den Feldern dünner geworden war oder sogar unsichtbar, weil meine Herrin immer noch mit keiner Wimper zuckte und sich mit keiner Regung anmerken ließ, ob sie sich über meine Rückkehr denn nun freute, schien sie mich dann aber doch zu bemerken, denn ich bekam plötzlich den Auftrag, alles für die Begrüßung ihrer neuen Kajira vorzubereiten.

Das ließ mich natürlich aufhorchen und die Neue neben ihr neugierig in Augenschein nehmen, bislang hatte ich ja nur Augen für meine Herrin gehabt. Erstaunt stellte ich fest, dass ich das Mädchen aus meiner Zeit in der Tahari bei den Bakah kannte. Was für eine Riesenüberraschung… Gor ist irgendwie doch klein. Sie hat anscheinend eine ganze Weile im Norden irgendwelchen Jarls *verdreht die Augen* gedient und wurde während meines Feldaufenthalts an meine Herrin verkauft. Ich hoffe nur, sie legt irgendwelches Bond-Getue freiwillig schnell ab, sonst muss ich wohl nachhelfen… mir fällt da bestimmt etwas Nettes ein. :-)

Leider überließ meine Herrin die Begrüßung mit der Kurt mir. Ich finde es zwar sehr wichtig, jeder neuen Sklavin mit den traditionellen 10 Schlägen bewusst zu machen, was sie ist und dass sie der Willkür meiner Herrin bedingungslos ausgeliefert ist, aber die Kurt liebe ich dennoch nicht besonders. Nun ja… ich glaube, meine Herrin hatte nichts an meiner Begrüßung auszusetzen… nicht mal, dass ich mir einige ihrer eigenen Begrüßungsworte besonders gut eingeprägt hatte, weil ich die so schön passend fand. Aber eine Bemerkung darüber konnte sie sich natürlich nicht verkneifen^^.

Leider musste sich meine Herrin gestern sehr früh schlafen legen, nämlich gleich nachdem sie ihrer Neuen das Collar umgelegt und sie an ihre Handelskette genommen hatte. Merkwürdigerweise fragte sie MICH, ob sie an die Handels- oder ihre Privatkette soll… SIE ist doch die Herrin! Es wäre mir irgendwie neu, dass sie auf mich hört… oder? *überlegt* Die Entscheidung mit der Handelskette fand ich jedenfalls erst einmal ganz beruhigend… mal sehen, was die Zeit noch bringt bzw. ob Kina es wert ist, an die Privatkette meiner Herrin zu kommen^^. Und dann zeigte meine liebe Herrin doch noch etwas Gefühl mir gegenüber… selbstverständlich nur sehr verhalten! Ich glaube, sie war doch froh, mich wiederzusehen… zumindest etwas *murmelt*.
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OOC: Es ist schöööön wieder „zu Hause in Kasra“ zu sein… ganz besonders habe ich mich über die Begrüßung meines Lieblingswirtes in IM gefreut *strahlt*.

Montag, 6. Dezember 2010

Nikolaus in der Karibik





Es ist supertoll hier... eigentlich würde ich gerne hier weiter faulenzen, baden, segeln, schnorcheln und mir in der Adventszeit die Sonne auf die nackte Haut scheinen lassen... das RL kann soooo schöööööööön sein!!! :-))
Aber leider müssen wir Freitag zurück :-(