Mittwoch, 11. März 2015

Nachgerüstet… alles passt

Mein Herr hatte mir befohlen nachzukommen, sobald ich meine häuslichen Pflichten erledigt hatte, während er sich um ein paar Kastenangelegenheiten kümmern wollte. Ich traf ihn zusammen mit dem Hauptmann schließlich am großen Tor zur Oberstadt, wo sie sich anscheinend über den Besuch des Weibs vor kurzem unterhielten, die nicht so ganz genau gewusst hatte, aus welcher Gegend zwischen Fayheen und Belnend sie stammte. Leider passierte mir dann ein kleines Missgeschick. Obwohl ich mein Plappermaul inzwischen im Beisein meines Herrn ja eigentlich immer oder zumindest fast immer ganz gut im Griff habe, kommt es gelegentlich trotzdem vor, dass ich zu laut denke… natürlich ohne es zu merken. Anlass hierfür waren gestern die Worte des Hauptmanns über das Erwischen von Fremden mit ihren Fingern im Honigtopf, bei denen ich wohl gemurmelt habe: „Im Gespräch mit diesem Weib ging es doch gar nicht um Honig, sondern nur die ekelige Fischsuppe.“ Zum Glück war der leichte Klaps meines Herrn auf meinen Hinterkopf aber nicht weiter schlimm.

Über das eigenartige Schönheitsempfinden des Hauptmanns… er wollte seiner neuen Kajira nämlich ebenfalls einen Nasenring verpassen und ihr deswegen an diesem Tag ein Loch in die Nase stechen lassen… wandte sich das Gespräch schließlich anderen Dingen zu. Beim Erwähnen des Sattlers erinnerte sich mein Herr dann auch an die immer noch ausstehende Anprobe des vor kurzen von diesem Herrn gelieferten Lederharness, von dessen Sitz er sich noch gar nicht überzeugt hatte und auch die Bezahlung dieser „Ausrüstung“ stand immer noch aus. Eigentlich war ich schon ganz zappelig, denn ich erinnerte mich noch gut daran, wie sehr es beim Maßnehmen des Lederarbeiters in mir gekribbelt und eine Flut äußerst vielversprechender Empfindungen in mir erzeugt hatte, deren Erneuerung ich nicht abgeneigt war.

Wie gut, dass mein Herr in Sachen Nasenring ein gänzlich anderes Schönheitsempfinden hat als der Hauptmann. Er findet ja sowieso, dass der einzige Schmuck den seine Kajira braucht, der um ihren Hals ist. Keine Frage, für mich ist mein Kragen mit seinem Namen drauf sowieso das Oberallerwichtigste! Trotzdem mag ich auch Reifen oder bunte Perlen an meinen Gelenken tragen… nur eben keinen Boskring in meiner Nase. Es zog meinen Herrn nun also nach Hause, wo ich dann den Befehl erhielt: „Kajira, nimm deine Armreifen ab und hol die vom Sattler angefertigten Sachen.“ Während ich nun versuchte, das Knäuel von Gurten vor ihm auszubreiten, dabei aber irgendwie kein oben und unten erkennen konnte, ergänzte er leider noch: „Ich hoffe, du hast die kurzen Gurte und den Knebel nicht vergessen?“

Mist, daran hatte ich absichtlich nicht gedacht, denn ich sah die Teile eher als Strafe an und fand sie daher komplett überflüssig, da ich mich doch bis auf das bisschen zu lautem Denken keines Vergehens schuldig gemacht hatte. Also noch mal zurück zur Kiste… natürlich nicht zu schnell und mit entsprechend aufreizendem Gang, damit mein Herr durch den Anblick seines nackten Eigentums für die Verzögerung entschädigt wurde. Es klappte wohl auch, denn erstens hatte er anscheinend einen geduldigen Tag und außerdem stimmten ihn vielleicht mein wackelndes Hinterteil und auf dem Rückweg meine leicht wippenden Brüste milde. Dennoch konnte es nicht schaden, auf den Knebel schnell noch einen innigen Kuss zu drücken, bevor ich ihn meinem Herrn zusammen mit den kurzen Gurten überreichte, bevor auf mich unbeschreibliche Gefühle einstürmten, für die ich wahrscheinlich gar nicht die richtigen Worte finden kann.

