Samstag, 29. Oktober 2011

Unerwünscht

Ich gebe zu, ein wenig neugierig war ich schon, nachdem ich ein Flugblatt gefunden hatte, das ich auf den Tisch meiner Herrin legte, damit sie es gleich lesen konnte, wenn sie von ihrem Kastentreffen zurück ist. Als ihr erstes Mädchen dachte ich mir, es sei keine schlechte Idee, sich mal wieder in der Herberge sehen zu lassen und nebenbei das eine oder andere an Informationen dazu aufzuschnappen… denn zusätzliche Informationen sind nie verkehrt. Außerdem ist meine Herrin nach einer Reise immer sehr wissbegierig, was es alles Neues in Kasra gibt.
Ich marschierte daher schnurstracks in die Herberge rüber, um mich dort ein wenig nützlich zu machen, sofern meine Dienste erwünscht sein sollten und kam gerade noch rechtzeitig an, um Neuigkeiten von Gästen aus Lydius mitzubekommen, von denen sie gerade unseren Wirtsleuten berichteten. Der Krieger deutete irgendetwas über beunruhigende Planungen im Norden an, die mir einen ziemlichen Schrecken einjagten. Unserem Herrn Ubar hatte er diese schlechten Nachrichten anscheinend zuvor auch schon überbracht. Ich war nur froh, dass Rina und die fremde Kajira sich bereits um alle Freien kümmerten, so dass ich mit voller Konzentration zuhören konnte. Doch leider erfuhr ich weder Genaueres über die Nordleute noch über das Flugblatt, weil sich das Gespräch nun dem ungewöhnlichen Getränk des Wirtes zuwandte. Wie befürchtet, hatte er sich mal wieder lauwarmes Wasser bestellt, allerdings diesmal rechts gerührtes. ;-)
Der fremden Heilerin war dieser sehr ungewöhnliche Getränkewunsch offensichtlich sofort aufgefallen, denn sie erkundigte sich erstaunt nach seinem Befinden oder vielmehr nach seinem Leiden, nachdem er den ersten Schluck von der lauwarmen Plörre getrunken hatte. Ich glaube, sie hatte mit ihrer Frage extra noch ein wenig gezögert, um sicher zu gehen, dass er das lauwarme Wasser nicht zum Händewaschen benutzen wollte. Ihre Diagnose nach seinem ersten Schluck, er habe es mit dem Magen, ergänzte sie kurz darauf noch mit „und schwerhörig bist du auch“, weil er mal wieder nichts richtig verstand. Das unkontrollierte Abspreizen seines kleinen Fingers beim Trinken, war für sie das eindeutige Zeichen einer weiteren Erkrankung… einer Nervenkrankheit. Oh je, es ist also noch viel schlimmer um ihn bestellt, als ich bislang dachte! Sie empfahl ihm, sich unbedingt in Behandlung zu begeben.^^
Nachdem die freundlichen Gäste den Feuerkrug recht frühzeitig bereits verlassen mussten, um ihr Schiff für die Rückreise nicht zu verpassen, bemühte Rina sich vergeblich, den Herrn Wirt ins Badehaus zu locken. Sie gab sich wirklich alle erdenkliche Mühe, doch er lehnte so ein Vorhaben mit allerlei fadenscheinigen Begründungen und sehr eindeutigen Worten ab, so dass Rina schließlich resigniert aufgab und sich ins Sklavenhaus zurück zog. Auch meine sanften, zarten Finger auf seinen Schultern, mit denen ich ihm eine kleine Kostprobe für eine wohltuende, entspannende Massage geben wollte, schüttelte er mit absolutem Widerwillen ab. So etwas war mir eigentlich noch nie passiert, seitdem ich auf Gor war. Aber gut, mir bleib nichts anderes übrig, als mich etwas zurück zu ziehen, wenn ich ihn nicht restlos nerven und dafür vielleicht sogar noch eine Strafe kassieren wollte… dann also eben nicht… selbst Schuld Herr Wirt!^^
Ich reimte mir schließlich zusammen, dass ich vielleicht nicht grundsätzlich unerwünscht bin und er keine generelle Abneigung gegen mich hegt, denn bislang war er ja immer sehr freundlich zu mir gewesen, sondern dass es einfach der falsche Moment gewesen war, da er sich wahrscheinlich nur auf eine Sache zurzeit konzentrieren kann, krank wie er ja nun mal ist. Seine Gefährtin schien nämlich seine geistigen Möglichkeiten voll in Anspruch zu nehmen, indem sie ein sehr geheimnisvolles Gespräch mit ihm führte. Beide nannten abwechselnd Namen von Bürgern, die außer meiner Herrin noch „in Frage kämen“. Sie schienen im Geist eine Liste zu erstellen oder sowas. Doch wofür diese dienen sollte, erschloss sich mir leider nicht. Trotzdem nahm ich mir fest vor, ihn in Zukunft vorsichtshalber zu meiden und mich ihm nicht weiter aufzudrängen, bevor ich restlos in Ungnade fallen würde… sicher ist sicher. Das würde ich auch meiner Herrin erzählen, damit sie vorgewarnt ist, falls er sich bei ihr über mich beschwert. ;-)
Da ich für die beiden Wirtsleute also irgendwie Luft war, kam es mir recht gelegen, dass ich die Herbergstür hinter einem neuen Gast schließen musste. Ich versuchte dies möglichst unauffällig zu tun, denn ich befürchtete, dass der von Kopf bis Fuß schwarz gekleidete Fremde ein Attentäter war. Wobei das Wirtspaar überhaupt nicht weiter erschrocken war. Sie schienen ihn irgendwie zu kennen, ignorierten ihn aber und machten einfach weiter mit ihrer Liste. Als der schwarze Kerl mich dann anfauchte, ich unwürdige, nichtsnutzige Sklavin solle es ja nicht wagen ihm zu nahe zu kommen oder ihn gar anzusprechen, sah ich zu, dass ich das Weite suchte. So einem Kerl dränge ich meine Dienste bestimmt nicht auf… soll er doch sehen, wo er was zu Trinken herbekommt. Vielleicht war er ja auch von den Wirtsleuten angeheuert worden und wollte ein ungestörtes Gespräch mit ihnen führen? Egal, wenn ich unerwünscht bin, dränge ich mich niemandem auf und schon gar nicht so einem Furcht einflößenden Unsympathen.
Bevor ich mich dann ins Sklavenhaus verkrümeln konnte, fing mich mein Lieblingsschmied noch ab. Auch er hatte keine allzu gute Laune und beschwerte sich bei mir über ein Vergehen von Rina. Oh je, nun auch das noch… es schien wirklich nicht mein Tag zu sein. Mir blieb nichts anderes übrig, als ihn um Verzeihung und um Bestrafung an ihrer Stelle zu bitten. Während ich meine Stirn demütig vor ihm auf das Pflaster drückte und mit wild klopfendem Herzen der Dinge harrte, die nun kommen würden, nahm ich mir ganz fest vor, sie hinterher ordentlich ins Gebet zu nehmen… die würde so eine Frechheit nicht noch einmal wagen… da war ich mir sicher! Ich zitterte also nicht nur aus Angst vor Strafe, sondern auch aus Wut, mal wieder für den Mist der Handelskette meiner Herrin bestraft zu werden. Das Leben eines ersten Mädchens kann ja soooooo ungerecht sein!^^
Doch es kam ganz anders, als ich befürchtet hatte. Mein Lieblingsschmied hatte keine Lust auf Bestrafung und befahl mir, mich wieder aufzurichten. Während ich mich möglichst anmutig mit weit gespreizten Schenkeln vor ihn kniete und mir erleichtert meine langen Locken aus dem Gesicht strich, strahlte ich ihn überglücklich an und fragte, ob ich ihm etwas Gutes tun könne. Eigentlich dachte ich dabei an sein geliebtes Ale. So froh wie ich war, um eine Strafe herumgekommen zu sein, würde ich dafür sogar noch einmal die Herberg betreten… Attentäter hin oder her. Doch ihm war nicht nach Ale… nein, er wollte mich!... scheuchte mich mit eindeutigen Worten in seine Kammer. Diesem Befehl kam ich natürlich sofort nach… es gab an diesem Tag also doch noch jemanden, der meine Dienste wünschte… Bestrafungen für den Mist der Handelskette können also manchmal auch sehr schön sein!! ;-)

