Montag, 25. November 2013

Hoch die Tassen…

…oder vielmehr die Becher und Trinkschalen, denn gestern fand anlässlich der Feier zur Gefährtenschaft des Bootsbauers mit der Sängerin ein großes Gelage der Bewohner von Jorts mit den vielen aus dem Norden angereisten Gästen statt. Wegen einiger wichtiger zu erledigender Aufgaben hatte ich die Zeremonie leider verpasst und schaffte es auch erst recht spät in die Stadt, nachdem alle Herrschaften bereits ausgiebig dem reichhaltigen Essen und Trinken frönten. Ehrlich gesagt war ich ganz froh, dass unter den Freien inzwischen Selbstbedienung angesagt war, denn bei den vielen Menschen war ein Durchkommen zum sehr reichhaltig gedeckten Büffet teilweise sehr schwer und die Verständigung bei dem lauten Stimmengewirr fast nicht möglich. Zusätzlich schwoll mit zunehmender Ahn nach reichlich konsumiertem Alkohol in Form von Paga und Kalana die Lautstärke immer mehr an. Ach ja, wegen den vielen Nordleute gab es ausnahmsweise sogar Met in Jorts.
 
Als der Tag sich schließlich langsam seinem Ende zuneigte und viele Gäste inzwischen abgereist waren oder sich in ihre Unterkünfte zurück gezogen hatten, bekamen Shani und ich vom Händler den Befehl, sämtliche alkoholischen Getränke in Sicherheit zu bringen. Trotzdem sollten die letzten Gäste selbstverständlich nicht verdursten, sodass ein paar Notreserven beim Büffet bleiben durften. Shanis Herr wollte einfach sichergehen, dass mit Beginn der nun kurz bevorstehenden Fastenhand rechtzeitig der gesamte Alkohol weggeschlossen war, damit die Anweisungen des Wissenden eingehalten werden. Diese Maßnahme schien bei zwei Kriegern jedoch auf so massive Alkoholverzichtsängste zu stoßen, dass sich der eine schnell noch ein Pagafass organisierte und es intensiv bewachte, indem er es liebevoll in den Arm nahm.
 
Natürlich blieb der nun richtig kurze Weg zum Zapfhahn nicht ohne Folgen und die innige Umarmung des Fasses, gepaart mit weiterem reichlichen Pagagenuss, ließ bei den beiden Herren noch weitere Gelüste aufkommen, nämlich nach etwas anschmiegsamen und weicherem als die harten Planken des Pagafasses. Der eine Krieger schnappte sich kurzerhand eine der Stadtsklavinnen und der andere, zufälligerweise war es der neue Rekrut… tja, der brüllte quer durch die Herberge meinen Namen, um mich auf seinen Schoß zu ziehen und damit in eine Wolke aus Pagadunst. Ich hatte den Verdacht, so angeheitert und vollgetankt wie der Herr war, gaste der Alkohol wahrscheinlich inzwischen aus all seinen Poren. Trotzdem meinte er, es sei noch Platz für eine weitere Schale des hochprozentigen Getränks. Naja, nur noch eine Ahn, dann war die Fastenhand ohne Alkohol da, sodass jetzt Vorsorge angesagt war.
 
Insgesamt kann ich aber sagen, die beiden Saufkumpane waren wirklich allerbester Stimmung… einzig die Feinmotorik offensichtlich etwas auf der Strecke geblieben, denn ein Großteil des von mir servierten Pagas ergoss sich nicht nur auf den Bauch des Kriegers, sondern auch auf mich, insbesondere auf meine Brüste. Doch das schien den Herrn nicht weiter zu stören, da er die feuchten Spuren nun einfach von mir abschleckte, um ja keinen Tropfen umkommen zu lassen. Was dieses Tun des Herrn mit einer Kajira von roter Seide veranstaltete, ist wohl ohne weitere Beschreibung nachvollziehbar. Aber auch bei dem Krieger blieben deutliche körperliche Regungen nicht aus, die ich auf eine intensive, sehr kribbelnde Art und Weise zu spüren bekam, da ich ja immer noch auf seinem Schoß saß. Kein Wunder also, dass er mich schließlich packte, um zuhause die Reinigung meiner Haut fortzusetzen. Das kam meiner Vorliebe für diesen Krieger und ganz besonders meinem inzwischen lichterloh brennenden Sklavenfeuer natürlich sehr entgegen.
 
Ok, ich gestehe, unterwegs zum Haus des Rarius keimten dann doch leichte Bedenken in mir auf, da der bedrohlich schwankende Herr den Weg mehr oder weniger aufkreuzte, als würde er gegen den Wind segeln. Er lief nämlich ganz schön im Zickzack. Doch wir kamen tatsächlich wohlbehalten an und alle meine die Standsicherheit des Kriegers betreffenden Befürchtungen wurden mit jedem Kleidungsstück, das er mit meiner Hilfe von seinem Körper riss, irgendwie… tja… weggeblasen…………. ;-)

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