Dienstag, 26. März 2013

Schätzstelle Pinion

Meine Herrin war nach drei Tagen Aufenthalt auf ihrem Landsitz leider irgendwie „angeschlagen“ und musste sich auskurieren, sodass ich alleine das Haus verließ, um mal zu hören, was sich so alles in Jorts ereignet hatte während unserer Abwesenheit.
 
Uuuiiihh, offensichtlich und vor allem nicht zu übersehen eine ganze Menge! Genau gegenüber auf der anderen Seite des Weges war nämlich in den letzten Tagen ein Haus gebaut worden… zwar noch nicht ganz fertig, aber man konnte schon genau erkennen wie es einmal aussehen würde. Meine Herrin würde also neue Nachbarn erhalten. Um vielleicht etwas Genaueres über die Hausbewohner in Erfahrung zu bringen, machte ich mich flink auf die Suche nach Shani, denn die ist eigentlich immer bestens informiert. Mein Vorhaben galt natürlich nicht dem Befriedigen meiner Neugier... naja vielleicht ein ganz wenig doch... es ging mir vor allem darum, meine Herrin mit dieser Information zu erfreuen.
 
 
Ich musste dafür auch nur den Hügel hinauf laufen. Oben angekommen, noch vor dem eigentlichen Dorfzentrum, stieß ich bereits auf eine kleine Menschenansammlung, darunter auch Shani. Worüber die Krieger debattierten bekam ich nicht weiter mit, da wir Kajirae uns ein wenig abseits stellten für unseren Kajiratratsch. Allerdings bekam ich entgegen meiner Absichten dann jedoch nicht meine erhoffte Auskunft über die neuen Nachbarn. Shani stellte mir nämlich sogleich eine fremde Sklavin vor, deren Herr ihren Wert schätzen lassen möchte. Da er Jorts wieder verlassen musste, hatte er seinen Besitz für diese Schätzung dem ersten Händler, also Shanis Herrn unterstellt, der diesen Auftrag nun an meine Herrin weitergeben wollte. Anfangs noch leicht besorgt wegen der Unpässlichkeit meiner Herrin, war der Händler letztendlich dann doch einigermaßen erleichtert, dass ich als erstes Mädchen der Schätzstelle Pinion die Sklavin nun vorerst unter meine Fittiche genommen habe, bis meine Herrin sich erholt hat.
 
 
Nur logisch also, dass ich das arme Ding erst einmal mit einigen Fragen löcherte. Leider war der Kajira bei ihrer ganzen Verliebtheit in ihren Herrn nicht einmal klar geworden, warum er überhaupt ihren Wert wissen will, denn eigentlich kann es ihm dabei nur um Verkaufsgelüste gehen. Um ihren Ausbildungsstand ein wenig beurteilen zu können, lag für mich natürlich nahe, das Mädchen zum Servieren einzusetzen, da sich auf der Terrasse des Gasthauses gerade der Lederarbeiter niedergelassen hatte und Shani sich um ihren Herrn und das Zählen der Herbergseinnahmen kümmern musste. Am liebsten hätte ich den Lederarbeiter natürlich selbst bedient, doch was tu ich nicht alles für ein paar Vorabinformationen für ihre Herrin! ;-)
 
Zumindest schlug sich die Neue gar nicht schlecht, auch wenn bei ihr von Sklavenfeuer anfangs nicht wirklich etwas zu bemerken war. Während ich meine kribbelnde Unruhe fast nicht bändigen konnte und mich ein wenig darüber ärgerte, dass die Heilerin nicht früher aufgetaucht war, denn ich hätte nur zu gerne bei der Bedienung der beiden Herrschaften mit der anderen Sklavin getauscht, bekam ich das Gefühl, als wolle sie sich ihr Sklavenfeuer ausschließlich für ihren Herrn bewahren. Aber vielleicht kann man von einer vor ca. 12 Hand noch freien goreanischen Frau auch nicht mehr erwarten? Egal… ich denke sie hat wohl Potential und legte ihre anfängliche Schüchternheit schließlich noch ganz gut ab, als sich der Herr Lederarbeiter etwas näher mit ihr befasste. Vor allem war sie in keiner Weise pampig und nahm kleine Korrekturen ihres Verhaltens recht gelehrig an.
 
 
Ach ja, da auf der Terrasse zum Glück keine Herrinnen mehr anwesend waren, nachdem sich die recht schweigsame Heilerin zurück gezogen hatte, gelang es uns mit vereinten Kräften, das Feuer des Mädchens doch noch ziemlich hell zum Lodern zu bringen! ;-)

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