Dienstag, 25. Oktober 2011

Verstimmt

Während meine Herrin das Ende der letzten Hand, wie immer auf ihrem Landsitz verbrachte und ich, wie immer wieder auf die Felder geschickt worden war ((RL geht nun mal vor :-)), kehrten offensichtlich Kasras Krieger zurück… und zwar als Sieger!!! *strahlt* Dementsprechend war in den letzten Tagen anscheinend die ganze Stadt aus dem Häuschen gewesen… zumindest diejenigen Bürger, die zu Hause waren und den glorreichen Einzug der siegreichen Krieger miterleben durften. Es wurde vorher natürlich alles fein hergerichtet und geschmückt und dann ein richtig großes Fest gefeiert, leider aber ohne uns. Doch egal, das ließ sich nun mal nicht ändern, denn jeder Tag, an dem in so einem schrecklichen Krieg kein Blut mehr vergossen wird, ist ein schöner Tag. Ich bin jedenfalls begeistert über den guten Ausgang für Kasra, die glanzvolle Leistung unserer Krieger und freue mich vor allem riesig, dass es meinen Lieblingshauptmann noch gibt. :-)

Doch von all dem ahnte ich noch nichts, als ich gestern ein wenig müde von den Feldern zurück kam und feststellte, dass meine Herrin nicht zu Hause war. Erstaunt hörte ich, dass eine Bürgerversammlung einberufen worden war und sauste schnurstracks zum Ratssaal. Ich war ziemlich spät dran, denn die Versammlung hatte bereits begonnen, so dass ich mich nur noch still neben meine Herrin knien konnte, um die Herrschaften nicht zu stören. So erfuhr ich dann, dass unsere Krieger alle zurück waren und Kasra gesiegt hatte. Den lilafarbenen Roben des Herrn Ubar entnahm ich zusätzlich, dass er offensichtlich immer noch Ubar war und nicht Regent und die Versammlung logischerweise eine Bürgerversammlung und keine Ratssitzung, also eine Veranstaltung zur Information der Bewohner… so dachte ich jedenfalls.

Doch es sollte sich zeigen, dass ich falsch gedacht hatte, was bei der extrem gedankenschweren :-((, dafür aber umso wortreicheren :-((, schlechten Luft im Saal aber auch nicht weiter verwunderlich war. Die Bürger wurden zu meinem großen Erstaunen plötzlich aufgefordert, über zwei Bürgschaftsanträge abzustimmen. Ich hatte also wieder was dazu gelernt… es war anscheinend doch keine Informationsveranstaltung. Wobei andererseits aber auch keine richtige Ratsversammlung, denn die üblichen Fragen an die Antragsteller, ihre Herkunft und ihre Beweggründe, in Kasra Bürger zu werden, was sie veranlasst hatte, möglicherweise ihrem Heimstein abzuschwören, sofern sie denn vorher überhaupt einen hatten, blieben unbeantwortet bzw. waren sogar unerwünscht. Zusätzlich erfolgte die Abstimmung, ohne die richtige Zahl der stimmberechtigten Bürger festzustellen… ich war mir eigentlich ziemlich sicher, mich nicht verzählt zu haben… aber weiß ich überhaupt noch, wer Stimmrecht hat? Egal… wenigstens merkte jemand, dass eine schlecht erzogene Kajira sich erdreistet hatte, ebenfalls die Hand zur Abstimmung zu heben.

Aber was soll’s… als Kajira habe ich mich aus diesen Dingen rauszuhalten und werde dies auch mit Sicherheit tun. Ich bin jedenfalls froh, nicht wie meine Herrin und die Bürger, zumindest die hochkastigen, die dicke Verfassung Kasras nicht kennen zu müssen, die seinerzeit mit gewaltigem Aufwand erstellt… geändert…besprochen… wieder geändert… usw.… und irgendwann dann schließlich beschlossen worden war. Ich verstehe auch nicht, was Schlimmes daran sein kann, in Kasra eine gewisse Zeit auf Probe zu leben. Im Gegenteil, diese Probezeit kann doch für alle eine sehr schöne und gute Gelegenheit sein, sich besser kennen zu lernen! Doch jedes Mal läuft ein Bürgschaftsantrag auf eine verkürzte Probezeit hinaus, weil irgendwer aus irgendwelchen Gründen meint, für den Antragsteller bürgen zu müssen und dies der Versammlung dann nicht mal weiter erläutert.

Wobei… Erläuterungen habe ich gestern vielleicht ja auch nicht mehr mitbekommen, da meine Herrin die Versammlung ziemlich verstimmt vorzeitig verließ. Mir blieb natürlich nichts anderes, als hinter ihr her zu laufen. Ich finde auch, dass sie recht getan hat… leider war sie aber die einzige, die so gehandelt hat. Wenn eh keine Aussprache mehr stattfindet, man dafür aber gut beraten ist, an einem Lehrgang im Gedankenlesen teilzunehmen und bei dem gewaltigen Wortschwall einiger Freier sich vielleicht ein Hörgerät zuzulegen, Fragen an unbekannte Antragsteller sowieso unerwünscht sind, insbesondere wenn es sich hierbei um Krieger handelt und für die ach so verdienten neuen Krieger, die sich vor dem Krieg vielleicht noch als Outlaws durch die Wälder geschlagen haben, sowieso Extrawürste gebraten werden und Ehre und Treue zum Heimstein also keine Wichtigkeit mehr besitzen, dann kann der Ubar seine Beschlüsse den Bürgern eigentlich auch per Aushang kundtun… das spart auf jeden Fall eine Menge Zeit. Und wie sagte jemand… wenn denn Fehlentscheidungen über Bürgschaftsanträge sowieso im Training der Wachen geregelt werden können, dann meine ich, das sollte vielleicht mit in die Verfassung aufgenommen werden… oder wurde das mit der Regelung im Training etwa auch nur gedacht? :-((
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OOC:
Ich kann nicht verstehen, wie langjährige, erfahrene Roleplayer sich so an ihren Gedankenemotes ergötzen können und warum in einer Versammlung mit 10 Freien und diversen Kajirae der offene Chat mit mindestens 10-Zeilern durch mehrere Paragraph-Roleplayer zugetextet werden muss… wobei die Kajirae wenigstens ihre Klappe gehalten haben… zumindest bis auf eine, die allerdings zu den Para-Roleplayern gehört. Ich will solche Mega-Emotes gar nicht werten und weiß auch, dass diese Spieler(innen) sich eher für die RP-Elite halten. Andere sind davon jedoch genervt, vor allem wenn viele Spieler anwesend sind. Dazu gehöre ich.
Wenn eine der Säulen Gors, nämlich die fundamentale Bedeutung des Heimsteins mit Füßen getreten wird, dann macht mich das traurig, weil ich Kasra nämlich eigentlich anders kenne. Seit einiger Zeit habe ich manchmal das Gefühl, dass sich die Interessen von Kasra und mir auseinanderentwickeln. Mal noch ein wenig abwarten….

