Mittwoch, 4. Dezember 2013

Wer nicht bei drei...

...hinter seinem Herrn in Deckung gehen kann, die Kajira hat dann meist das Ganze.
 
So erging es mir gestern oder eigentlich ist es fast immer so, wenn ich mich ohne meine Herrin in der Stadt aufhalte. Ich bin dann nichts anderes als eine Stadtkettensklavin. Wobei ich damit normalerweise auch überhaupt kein Problem habe, anderen Herrschaften zu Diensten zu sein... im Gegenteil, vor allem wenn es sich um Männer handelt. Besonders einigen dieser Spezies serviere ich auch zum 197. Mal noch gerne ein Getränk… von anderen Diensten will ich lieber nicht reden. Um die Herrinnen mache ich, natürlich nur wenn es geht und nicht allzu sehr auffällt, ganz gerne einen Bogen, da ich ja nun schon einer freien Frau gehöre.
 
Gestern war wie gesagt also wieder einer dieser Tage, an dem ich alleine in die Stadt lief, um mich nützlich zu machen. Meine Herrin ist nämlich keine Vulo-Glucke, die aufgeplustert auf ihrem Ei hockt und es vehement gegen jeden verteidigt. Nein, sie freut sich, wenn sie ihren Besitz anderen Freien zur Verfügung stellen kann, wenn sie mich nicht benötigt. Anscheinend hatten an diesem Tag jedoch sämtliche Herrschaften nur auf mich gewartet oder vielmehr auf irgendeine Kajira, denn ich bin ja nur irgendeine. Kaum hatte ich aber gestern meine kurze freundliche Begrüßung von mir geben können, da hagelte es auch schon die ersten Befehle. An sich war das ja genau das, was ich mir gewünscht hatte. Doch leider kam alles mehr oder weniger zur gleichen Zeit, sodass ich entsprechend gestresst war.
 
Leider war und blieb ich die einzige Sklavin, die den Herrschaften für eine Feier zur Verfügung stand, da andere Mädchen grundsätzlich nur gemeinsam mit ihren Herren außer Haus gehen. Teilweise ist es ihnen sogar verboten, sich ohne Besitzer nützlich zu machen, teilweise sehen die Sklavinnen dies jedoch auch nicht als ihre Aufgabe an und bleiben so lange zu Hause, bis es ihren Herrn nach einem Getränk im Gasthaus gelüstet. Wobei diese Kajirae teilweise dann nur ihren Herrn bedienen und sich ansonsten an seinen Rücken quetschen oder ihren Kopf sogar auf seinen Schoß legen und ansonsten nichts weiter tun... außer es kommen ganz besondere Herren oder andere interessante Dinge.
 
"Dina hol dies, Dina bring das, Dina es fehlen noch Teller, Dina ich habe Hunger, Dina ich habe schon zweimal gesagt was ich trinken möchte, Dina ich trinke immer Paga, Dina ich möchte Saft, Dina ich darf nur Tee, Dina bring mir nur vom teuersten Kalana…………..". Vermutlich habe ich in meiner Aufzählung die Hälfte vergessen, doch das ist eigentlich total unwichtig jetzt. Nicht unwichtig war, dass ich bei dem ganzen Hin- und Hergeflitze ausgerechnet die Milch für meine Herrin vergessen habe, dabei steht meine Herrin in der Hierarchie meiner Bedienungen natürlich immer an oberster Stelle.
 
Zum Glück wurde ich von ihr nicht bestraft für meinen unverzeihlichen Fehler, da sie schon vorher bemerkt hatte, was mit mir los war. Sie sagte auch nichts dazu, als ich dann auf stur schaltete und die anderen Kajirae machen ließ, die inzwischen auf der Terrasse eingetroffen waren, auch wenn es mir unendlich leid tat, dass ein Krieger überhaupt nicht bedient wurde. Doch ich fand, es musste einfach mal eskalieren und freute mich richtig darüber, als dieser Herr schließlich lautstark seinen Unmut über die Ignoranz von Sklavinnen von sich gab und dass wir viel zu wenige Kajirae sind. Nur ob sein Ausbruch etwas am Verhalten der anderen Herrschaften mit ihrem Besitz ändern wird?
 
Mal abwarten... er hat jedenfalls Recht, es fehlen einfach Stadtsklavinnen. Ich denke, es werden zurzeit einfach zu viele Kajirae "frei gelassen", die dann versuchen, sich einen der Herren als Gefährten zu angeln, um diesen Mann ganz für sich alleine zu haben. Wie schlimm und viel zu goreanisch, wenn der Liebste sich einfach eine Sklavin nehmen würde... und sei es nur, um nicht zu verdursten. ;-)

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