Montag, 18. November 2013

Ein toller Tag

Hach… vorgestern fing der Tag echt gut an. Ich befürchtete zwar, die beiden Krieger beim Spielehaus mit meinem Auftauchen in ihren Überlegungen zu einem Kaissaspiel zu unterbrechen, doch dem war offensichtlich nicht so, auch wenn Rawis Herr bereits Platz genommen hatte. Er teilte mir mit, dass hübsche Personen nie stören und machte deutlich, dass er mich dazu zählte… nur den Hauptmann anscheinend nicht. Huch, was war das denn auf einmal? Sonst hatte sich der Herr doch immer ziemlich negativ darüber geäußert, dass er mich und vor allem meinen Po zu mager findet! Aber ok… ich sah natürlich sofort ein, dass einem goreanischen Mann zumindest manchmal mein Anblick dann doch offensichtlich besser gefällt, als der seines Hauptmanns. Wobei ich natürlich finde, dass sich das Hinterteil des Hauptmanns durchaus sehen lassen kann… und nicht nur das!
 
Leider kamen die beiden Herren aus welchem Grunde auch immer auf mein angeblich vorlautes Mundwerk zu sprechen. Irgendwie weiß ich wirklich nicht, was damit ständig los sein soll, so still wie ich doch immer bin. Trotzdem zog ich es vor, mich nun lieber hinzuknien und mich möglichst klein und unsichtbar zu machen. Vorher hatte ich dem Hauptmann allerdings noch kurz meine blitzenden weißen Zähne gezeigt, die absolut keiner erneuten Mundspülung bedurften. Leider passierte es dann, dass ich mal wieder zu laut dachte und meine Gedanken dann auch noch nur gemurmelt hatte, was der Hauptmann ja überhaupt nicht ausstehen kann. Vermutlich hat er es mit den Ohren? Zum Glück habe ich diese Erkenntnis lautlos gedacht und bin wegen seines Hörschadens sogar vorsorglich etwas dichter an ihn herangerutscht, auch wenn ich mich nun in Reichweite möglicher Kopfnüsse befand.
 
Puh, was für ein oberperfekter Zufall, dass sich kurz darauf einige Krieger dazu gesellten, denn ich hatte mich gerade im Luftanhalten geübt, weil die beiden Herren nun darüber fachsimpelten, ob es reicht den Kopf einer Sklavin aus Erziehungsgründen 2 Ehn unter Wasser zu drücken oder ob 5 Ehn doch besser sind. Mir war bei meiner Übung leider sofort klar geworden, dass ich eine so lange Zeit mit dem Kopf unter Wasser wohl nicht überleben würde. Kein Wunder also, dass ich sofort gelobte, mich ab sofort nur vorbildlich zu verhalten. Doch das gefiel Rawis Herrn immer noch nicht, denn er empfahl dem Hauptmann, mir für eine solche Lüge mindestens noch eine weitere Mundspülung zu verpassen. Die vom Training zurückkommenden Herren waren aber wie gesagt meine Rettung, denn nun waren andere Themen natürlich wichtiger, als fiese Strafmaßnahmen für eine unschuldige Kajira.
 
Unter den Rarii befand sich auch ein Herr, den ich zuvor noch nie gesehen hatte… wobei das bei dem derzeitigen Zustrom in der roten Kaste von Jorts natürlich nicht weiter verwunderlich ist, denn ich bin selbstverständlich nicht das Empfangskomitee für jeden Krieger, der sich bei den jortsschen Wachen verdingen will. Erstaunlich war nur, dass der neue Rekrut es gleich geschafft hatte, dem ersten Schwert von Jorts einige unangenehme blaue Flecken beizubringen, sodass er nun zur Entschädigung eine Runde Freipaga ausgeben musste. Mangels anderer Kajirae wurde mir die Ehre zuteil, die Männer bedienen zu dürfen. Ich bekam dadurch zwar nicht mehr mit, was der Hauptmann mit dem Händler und dem Kriegerbauern noch beratschlagte, doch ich muss ja auch nicht alles wissen.
 
 
Tja, was soll ich sagen… der Tag fing vorgestern nicht nur gut an. Nein, er blieb auch gut, denn ich war durch den Freipaga einer erneuten Mundspülung entkommen und durfte nun einen Krieger bedienen, der sehr deutlich zum Ausdruck brachte, dass ihm meine Gesellschaft und mein anschmiegsames Wesen nicht unangenehm waren. Leider wurde meine Glückssträhne zwischendurch allerdings unterbrochen, weil ich einen Befehl des Hauptmanns befolgen musste, nachdem der sich dazu gesellte. Er hatte mich zuvor noch angewiesen, ich möge ihn an irgendetwas erinnern, wenn ich seine Sklavin sehe und die kniete inzwischen neben ihm. Mit meiner Erinnerung folgte nun leider jedoch etwas, was mir nicht so wirklich oder eigentlich überhaupt nicht zusagte, das ich hinterher dann aber ganz schnell wieder von mir abspülen durfte.
 