Freitag, 21. Oktober 2011

Schmollbacke?

Mal ein wenig OOC zum Krieg Kasra - Belnend :-)
Schmollbacke nennt mich meine Herrin immer dann, wenn sie vermutet, dass mir eine Laus über die Leber gekrochen ist. Manchmal hat sie mit dieser Bezeichnung auch recht… gebe ich ja zu^^… aber stimmt dies auch in Bezug auf den wochenlangen Krieg mit Belnend? Ich denke eigentlich nicht… werde aber mal versuchen, meine Gedanken über diese Zeit aus meiner Sicht als Kajira einer freien Frau hier zu sortieren:
Der eigentliche Krieg hat wohl anscheinend 2 Wochen gedauert und ist offensichtlich jetzt zu Ende, wie ich in SLinfo lesen konnte. Wobei die ganze Vorbereitung dafür mir wie Monate vorgekommen ist. Auf jeden Fall als eine sehr lange Zeit, in der sich alle Krieger in Kasra sehr rar gemacht hatten, um z.B. in der Zitadelle geheime Gespräche zu führen… ihr Training durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen.^^ Alles Dinge, bei denen eine Sklavenhändlerin und ihre Kajira nichts zu suchen haben. Wenn dann jedoch in der Herberge seitens der Krieger nur sehr selten über dies und das in unserem Beisein gesprochen wird und das wurde es aus besagter Abwesenheit, anderweitiger Beschäftigung der Krieger und der grundsätzlichen Abneigung einiger gegen freie Frauen eben nicht, geht da also tatsächlich Einiges an einem vorbei.
Trotzdem hatte ich mir große Hoffnungen gemacht, in irgendeiner Form an diesem Krieg beteiligt zu werden, zumal mein Lieblingshauptmann zu meiner großen Freude mir gegenüber so etwas angedeutet hatte. Ich war mit ihm ja auch damals nach Lydius gezogen, was dann aus verschiedenen Gründen leider teilweise ein Flop für mich geworden ist, wie ich an anderer Stelle ja schon gepostet hatte. Trotzdem war das Ende damals eine sehr schöne Erfahrung für mich, dank des Wirtes von Kassau, der mich auf sehr goreanische Art unter seine Fittiche genommen hatte… zu meinem großen Bedauern aber nur sehr kurz ;-).
Leider wurde mir bei dem jetzigen Krieg irgendwann klar, dass es bestimmt losgehen würde, wenn ich im Urlaub bin… was dann leider auch geschah. Dafür mache ich wirklich niemandem einen Vorwurf… damit muss ich einfach leben und kann das auch problemlos… insbesondere, nach diesem supertollen RL-Urlaub :-). Als ich zurück war, bot mir meine Herrin zwar sofort an, mich noch mit irgendeiner Begründung nachzuschicken… aber das wollte ich natürlich nicht… ich lauf doch keinem Krieg hinterher, wenn der einfach ohne mich anfängt!^^ Und einen Krieger-Alt bastel ich mir dafür auch nicht. Also doch eine Schmollbacke?
Nööö… immer noch nicht. Mir ist klar geworden, wie uneigennützig meine Herrin damals gehandelt hat, als sie mir ermöglichte, mit nach Lydius zu gehen und es jetzt wieder tun wollte. Sie blieb zu Hause, denn was hat eine freie Frau in einem Krieg zu suchen, wenn sie keine Heilerin ist? Nichts!! Und so ging es den anderen freien Frauen in Kasra natürlich auch… wobei sich einige mit ihrem ALT den Spaß natürlich nicht entgehen ließen, was auch ok für mich ist. Es steht nun mal allen frei, sich so viele ALTs zu schaffen, wie sie wollen und die ganz nach Bedarf eben auch einzusetzen. Wenn ich das nicht tue, weil ich dazu keine Lust habe oder mich nun mal mit keinem anderen Char identifizieren mag/ kann, ist das alleine mein Problem.
Trotzdem bin ich natürlich Mo-Do jeden Abend in Kasra gewesen, in der Hoffnung auf RP. Und was soll ich sagen… ich hatte fast jeden Abend welches und zwar richtig tolles. Allerdings war das leider davon abhängig, wer noch in Kasra anwesend war und in meinem Fall, ob eine ganz bestimmte Person online war, wenn meine Herrin wegen diverser RL-Verpflichtungen keine Zeit hatte. Leider zähle ich nun mal nicht zu den besonders einfallsreichen Spielerinnen, sehe mich also eher im Hintergrund. Mir fällt es naturgemäß nicht leicht, mit einer fremden Herrin, der ich jedes Wort aus der Nase ziehen muss, RP zu haben… und es waren bis auf die eine oder andere zurückgekehrte Sklavin natürlich ausschließlich freie Frauen in Kasra zurück geblieben. Bei Männern geht es mir da irgendwie anders… vor allem bei denen, die mir signalisieren, dass sie mich ein wenig mögen :-).

Also mein Fazit zum Krieg ist:
Er war offensichtlich toll für alle Spieler in Belnend und die angereisten. In Kasra hat er sich durch die stetig schrumpfende Zahl von Spielern sehr negativ bemerkbar gemacht. Ich hatte das Gefühl, wir wurden von Abend zu Abend weniger, bis wir bei Null angekommen waren…zumindest zu meiner Onlinezeit. Von der Front kamen keinerlei IC-Nachrichten an, bis auf zwei Kurzinformationen von zurückgekehrten Sklavinnen. Die Entfernung mal außen vor lassend, denn wir sind nun mal in SL… es wurden z.B. keinerlei Aufträge an die zurückgebliebenen freien Frauen geschickt, in irgendeiner Form vielleicht Versorgungsnachschub, Verbandmaterial etc. zu organisieren. Die dünne Bürgerwehr musste mangels irgendwelcher Vorfälle nicht ein einziges Mal aktiv werden. Es war schlicht und einfach nix los in Kasra!
Trotzdem bin ich KEINE Schmollbacke und gönne allen Kriegern und ihren mitgereisten Kajirae sowie den Belnendern ihren Krieg, denn ich hatte ebenfalls sehr viel schönes RP.
Danke Brad… mein gesundheitsbewusster Lieblingswirt :-))

