Montag, 3. Juni 2013

Pilgernde Leckerbissen

...oder jetzt oder nie Kajira.
 
Irgendwie scheint Jorts zurzeit eine wie ich finde ganz erfreuliche Anziehung für Pilger auf dem Weg ins Sardargebirge zu haben, denn gestern tauchten schon wieder welche auf, darunter auch zwei wirklich gut aussehende Brüder aus Turmus. Insbesondere der jüngere war ein wirklich leckeres Original im wahrsten Sinne!
 
Doch der Reihe nach…
 
Mein gestriger Blick auf die Terrasse der Herberge war bei weitem nicht so interessant, wie der Blick Richtung Kennel. Auf der Terrasse saßen nämlich nur freie Frauen, was ich ehrlich gesagt nicht so besonders reizvoll fand, zumal ich vor dem Kennel zwei Männer entdeckte… ein Anblick, der mich um einiges mehr fesselte, als die plaudernden Herrinnen mit Getränken zu versorgen. Ich verdrückte mich daher einfach schnell in diese Richtung.
 
Anscheinend sollte mal wieder eine aufgegriffene Kajira von der Stadtkette ihren Besitzer wechseln. Der Händler hatte wohl zuvor gerade versucht, dem Lederarbeiter dieses Mädchen zu verkaufen, doch der hatte offensichtlich abgelehnt, sodass eine fremde Pilgerin nun den Zuschlag bekam, ihrem Neuerwerb schnell das Gepäck auflud und zufrieden von dannen zog. Die Stadtkasse füllte sich also weiter, diesmal allerdings nur wenig.
 
Ob die umfangreichen Hautbeschädigungen der Ware der Grund für die Ablehnung des Sattlers waren, sollte ich allerdings nicht mehr herausbekommen. Zumindest schien er mit der vorhandenen Werbefläche an seiner Kajira ganz zufrieden zu sein und benötigte offensichtlich kein zweites Mädchen. Zum Leidwesen von Elena, ihr Augenverdrehen zeigte eindeutig ihre fehlende Begeisterung für die Idee ihres Herrn, hatte er doch anscheinend eine neue Möglichkeit entdeckt, mit seinen Ledererzeugnissen zu werben. Er stellte sie einfach an seiner Sklavin aus.
 

Erst hatte ich den Herrn irritierenderweise so verstanden, dass der Knebel im Mund seiner Kajira lediglich ihr Plappern verhindern sollte, das ihm wohl auf den Keks gegangen war. Doch als er dann auf die Vorteile in den Fellen hinwies, konnte ich mir mein Erstaunen darüber doch nicht verkneifen und fragte lieber noch einmal nach. Plappern hin oder her… welche Kajira von roter Seide quasselt denn in den Fellen dem Herrn ein Ohr ab, sodass sie einen Knebel braucht? Ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr Elena sich nun offensichtlich ärgerte, immer noch nichts sagen zu dürfen. Ihre Blicke hätten fast töten können.
 
Natürlich hatte ich da aber etwas falsch verstanden, denn ich weiß ja noch genau, wie sehr der Lederarbeiter meinen ungeknebelten Mund, meine weichen Lippen und die interessanten Erkundungen meiner Zunge zu schätzen gewusst hatte! Nein, ihm ging es jetzt darum, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der von ihm hergestellten Cuffs zu preisen. Wobei der Herr gestern sowieso auf Geschäfte aus war, denn ich sollte meiner Herrin erzählen, was für tolle Sachen er verkauft. Naja, mal sehen ob ich mir das überhaupt merken konnte, da mein Interesse plötzlich von weiteren Pilgern abgelenkt wurde.
 
Es waren zwei junge, wirklich gut aussehende Brüder aus Turmus auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Wie schön, dass ich nicht geknebelt war und mich daher um die beiden Herren kümmern konnte. Wobei ich erst einmal den Übernachtungspreis von Shani einholen musste, da er nicht in der Herberge aushängt. Bei der Frage, ob die Sklavin im Pagapreis mit drin ist, hatten die Brüder natürlich Glück, denn meine Herrin benötigt mich derzeit ja nicht. Der Lederarbeiter hatte schon wieder ein Geschäft gewittert und schickte seine Kajira hinter mir her, damit sie mir in der Taverne bei der Bedienung und sonstigen Nutzung durch die Herren helfen möge… natürlich gegen ein kleines Entgelt von 2 Kupfer.
 
Irgendwie lerne ich immer wieder etwas dazu, denn diesmal heizte ich den beiden Männern mit meinem aufreizenden Sklaventanz wohl dermaßen ein, dass dieser Tanz in Kombination mit Paga bei dem einen dazu führte, dass dem plötzlich die Sinne schwanden und er alle Viere von sich streckte. Dabei war er noch überhaupt nicht alt und sah wirklich knackig aus! Nutznießer von dem Schlappschw... ähhmm... dem Schwächeanfall war dann natürlich der jüngere Bruder, der nun gar nicht mehr wusste wie ihm geschah, als er plötzlich von zwei Rotseidenen verwöhnt wurde.
 
 
Wobei Elena mit ihrem Knebel natürlich etwas eingeschränkt war. Ich vermute allerdings, dieser Bruder wäre sonst womöglich auch noch umgefallen. Doch nun war er ein echter Glückspilz mit einem Satz glühender Ohren im Paradies seines ersten Mals. Schweratmend stammelte er, als er kurz vorm...... war, ich möge es noch gaaaaaanz lange hinauszögern. Klar, kein Problem dachte ich bei mir und wurde selbst immer wuschiger. Aber was tut eine Kajira nicht alles für solch einen unverbrauchten Herrn!
 
Ich bin mir nicht sicher, war er vorher durch einen Boskhaufen gelatscht oder war es einfach pures Anfängerglück, denn er hatte zuvor wirklich noch nie……… und mit zwei Kajirae sowieso nicht! Leider nur wollen die beiden Herren bereits früh am nächsten Morgen schon weiter.^^

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