Donnerstag, 26. Februar 2015

Bester Energielieferant

Das Timing war wirklich perfekt, denn kaum war mein frisch gebackener Larmakuchen einigermaßen abgekühlt, kam mein Herr vor dem Waffentraining noch einmal nach Hause, das ja wie immer Mitte der Hand an diesem Tag noch anstand. Ich war mir nicht sicher, ob er den leckeren Duft bereits in der Kriegerkaserne gerochen hatte, jedenfalls fragte ich ihn, ob vor dem Training noch genug Zeit für ein Stück Kuchen ist. Was für eine überflüssige Frage! Das Lächeln seiner grauen Augen, mit denen er mich zuvor zufrieden gemustert hatte, verwandelte sich nämlich. Gleichzeitig zog er seine Augenbrauen hoch und ich erfuhr: „Meine Scharlachrote, für Larmakuchen ist immer Zeit. Ich habe schon Larmakuchen gegessen, da musste ich in Ar in der Kaserne zum Appell und war spät dran... ich hab ihn eben im Laufen gegessen!"

Selbstverständlich bewies ich meinem Herrn nun ohne weitere Rückfragen umgehend, wie schnell ich sein konnte, um ihn mit meiner gebackenen Leckerei zu erfreuen. Ich glaube, der Kuchen war mir wirklich sehr gut gelungen, denn mit vollem Mund kauend, dabei gleichzeitig mit dem angebissenen Kuchenstück in der Hand herumfuchtelnd verkündete mein Herr mir nun, dass Larmakuchen wirklich der beste Energielieferant ist und eigentlich immer hilft. Dabei ist es total egal ob vor oder nach einem Training, nach einem Kampf, zwischen harten Kämpfen, auf langen Wachen und Märschen, auf denen man zu wenig Schlaf bekommt und bei sonstigen Entbehrungen. Mal sehen, ob es mir irgendwann gelingt, auch einen Kuchen der „Sorte atemberaubend“ hinzubekommen, wie ihn anscheinend die Kajira seines Vaters gebacken hat.


Trotzdem war die Energiezufuhr durch diesen Kuchen offensichtlich schon mal nicht schlecht oder eigentlich sogar ganz hervorragend, wie sich beim anschießenden Training zeigen sollte. Bestens gestärkt strebte mein Herr nach dem Kuchen nämlich sogleich zur Wiese hinter dem Hof, wo sich allerdings bislang nur der Hauptmann eingefunden hatte und die Kajira des Brauereikriegers, der an diesem Abend allerdings Spätwache hatte. Mein Herr war beim Schwerttraining mit dem Hauptmann jedenfalls so gut wie unschlagbar, wobei er ab und an selbstverständlich ebenfalls zu Boden ging und so tat, als ob der Hauptmann besser ist, denn er wollte seinen Vorgesetzten natürlich nicht frustrieren.

Nach 20 eindeutigen Runden, die mich darin bestärkten, öfter und vor allem möglichst Mitte der Hand Kuchen zu backen, reichte es meinem Herrn trotz bester Kondition dank des zuvor genossenen Energielieferanten dann aber doch, denn er hatte an diesem Tag ja noch einiges vor. Ich sollte vom Sattler vermessen werden, weil er meinen Körper gerne in fast nichts außer einigen ledernen Riemen sehen wollte und außerdem hatten die beiden Herren vor, nun in die genaueren Planungen ihrer Orgie einzusteigen, von der sie seit dem Markt in Enkara immer wieder sprechen. Die Teilnahme des Hauptmanns an dieser Veranstaltung war jedenfalls schon mal klar, da ihn die Meinung seiner Gefährtin dazu offensichtlich kein bisschen interessierte… aber das war eigentlich auch nicht anders zu erwarten, denn er ist ja ein richtiger Goreaner der alten Schule.


Uiuiuihhh… das Nehmen meiner Maße dann durch den Sattler hatte es übrigens in sich! Also wenn sich das fertige Produkt so anfühlt, wie das Vermessen vor der Anfertigung, dann weiß ich jetzt schon, was ich zukünftig am liebsten anziehe. Wie verabredet kam der Lederarbeiter mit seiner neuen Rothaarigen nach dem Training zum Haus meines Herrn. Da sein Prinzip anscheinend genau wie beim Schmied „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ ist, gönnte er sich auch nur einen kurzen Schluck vom Begrüßungspaga und forderte mich dann auf, mich mit gespreizten Schenkeln und erhobenen Armen aufzustellen, damit er meine Maße nehmen konnte. Ich denke, ich muss nicht näher beschreiben, was in mir bei den Berührungen der Sattlerhände und seinem Knotenband entfacht wurde… von mir aus hätte sein Tun jedenfalls gerne noch etwas länger dauern können… aber die beiden Männer wollten ja auch noch über die Orgienplanungen sprechen.


Ich muss allerdings gestehen, dass die nun folgende Besprechung komplett an mir vorbeigegangen ist, da ich nach dem Anprobieren der verschiedenen Ballgrößen für den Knebel, der auf Wunsch meines Herrn nicht zu klein sein durfte, weil ich ja ab und an die Ehre erhalte, etwas sehr Großes in den Mund zu nehmen, irgendwie nur noch an eines denken konnte und dabei logischerweise immer kribbeliger wurde. Während ich nun wieder vor meinem Herrn knien durfte, legte er mir sanft massierend seine Hand auf mein Hinterteil und schob gleichzeitig seinen Fuß auf eine sehr erregende Art und Weise zwischen meine Schenkel, um ihn dort etwas zu bewegen. Nachdem schließlich auch seine Hände nicht untätig blieben und auf eine Art und Weise meinen Körper erkundeten, dass ich befürchtete zu Verglühen, fand ich meine Leistung wirklich grandios, trotzdem den Aufbruch des Sattlers mitzubekommen.


Keine Ahnung wie es mir gelang, dem Herrn bei seiner Verabschiedung die Tür zu öffnen, obwohl mein Sklavenfeuer inzwischen lichterloh brannte und kurz davor war mich zu versengen. 

Hach, der Tag endete jedenfalls wundervoll… aber mein Herr hatte mir zuvor ja bereits verkündet, dass Larmakuchen der beste Energielieferant ist. Nur dass die Wirkung einer Larma im Kuchen noch besser ist als ohne Teig, war mir bislang nicht so ganz klar gewesen...............^^

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