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Dina schwächelt

Schon nach dem Aufwachen machte sich ein leichtes Brummen in meinem Kopf bemerkbar, was mir das Aufstehen noch etwas schwerer fallen ließ, als dies sowieso meistens der Fall ist. Aber es nützte ja nichts… das würde schon besser werden… außerdem gelüstete es meiner Herrin nach ihrer Milch mit Honig, die sie selbstverständlich auch bekommen sollte. ;-)

Im Feuerkrug war wie erwartet nicht allzu viel los. Die Gespräche drehten sich natürlich mal wieder um die wenigen Informationen, die uns seit dem Abrücken der Truppen aus Kasra bislang leider nur äußerst spärlich erreicht hatten… übrigens entgegen der Ansage des Ubars auf der letzten Ratssitzung, wie meine Herrin pikiert anmerkte. Ich war wegen meines Kopfes ganz froh, dass seitens der Herrschaften kein besonderes Augenmerk auf mich geworfen wurde, denn so konnte ich die Milch mit Zurückhaltung servieren, was meinem zunehmenden Brummschädel einigermaßen entgegen kam. Ich verzichtete auch auf das Umgarnen meines Lieblingswirts beim Servieren seiner Gesundheitsplörre. Mir wurde nämlich immer elender.

Eigentlich hatte ich gehofft, mich unauffällig im Hintergrund halten zu können, nachdem ich serviert hatte. Leider kam meine Herrin aber darauf zu sprechen, dass unsere siegreichen Krieger selbstverständlich gebührend empfangen werden müssen, wenn sie irgendwann nach Kasra zurückkehren. Dass vielleicht keine Sieger nach Hause kommen würden, stand für sie vollkommen außer Frage. Trotzdem waren Bedenken angebracht und es sollte gut überlegt sein, welche Vorbereitungen getroffen werden können, müssen, sollten und auch Sinn machen. Sie erwartete also Kreativität von mir, was meinen Kopf jedoch immer heftiger pochen ließ. Ich hätte wirklich etwas dafür gegeben, unsichtbar zu sein… mir wollte nämlich absolut nichts einfallen.

Schließlich blieb mir nichts anderes übrig, als einzugestehen, wie es um mich bestellt war und zu fragen, ob ich mich zurückziehen durfte, weil mir so elend war. Lieb wie sie nun mal ist, hat sie mir dies natürlich sofort erlaubt, allerdings mit der Auflage, am nächsten Tag unbedingt die Heilerin aufzusuchen, wenn es nicht besser ist. Dabei fiel mir natürlich sofort wieder die ekelige Pampe ein, die meine Haare seinerzeit so grün verunstaltet hatte. Wenn irgend möglich, werde ich alles daran setzen, diese Heilerin nicht wieder aufsuchen zu müssen und schon gar nicht wegen irgendwas mit meinem Kopf… man kann ja nie wissen, mit was für Zeugs die mich wieder behandelt!^^

Als ich mich auf dem weichen Fell im Sklavenhaus ausstreckte und meine Augen schloss, wurde mir sofort klar, dass ich das viel früher hätte tun müssen. Nach einem letzten lieben Gedanken an meine Herrin, kam mir beim Einschlafen dann doch noch eine, wie ich fand, gute Idee für die Begrüßung der Krieger. Ich würde ein Schild mit „Willkommen siegreiche Krieger!“ bemalen… das kann rechtzeitig vorbereitet werden und passt in jedem Fall… egal, wer denn nun Sieger ist. ;-)

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Beruhigungstee

Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust aufzustehen, raffte ich mich aber dennoch auf und streckte meine Nase vor die Tür. Ich muss gestehen, ich war kurz davor wieder umzudrehen und einfach weiter zu schlafen, denn Kasra war wie erwartet wieder ausgestorben. Dieser Zustand besteht ja nun schon seit Beginn dieses blöden Krieges, über den man leider nur so wenige Nachrichten erhält. Aber was soll‘s, der Herr Ubar und mein Lieblingshauptmann wissen bestimmt, was sie tun.

Meine Herrin war auf einem Kastentreffen, alle mir übertragenen Arbeiten sowieso lange erledigt und mein Lieblingsschmied wieder nicht da, denn er stand nicht wie gewohnt vor seiner Werkstatt. Vermutlich hatte es zwischenzeitlich mit seiner Reise an die Front nun doch noch geklappt. Ob seine schlechte Laune sich wegen der vor kurzem verpassten Abreise dadurch aber gebessert hat, wage ich eigentlich zu bezweifeln, denn ein Krieg ist leider eine wirklich schreckliche Angelegenheit. Aber ich bin ja nur die unbedeutende Kajira einer freien Frau, die von Kriegen eh nichts versteht.

Nachdem ich zu meinem sowieso schon leichten Frust aus der Herberge auch noch nur weibliche Stimmen hörte, machte ich lieber einen großen Bogen um den Feuerkrug und lief erst einmal Richtung Hafen… mir war einfach nicht danach, freie Frauen zu bedienen. Außerdem wollte ich gerne ein ausgiebiges Bad im Fayheen nehmen, mich im Anschluss zum Trocknen in der herrlich warmen Sonne aalen… vermissen würde mich im ausgestorbenen Kasra vermutlich sowieso niemand. Gesagt getan… ich genoss mein Vorhaben ausgiebig, bis es mir irgendwann aber doch zu langweilig wurde und beschloss, nach dieser Anstrengung ein weiteres Schönheitsnickerchen im Sklavenhaus einzulegen. Doch dazu sollte es vorerst nicht kommen, weil das Klappen der Herbergstür meine Aufmerksamkeit erregte, bevor ich mich endgültig verkrümeln konnte.

Der Herr Wirt stand dort vor der Tür. Neugierig wie ich ja nun mal nicht bin, dafür aber umso besorgter um den immer noch irritierenden Zustand meines Lieblingswirtes, gesellte ich mich zu ihm. Er war auf der Suche nach Waldfrauen bzw. nach dem Imkerkäsekapitänundwaffenhersteller. Außerdem hatte er Durst. Wie befürchtet, wünschte er selbstverständlich etwas Gesundes zu trinken, es ging ihm also immer noch nicht besser. Diesmal sollte es ein Kräutertee sein… natürlich lauwarm, mit handverlesenen Teeblättern, allerdings nur eines von jeder Sorte und nicht größer als mein Daumennagel. Ach ja, und obendrauf auf dem Wasser sollten sie schwimmen… sozusagen der Augenschmaus dieser Plörre. ;-)

Es war für mich natürlich eine Selbstverständlichkeit, ihn während seiner komplizierten Bestellungsüberlegungen durch einen anderen Augenschmaus, nämlich meinen Anblick, zu erfreuen, zumal sich die freien Frauen inzwischen alle zurück gezogen hatten, ich also keine Rücksicht auf deren frigide Befindlichkeiten zu nehmen brauchte. Außerdem war ich gespannt, wie mein Lieblingswirt diesmal reagieren und vielleicht wieder an meiner zu knappen Tunika herumfummeln würde. Um ihm noch einen besseren Blick auf meine gespreizten Schenkel zu ermöglichen, schob ich zusätzlich auch noch den unteren Tunikasaum ziemlich hoch… denn nicht nur meine Beine können sich wirklich sehen lassen^^. Und was passierte dann? Er registrierte tatsächlich, was ich da tat, denn er befahl mir, mich richtig hinzuknien… worauf ich selbstverständlich meine Schenkel noch ein wenig weiter öffnete. :-))