Nein, keine Mundspülung schon wieder… der Hauptmann befahl seine Sklavin und mich hinter sein Haus. Auf dem Weg dorthin schwante mir bereits Schlimmes, was meine Schritte immer zögerlicher und kürzer werden ließ, da sich dort ja der Sleenkäfig mit Fenris befand. Oder hatte der Herr sich etwa schon wieder neues Mobiliar für seinen Haushalt gekauft, das ich nun zusammen mit seiner Kajira hineinschaffen sollte? Der Sklavenkäfig, den ich vor kurzem einweihen durfte, war ja auch nur bis hinters Haus geliefert worden. Leider ging es tatsächlich um Fenris, dem angeblich immer noch eine Geruchsprobe von mir fehlte und von der Neuen des Hauptmanns ebenfalls. Dabei hatte der Sleen doch bereits mehr als reichlich Gelegenheit gehabt an mir zu schnuppern, als er vor dem Haus meiner Herrin Wache gehalten hatte und von mir täglich sein Futter bekam.
 
Doch das reichte offensichtlich nicht, um meine Spur aufnehmen zu können, falls ich mal geklaut werden sollte… was aber sowieso nicht passieren wird und wenn doch, dann hat ein möglicher Entführer eh am Hafen vermutlich schon die Nase voll von meinem Gezeter. Mist, der Hauptmann ließ nicht mit sich reden und ich war auch noch die Erste, an der Fenris nun riechen sollte, weil er zu Beginn solch einer Schnüffelei immer besonders hungrig ist und der Hauptmann sein Eigentum lieber einem gesättigten Sleen anbieten wollte. Pah, es mag ja durchaus sein, dass der Herr an seiner eigenen Sklavin inzwischen besonders hing und mich lediglich als eine Abwechslung im Speiseplan seines Sleen ansah… nur war ihm trotzdem bewusst, was meiner Herrin schon für unglaubliche Summen für mich geboten worden waren? Darüber habe ich natürlich nichts verlauten lassen, denn Eitelkeit steht einer gut erzogenen Kajira nun mal nicht. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich vor Angst erbärmlich zitternd in mein Schicksal zu ergeben.
 
Wie befohlen streifte ich meine Tunika ab und legte mich mit hinter dem Kopf verschränkten Armen und gespreizten Schenkeln auf dem Rücken ins Gras. Resigniert schloss ich nicht nur meine Augen, sondern irgendwie auch mit meinem Leben ab… beinahe allerdings auch meine Schenkel, als ich die sabbernde Schnauze des Sleen zwischen meinen Beinen spürte. Es kam jedoch noch schlimmer. Der grässliche Gestank des Sleen wurde noch heftiger und benebelte förmlich meine Sinne, sodass ich nicht mal mehr einen letzten Gedanken an meine Herrin senden konnte, denn das Viech arbeitete sich weiter an meinem nackten Körper nach oben und hinterließ dabei eine dicke, ekelhafte Schleimspur auf meiner nackten Haut. Dagegen ist die fiese Haut auf der gekochten Milch für meine Herrin echt nur ein kleiner Vuloschiss.
 
Fast wie durch Watte hörte ich durch das Rauschen meiner Panik den zu diesem Zeitpunkt vollkommen überflüssigen Befehl des Hauptmanns stillzuhalten und nicht zu reden, als das Biest auch schon seine nasse Schnauze nacheinander in meine Achselhöhlen drückte. Dabei konnte ich mich starr vor Angst sowieso nicht mehr regen und war erstaunlicherweise auch kein bisschen mehr kitzelig. Wahrscheinlich stand ich kurz vor einer Ohnmacht. Ich glaube, mein Herz muss wirklich ganz knapp davor gewesen sein, mit dem Schlagen einfach aufzuhören. Doch dann war plötzlich alles vorbei… der Hauptmann riss seinen Sleen zurück und befahl mir, mich zu waschen und weiter in der Herberge zu bedienen.
 
Immer noch total benommen und kurz davor, mich wegen des ganzen stinkenden Sabbers auf meiner Haut übergeben zu müssen, flitzte ich wie in Trance, aber dennoch so schnell ich konnte zur Pumpe hinter der Herberge, wo es mir nicht nur gelang, die ekeligen Schleimspuren von meiner Haut zu schrubben, sondern durch das kalte Wasser auch meine Lebensgeister zurückzuerlangen. Während ich meine Tunika wieder überzog, machte sich eine gewaltige Erleichterung in mir breit, gepaart mit einer großen Portion Zufriedenheit über meine tolle Leistung. Dabei war es mir vollkommen egal, dass ich mich nicht abgetrocknet hatte und sich der dünne Stoff deswegen wie eine zweite Haut an mich schmiegte. Es zählte in diesem Moment nur eines… ich hatte tatsächlich überlebt!
 
Es sollte jedoch noch besser kommen, denn der Tag war noch nicht zu ende. Dem neuen Rekruten fiel nämlich sofort auf, wie deutlich sich meine weiblichen Reize durch den feuchten Tunikastoff abzeichneten… riss mir das eh schon knappe Teil vom Körper und erlaubte mir zu vorgerückter Ahn dann, nachdem sich die Terrasse geleert hatte seine Felle zu wärmen. So fand ein toller Tag mit zwischendurch viel Aufregung ein sehr erregendes Ende!

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