Die Entscheidung, wie er seinen Tee denn nun wünschte, war komischerweise auf einmal ganz schnell getroffen, so dass ich mich leider zum Puzzeln der verschiedenen Teeblätter zur Anrichte zurückziehen musste. Und danach wurde mir bedauerlicherweise klar, welch eine beruhigende Wirkung diese Art Tee haben muss, insbesondere vermutlich durch das Kauen und Schlucken der eingeweichten Teeblätter. Kaum hatte er nämlich seine Teeschale geleert, selbstverständlich wieder mit abgespreiztem kleinem Finger, verzog er sich zum Schlafen auf sein Zimmer… alleine. Da ihm offensichtlich auch warm genug war, benötigte er mich nicht mal zum Anwärmen seiner Felle. :-((

Ich sollte mich unbedingt mal schlau machen, ob es nicht auch noch andere Teeblätter gibt!^^

Dienstag, 18. Oktober 2011

Plörr-Bräu

Er kann möglicherweise nicht immer… mit Plörr-Bräu aber vielleicht immer öfter??? :-))

Ich war recht früh auf den Beinen... meine Herrin aber mal wieder nicht. So nahm ich die günstige Gelegenheit wahr, mich bei einer vor dem Sklavenhaus herumdrückenden Kajira, die ich eigentlich an der Front vermutete, nach den letzten Neuigkeiten über unsere Truppen auszuhorchen und vor allem etwas über den Gesundheitszustand meines Lieblingshauptmanns zu erfahren. Das geschah selbstverständlich nicht aus persönlicher Neugier, diese schlechte Unart ist mir ja vollkommen fremd *kreuzt mal schnell zwei Finger hinter dem Rücken*, sondern um meiner Herrin Wichtiges von der Front berichten zu können. Zu meiner großen Freude erfuhr ich, dass es dem Herrn Hauptmann offensichtlich recht gut ging. Leise Ahnungen kamen in mir auf, dass Rina mit ihrer Schilderung möglicherweise etwas übertrieben hatte? Meine Nachfrage nach der Verpflegungssituation unserer Truppen bestätigte mir meine Vermutung sowie die leicht abfällige Bemerkung der Kajira über Rinas Wichtigtuerei und Überreaktion. Aber gut, Rinas Lektion und Bestrafung stand ja noch aus, sie würde ihre Rolle ja vielleicht irgendwann doch noch verinnerlichen. ;-)

Vorerst wurden meine Dienste allerdings von meinem Lieblingswirt im Feuerkrug benötigt… zeitgleich mit dem Auftauchen meiner Herrin. Da diese jedoch Rina im Schlepp hatte, die sich sogleich um ihre heiße Milch kümmerte, durfte ich mich zu meiner großen Freude meinem Lieblingswirt widmen. Voller Spannung fragte ich ihn nach seinem Getränkewunsch. Als ihm wieder nach etwas Gesundem gelüstete, wurde mir natürlich sofort klar, dass es mit seinem Gesundheitszustand immer noch nicht allzu gut stand. Ich nahm daher an, es sollte erneut eine Schale mit lauwarmem Wasser und einem Spritzer Milch sein. Gaaaanz falsch… er bestellte diesmal Blackwine! Und bei seiner Bestellung zeigte er sogar eine erste zaghafte, zwar ein wenig merkwürdige, aber durchaus auch männliche Reaktion, die mich mit wild klopfendem Herzen hoffen ließ, es wird vielleicht doch noch mit ihm… vielleicht nicht immer… aber vielleicht immer öfter? ^^

Ich hatte nämlich an diesem Tag die Tunika angezogen, bei deren Schnitt ich meinen eigentlich nicht besonders üppigen Brustumfang ein klitzekleines bisschen unterschätzt hatte. Wobei ich dieses tolle Kleidungsstück gerade deswegen liebe.^^ Doch als Erste einer Trockenpflau… ähhmmm… ehrbaren, oberkeuschen, freien Frau, die absolut nicht darüber erfreut ist, auch nur einen winzigen Hauch meiner Brustwarze zu sehen, habe ich leider viel zu selten Gelegenheit, dieses schöne Teil zu tragen und mal ein wenig mehr zu zeigen, um vielleicht einen Herrn damit zu erfreuen. Doch gestern nahm ich den möglichen Unmut meiner Herrin bewusst in Kauf, wollte sie aber selbstverständlich nicht provozieren^^ und strich geschickt meine langen Locken über meine Brust, so dass das „corpus delicti“ ihren keuschen Blicken entzogen war, während ich vor ihr kniete *grinst frech*.

Bei der Getränkebestellung meines Lieblingswirtes habe ich selbstverständlich darauf geachtet, dass meine Haare nichts mehr verdeckten, indem ich sie sorgfältig nach hinten strich, mich möglichst gerade vor ihn kniete und dabei meinen Rücken ordentlich durchstreckte. Der praktische Schnitt der Tunika zeigte sofort die von mir erhoffte Wirkung und gab zu meiner Freude den Blick auf meine Brustwarze prompt wieder frei. Tja und dann bekam ich das schon vorher erwähnte wilde Herzklopfen. Nicht wegen der Variante einer weiteren Plörr-Bräu-Bestellung meines immer noch überbetont gesundheitsbewussten Lieblingswirtes, nämlich der ungewöhnlichen Blackwinezubereitung aus 1/16!! Blackwinebohne und lauwarmem!! Wasser, sondern weil er meinen hervorlugenden Nippel tatsächlich bemerkte *strahlt*. Er sah nicht wieder über mich hinweg und fixierte dabei auch keinen Punkt irgendwo hinter mir. So ganz umgekrempelt scheint er also doch nicht zu sein, denn er sah mich diesmal tatsächlich an… ließ seine Blicke über meinen Körper wandern und begann dann ausgiebig an meiner Tunika herum zu zupfen… hatte den knappen Schnitt offensichtlich wahrgenommen!

Seine Zuppelei an meiner Tunika und damit an meiner Brust, worauf natürlich mein heißer, ständig auf Sparflamme glühender Sklavenkörper sofort entsprechend reagierte, geschah allerdings leider in der Absicht, mich wieder züchtig zu bedecken. Trotzdem hoffe ich, die Fummelei seiner rauen Finger war ein Beweis dafür, dass in ihm immer noch ein goreanischer Mann steckt, der nur aus „irgendwelchen“ gesundheitlichen Gründen keinen Paga mehr trinkt… also vielleicht nicht immer kann, wenn er eigentlich möchte… in diesem Fall also bestimmt nur wegen der anwesenden freien Frauen in der Herberge… oder so?  ;-))

Leider ist mir dann jedoch entgangen, wie er die Schale mit der Plörre zum Mund geführt hat… nämlich ob er dabei immer noch seinen kleinen Finger so komisch abgestellt hat, da ausgerechnet in diesem unpassenden Moment die Glocke am Osttor läutete und mir so einen weiteren Test seiner Männlichkeit vermieste. Als einziger anwesender Herr sah er sich zu meinem großen Bedauern in der Pflicht, nachzuschauen, was es mit dem Läuten auf sich hatte. Mir blieb daher leider nichts anderes übrig, als die Schale mit seinem Plörr-Bräu auf den Tisch zu stellen und mir dann Rina für ihre immer noch ausstehende Bestrafung vorzuknöpfen. Diese ließ nun wirklich keinen Aufschub mehr zu… zumal sie dachte, sie sei schon damit bestraft worden, dass sie mich seit einigen Tagen „Herrin“ nennen muss und ich sie nur noch „dieda“ rufe. Ein weiter Beweis dafür, dass sie noch viel lernen muss. ;-)

Freitag, 14. Oktober 2011

Willkür

Es ist noch ein weiter Weg.
Die Neue meiner Herrin hatte sich inzwischen ausgiebig ausgeschlafen und endlich soweit erholt, dass sie nun über ihre Erlebnisse bei unseren Truppen einen verständlichen Bericht erstatten konnte. Es waren ziemlich schreckliche Erlebnisse. Insbesondere die schlechte, karge Verpflegung bei gleichzeitig sehr schwerer körperlicher Arbeit hat ihr und den anderen Kajirae wohl ordentlich zugesetzt. Es war so schlimm, dass ihr sogar schwarz vor Augen wurde und sie schließlich keinen anderen Ausweg mehr sah, als den Krieger, der alle Kajirae auf halbe Ration gesetzt hatte, um mehr Essen zu bitten.
Ich weiß keine Einzelheiten darüber, wie sie ihre Bitte vorgetragen hat, nur dass sie von dem angesprochenen Herrn und einem weiteren Rarius darauf lediglich die barsche Antwort bekam, dass sie ihr „die Fresse polieren“ oder sie sogar „in Stücke hacken“ würden, wenn sie nicht schweigt. Bei diesen Worten lief mir ein eiskalter Schauer den Rücken herunter und ich fragte mich, was das für ekelhafte, ungoreanische Rohlinge waren, denn der normale Georeaner ist kein Sadist und würde sowas niemals zum eigenen Vergnügen tun. Rina fühlte sich jedenfalls vollkommen ungerecht behandelt und sah in ihrer Not danach keine andere Möglichkeit, als den Ubar um mehr Essen für sie und die anderen zu bitten.
Damit hatte sie zwei kapitale Fehler begangen und meiner Herrin einen Feind geschaffen. Wobei man ehrlich sagen muss, sie hatte keine wirkliche Chance. Erstens gibt es keine Gerechtigkeit für eine Kajira. Es gibt nur den Versuch zu überleben… und eine Sklavin überlebt nur, wenn sie lebend nützlicher ist als tot. Denn sie besitzt nichts… nicht mal ihr Leben. Wenn ein Freier sie töten will, dann kann er das tun… ohne Grund… jederzeit… einfach so aus einer Laune heraus. Ein weiterer Fehler war, einen Freien so zu brüskieren. Sie hat dem Krieger mit ihrem ungebührlichen Verhalten die Chance gegeben, sie zu bestrafen… was dann aber nicht erfolgt ist, weil sie sich nach den schockierenden Antworten schleunigst aus dem Staub gemacht hatte… eine gute Entscheidung.^^
Nun ist es an meiner Herrin, Rina für ihr ungebührliches Benehmen zu bestrafen, d.h. in diesem Fall leider an mir. Ich bin wirklich froh, dass meine Herrin von einer Strafe für mich abgesehen hat, die ich als ihre Erste nach dieser Beichte selbstverständlich befürchtet hatte. Wobei es für mich auch immer schon eine Strafe ist, eine Kajira bestrafen zu müssen. Das fällt mir nämlich nie leicht und liegt mir absolut nicht. Aber ich versuche natürlich, das Vertrauen meiner Herrin in mich nicht zu enttäuschen. Bei Rinas Strafe ist jetzt das Wichtigste, dass sie lernt und auch verinnerlicht, warum sie bestraft wird, nämlich zum Schutz meiner Herrin und zu ihrem eigenen. Ich hätte vermutlich sogar ähnlich wie sie gehandelt… wäre vielleicht jedoch nicht gleich zum Ubar gelaufen, sondern zum Herrn Hauptmann, dem nächsthöheren Krieger in der Hierarchie der Truppen. Er wird von seinen Männern respektiert und vielleicht auch gefürchtet… auf jeden Fall hat er großen Einfluss auf sie und ist klüger. Mir wäre dabei jedoch bewusst gewesen, dass ich damit eine Strafe zu erwarten hätte. Das scheint bei Rina wohl nicht der Fall gewesen zu sein.
Es zeigt sich mal wieder, welch ein langer Weg es nach der Unterwerfung noch ist, eine wirkliche Kajira zu werden. Manche Mädchen schaffen es nie… die 99er-Regel und die vielen leeren Ketten im Wasser des Fayheen beweisen es.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Gesundheitstick

Meine Herrin schwächelte gestern etwas, so dass ich nach einem längeren Gespräch mit ihr über dies und das, schließlich meine hübsche Nase alleine vor die Tür streckte, damit sie ein wenig fehlenden Schlaf nachholen konnte und damit ich in Erfahrung bringen konnte, was es so Neues gab in Kasra. Ich gebe zu, meine Sorgen um den Gesundheitszustand meines Lieblingswirtes hatten mich auch ein wenig unruhig schlafen lassen und waren in keinster Weise weg, aber ich hatte die große Hoffnung, dass er vielleicht wieder so war wie immer... also Paga trinkend und nicht mit abgespreiztem kleinen Finger eine Wasserschale zum Mund führend!^^
Zumindest war Kasra an diesem Tag nicht wieder vollkommen ausgestorben… das Schmiedetor stand weit offen... der Herr Schmied stand wie immer vor seiner Werkstatt... schien aber mit irgendetwas schwer beschäftigt zu sein. Da mir spontan nichts einfiel, womit ich ihn von seiner Arbeit abhalten konnte, vor allem wollte ich nicht zum Schleifstein kurbeln aufgefordert werden, schweiften meine Blicke unschlüssig über den Marktplatz Richtung Brunnen und überlegte mir meine Möglichkeiten. Einfach ein Ale holen für ihn oder erst mal nach meinem Lieblingswirt suchen. Zu meiner großen Freude entdeckte ich diesen mit dem Herr Händler auf der Bank unter dem großen Baum. Offensichtlich hatten die beiden Herren das leise Klappen der Tür des Sklavenhauses gehört hatten, denn der Herr Händler winkte mir grüßend zu und mein Lieblingswirt rief mich sogleich zu sich. Dieser Aufforderung kam ich natürlich schnell nach, musste mir allerdings auf dem Weg dorthin noch einen kleinen pieksenden Stein aus meiner Fußsohle puhlen.
Ach… was habe ich es dann genossen, vor den beiden Herren neben Aly im Nadu niederzuknien. Irgendwie ist das eine Haltung, die mir doch ziemlich liegt^^. Da der Herr Wirt zu meinem großen Erstaunen schon wieder eine Schale in der Hand hielt und nicht seinen riesigen Spezialpagabecher, nutzte ich die Gelegenheit, mich leise bei Aly zu erkundigen, ob er etwa schon wieder Wasser trank. So war es tatsächlich! Oh je, er war also immer noch auf seinem Gesundheitstrip! Mir kamen erste Gedanken, dass er während seiner wochenlangen Abwesenheit womöglich einer Gehirnwäsche ausgesetzt gewesen war... meine Sorgen um ihn waren nun also kaum mehr zu bändigen. Das Beste war daher vermutlich, ihn ein wenig abzulenken.
Da es nun mal das größte Anliegen einer Kajira ist, Freie zu erfreuen, vor allem, wenn es sich bei dem Erfreuen dann auch noch um einen Herrn handelt, den sie sehr gerne hat oder sogar anhimmelt, selbstverständlich ohne dabei aufdringlich zu sein, dann ist das natürlich umso besser :-). Ich legte mich also richtig ins Zeug... strich meine langen Haare langsam zurück... drückte meinen Rücken durch, öffnete meine Schenkel noch ein wenig weiter und präsentierte meinem Lieblingswirt meinen wohlgeformten, heissen Sklavenkörper. Tja... und was passierte daraufhin? Aly murmelte mir nur zu "das kannst du dir alles schenken... das nützt nichts". Und was machte das Opfer meiner Begierden? Mein Lieblingswirt machte sich einfach ein wenig größer auf der Bank, hob seinen Kopf an und fixierte einen Punkt hinter uns an der Feste, der irgendwo weit oben, hoch über Alys und meinem Kopf gelegen haben muss... Aly hatte also recht gehabt :-(.^^
Er schien sich offensichtlich ablenken zu wollen... führte komplizierte Gespräche mit dem Herrn Händler über die Unterrichtung von Sklavinnen in Kunst, Malerei, Botanik und GESUNDER Essenszubereitung… ach ja… und auch im Schreiben und Lesen. Er teilte mit, dass er dafür eine Sklavenschule in Kasra eröffnen wollte und beabsichtigte anscheinend, seinen Unterricht auch Freien zugänglich zu machen. Außerdem forderte er mich auf, ihn Brad zu nennen! Aly und ich trauten unseren Ohren nicht!!! Trotzdem schien ihm meine Gesellschaft nicht unangenehm zu sein, denn als der Herr Händler sich mit Aly zurück zog, duldete er es, dass ich mich ganz dicht vor ihn kniete. So nah war ich ihm selbst in der kurzen Zeit, als ich ihm gehörte, nie gekommen. Er verzichtete sogar darauf, weiter den doofen Punkt zu fixieren, sah mich an und legte plötzlich sanft seine Hand auf meinen Kopf. Puhhh... ich bekam richtiges Herzklopfen!^^
Aber nur kurz... er holte mich nämlich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und begann nun eine Unterrichtsstunde über Hygiene, Schwimmen, wie praktisch er kurze Haare findet oder sogar eine Glatze... mein Herzklopfen normalisierte sich also ganz schnell wieder. Leider zog er sich dann zur Nachtruhe zurück... natürlich alleine! Wenn sich sein Zustand nicht bald bessert, werde ich mir wohl eine Strategie überlegen müssen, um ihn von seinem Tick weg zu bekommen. Das Trinken von Wasser ist ja eigentlich nicht weiter schlimm, gesunde Ernährung auch nicht verkehrt, aber wenn das so weiter geht mit seinem abgespreizten kleinen Finger beim Trinken und vor allem mit dem Ignorieren weiblicher Reize, dann sehe ich ziemlich schwarz dafür, dass er mit seiner Gefährtin jemals Nachwuchs bekommen wird! :-)))))

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Sorgen

Nach der langen Zeit auf See schwankte tatsächlich der Boden ein wenig unter meinen nackten Füßen, als ich zu Beginn dieser Hand in Kasra ankam. Glücklich über meine Heimkehr sauste ich fröhlich winkend an der oben auf der Stadtmauer stehenden Wache vorbei, Richtung Sklavenhaus. Komischerweise war Kasra irgendwie ausgestorben. Aber egal… das schmälerte in keiner Weise meine große Freude, meine Herrin wiederzusehen. Ich stürmte also richtig gut gelaunt und übermütig ins Haus… doch sie war nicht da… auch ihre Neue nicht. Ich kam ins Grübeln… Rina war zwischenzeitlich vielleicht verkauft worden, aber hatte meine Herrin einen längeren Aufenthalt auf ihrem Landsitz geplant und ich das vor meiner Abreise nicht mehr mitbekommen?
Ich suchte das ganze Haus nach einer Nachricht von ihr ab… nichts… sehr merkwürdig das Ganze. Schließlich blieb mir nichts anderes übrig, als mich leise seufzend auf die Stufe vors Sklavenhaus zu setzen, ein wenig Trübsal zu blasen und mich in Geduld zu üben, während ich auf sie wartete. Ich tröstete mich mit dem Gedanken, dass sich die Rückreise von ihrem Landsitz bestimmt nur ein wenig verzögerte. Doch leider schien diese Verzögerung etwas länger zu dauern, denn es war nach einer gefühlten Ewigkeit immer noch niemand zu sehen und auch das Tor meines Lieblingsschmieds blieb weiter geschlossen. So bekam ich irgendwie das Gefühl, ganz allein zu sein in Kasra.
Es musste einfach was passiert sein… nicht nur mit meiner Herrin, sondern offensichtlich auch mit den anderen Bewohnern Kasras. Daher blieb mir nichts anderes übrig, als mich bei der Torwache schlau zu fragen, da sonst ja niemand da war. Zum Glück traf ich auf einen von den netten Kriegern, dem meine Gesellschaft anscheinend ganz gut gefiel^^ und bekam schließlich heraus, dass Kasra während meiner Abwesenheit in den Krieg gezogen war. Leider konnte er mir jedoch über den Verbleib meiner Herrin keine Auskunft geben, denn die war bestimmt nicht mit in den Krieg gezogen. Dafür erfuhr ich von anderen vermissten bzw. verschollenen Bürgern… darunter auch mein Lieblingswirt. Die Herbergswirtin hatte anscheinend sogar schon die Gefährtenschaft mit ihm gelöst.
Das waren alles keine wirklich guten Nachrichten für mich. Mit hängendem Kopf trödelte ich schließlich zurück ins leere Sklavenhaus, um meine erste Nacht zu Hause etwas früher anzutreten. Sie wurde jedoch in keiner Weise ein ausgiebiger Schönheitsschlaf. Wegen meiner großen Sorgen über die schlechten Neuigkeiten war mein Schlaf von sehr unruhigen, ziemlich wirren Träumen geprägt, so dass ich am nächsten Morgen fast verschlief. Das Zentralgestirn stand nämlich schon hoch am Himmel, als ich ein wenig verpennt vor die Tür des Sklavenhauses trat und eigentlich erwartete, den Marktplatz wieder menschenleer vorzufinden.
Doch mein Herz machte sofort einen kleinen, freudigen Hopser… ich entdeckte nämlich meine Herrin im Gespräch mit meinem Lieblingsschmied! :-) Sie hatte anscheinend nur auf mich gewartet, um dann für ihre geliebte Milch mit Honig in den Feuerkrug zu rauschen. Dort herrschte allerdings gähnende Leere, so dass ich die Gelegenheit nutzte, um mich neben der Milchzubereitung über den Verbleib des Wirtes zu erkundigen und seine angeblich gelöste Gefährtenschaft, was meiner Herrin allerdings vollkommen neu war.
Tja… die Frage nach dem Verbleib meines Lieblingswirtes hätte ich mir tatsächlich verkneifen können, da er zu meiner großen Freude kurz darauf höchstpersönlich auftauchte und sich an seinem angestammten, beschilderten Platz am Tisch neben meiner Herrin nieder ließ. Als sei geläutet worden, um sich in der Herberge zu versammeln, füllte sich der Schankraum weiter, denn sowohl der Schmied als auch die Wirtin gesellten sich noch dazu sowie die verkauft geglaubte Rina. Mehr Bürger waren anscheinend tatsächlich nicht da oder trauten sich nicht aus ihren Häusern und auch keine weitere Sklavin… vermutlich eine Folge davon, dass Kasra sich ja nun mal leider im Krieg befindet. :-(
Mit der Ankunft von Rina hatte ich mir natürlich Unterstützung bei der Bedienung erhofft, doch das sollte leider reines Wunschdenken bleiben. Sie kam offensichtlich direkt vom Kriegsschauplatz, war restlos durcheinander und konnte keinen einzigen zusammenhängenden Satz formulieren, geschweige denn in diesem Zustand Freie bedienen, so dass ich schließlich froh war, für ihre möglichen Fehler nicht gerade stehen zu müssen. Immerhin erfuhren wir durch die Hartnäckigkeit meiner Herrin, allerdings nur mit einer großen Portion Fantasie, dann doch noch ein paar Neuigkeiten vom Kampfgeschehen. ;-)
Allerdings waren die Informationen nicht wirklich gut, denn der Imkerkäsekapitänbogenhersteller scheint halb tot zu sein und mein Lieblingshauptmann offensichtlich schwer verletzt. Die durch lautes Hämmern auf dem Amboss im Ohr des Herrn Schmied entstandene Klingelei war dagegen eine vergleichsweise geringfügige Verletzung, über die ich mir wohl keine allzu großen Sorgen zu machen brauchte, zumal ich in seinem Ohr überhaupt nichts entdecken konnte… aber ich bin ja auch keine Ohrspezialistin.^^
Die Nachricht von meinem Lieblingshauptmann war da schon ganz was anderes und ließ mich so zusammen schrecken, dass ich die Getränke für die beiden Herren auf meinem Weg zum Tisch überschwappen ließ. Zum Glück nahm mein Lieblingsschmied das nicht weiter krumm, sondern wischte sein Trinkhorn kurzerhand einfach an meiner Tunika trocken. Für lange Irritationen wegen des so entstandenen feuchten Flecks auf meiner Kleidung blieb mir jedoch nicht lange Zeit, da ich vom Herrn Wirt die Anweisung bekam, seinen VOLLEN Spezialpagabecher wieder abzuräumen.
Ich traute meinen Ohren nicht und konnte kaum glauben, was ich da gehört hatte. Er hatte nämlich weder an seinem Paga genippt, geschweige denn ihn so wie sonst, in einem Zug herunter gestürzt, sondern verlangte nach einer Schale Wasser mit einem Spritzer warmer Milch. Dazu verkündete er überzeugt, Alkohol und unverdünnte Milch seien ungesund. Obwohl er eigentlich wie immer wirklich gut aussah oder vielmehr sogar gesund und erholt, stiegen dennoch in mir ernsthafte Befürchtungen um seine Gesundheit auf. Irgendetwas muss mit ihm während seiner langen Abwesenheit passiert sein. Ein Blick auf meine Herrin und ihre Fragen an meinen Lieblingswirt bestätigten mir, dass ich mit meiner großen Sorge um ihn nicht alleine war. Ich hoffe jedenfalls, dass wir uns da beide täuschen!

Dienstag, 11. Oktober 2011

Es war supertoll!

und zwar einfach alles... die Mannschaft sowieso :-), das Essen (juhuuuu, es gab nicht ein einziges Mal Sklavenbrei und ich musste auch nicht immer kochen!), das Schiff, die Landschaft, das Wetter und vor allem hatten wir immer genügend Wasser unter dem Kiel, so dass wir die angebotene Karaffe von meiner Herrin gar nicht benötigten.^^
Ich musste erstaunlicherweise auch überhaupt keine niederen Arbeiten verrichten... der Skipper schien mich irgendwie sehr zu mögen :-))), denn er ließ mich zwischendurch sogar mal ans Ruder und vor allem in seinen Fellen schlafen... wobei es dabei nicht um das Anwärmen ging... das war bei dem bis auf die letzten 2 Tage ständig schönen Wetter nämlich gar nicht erforderlich :-). Zwischendurch war es sogar so heiß, dass ich am liebsten auch noch meine Tunika ausgezogen hätte, doch das schien in diesem herrlichen Gebiet mit den vielen, durch Kanäle verbundenen Seen anscheinend überhaupt nicht Brauch zu sein. Im Gegenteil, wegen der herrlichen Sonne und der glitzernden Spiegelungen im Wasser musste ich manchmal sogar noch so ein komisches, rotes Ding mit einem kleinen Schirm aufsetzen, weil die dunklen Gläser vor meinen Augen alleine nicht reichten, um nicht ständig die Augen zu kneifen… und ich trau den Verheißungen des Serums ja manchmal nicht so ganz! ;-)
Gewundert über die Kleidersitten habe ich mich eigentlich nicht weiter, insbesondere nachdem ich in Erfahrung gebracht hatte, dass die Bewohner dort früher anscheinend in einem Stück aus Holz geschnitzte Schuhe an den Füßen getragen haben. Diese Schuhe werden übrigens in Minigröße heute immer noch verwendet... allerdings nicht mehr für die Füße, sondern an Angeln. Aber nicht zum Fischfang, so verrückt sind die dann doch nicht, sondern sie dienen den Brücken- und Schleusenwärtern dazu, Münzen einzusammeln. Einige der Brücken waren nämlich so niedrig, dass unser Schiff nicht unterdurch passte und die Brücken für uns hoch geklappt werden mussten.
Es war wirklich eine tolle Zeit, auch wenn ich wegen des etwas torfhaltigen und manchmal ein wenig schlammig aussehenden Wassers auf das Baden verzichtet habe. Das Wasser des Fayheen ist da erheblich klarer und einladender!^^ Doch das soll jetzt nicht heißen, dass die Körperpflege vernachlässigt worden ist… es gab nämlich herrlich heißes, per Hebel fließendes Wasser aus einer Brausevorrichtung, das ich benutzen durfte. Ich sag ja… der Skipper mochte mich und hat mich sehr verwöhnt :-)).
Jedenfalls haben wir keine einzige Schramme in den Rumpf gefahren und niemand ist über Bord gegangen, außer einigen Brotkrümeln für ein paar niedliche, gefederte Wasserviecher, die uns ganz lieb angequarkt haben. Der Anker wurde auch nicht benutzt, da es jede Menge tolle Liegeplätze in einsamer Natur gab oder auch mitten in den Städten, durch die unser Weg führte… und die Ankerkette wurde aufgrund guten Benehmens… ähmmm… anderer Möglichkeiten des Festmachens, auch nicht gebraucht.^^
Hier nun noch einige Malereien als Beweis, wie superschön ich es hatte :-)))