Seit meiner Unterwerfung und dem letzten Klicken des in meinem Kragen abgebrochenen Schlüssels liegt mein Leben in den Händen meines Herrn… ich entscheide nicht mehr darüber, bin ihm vollkommen ausgeliefert, seinem Wohlwollen, aber auch seinen Strafen oder seinen Launen und seiner Willkür. Wenn ihm danach ist, kann er mich ohne Grund schlagen. Wenn ich ihm nicht nützlich bin, kann er mich verkaufen oder töten. Ohne meinen Herrn bin ich ein Nichts. Der Knebel und die ledernen Riemen, mit denen er nun meine Arme auf meinen Rücken fesselte, machten mir meine Abhängigkeit von ihm und meine Hilflosigkeit ohne ihn erneut sehr deutlich und ließen dieses Gefühl heiß in meinem Innern kribbeln. Es waren wirklich unbeschreibliche Emotionen, die zusätzlich noch durch die Art und Weise verstärkt wurden, mit der mein Herr jetzt die Schnallen an den Gurten des Harness festzog. Es fühlte sich an, als würden nicht die Lederriemen sondern seine starken Arme mich umschlingen, um mich noch mehr in Besitz zu nehmen.

Nach einer mir durch und durch gehenden, sehr intensiven Musterung, bei der ich glaubte körperlich zu spüren, dass die Augen meines Herrn auf meiner nackten Haut brennende Spuren hinterlassen, meinte er schließlich zufrieden: „Oh ja, das passt alles wirklich wunderbar. So sollte ich dich mal dem Sattler zeigen und ihm dann auch gleich sein Geld geben.“ Mit diesen Worten nahm er die Leine von seinem Gürtel, befestigte sie an meinem Kragen und dann ging es auch schon vor die Tür. Ich gestehe, ich bin wirklich gerne nackt, aber in diesem Harness fühlte ich mich mit meinen auf den Rücken gefesselten Armen in einer sehr erregenden Weise sogar noch nackter als nackt, auch wenn ich den Knebel nicht wirklich leiden kann. Ich kann mich deswegen wohl auch an den Weg durch die Unterstadt nicht mehr so wirklich erinnern. 


Zusätzlich war der Ledergurt zwischen meinen Schenkeln bei jedem Schritt sehr erregend zu spüren, sodass ich das Gefühl hatte, am Haus des Sattlers inzwischen lichterloh in Flammen zu stehen. Ich war daher ganz froh, dass mein Herr den vom Lederarbeiter angebotenen Paga annahm, denn ich erhoffte mir, still neben ihm kniend mich wieder einzukriegen. Puhhh, das Gespräch der beiden Herren über die nun wohl demnächst steigende Orgie, dem ich normalerweise mit gespitzten Ohren zugehört hätte, wurde total zur Nebensache, denn nun begann ein schrecklicher Kampf gegen mein Sabbern, den ich trotz intensiver Bemühungen mehr oder weniger verloren habe. Meine Spucke lief mir letztendlich übers Kinn und tropfte herunter, genau zwischen meine Brüste… verschwand unter einem der Ledergurte, um unterhalb wieder aufzutauchen und dann eine nasse Spur über meinen Bauch zu ziehen, bis sie schließlich auf dem Boden eine kleine Pfütze bildete. "Kajira du sabberst", war eine Feststellung meines Herrn, die er sich hätte sparen können, denn ich hattekeinerlei Ahnung, warum das so war und konnte auch nichts dagegen tun.


Nachdem mein Herr mich noch kurz in der Obhut des Sattlers ließ… ich glaube, er befürchtete irgendwie, dass ich geklaut werden könnte, während er sich um die Bewässerung von Bäumen kümmerte… ging es allerdings noch nicht gleich zurück nach Hause, sondern noch in die Taverne, wo sich ein fremder Krieger aus Ar befand, der anscheinend Haus und Hof verloren hatte. Naja und da mein Herr ursprünglich ebenfalls aus dieser Mutter aller Städte stammt, fühlte er sich wohl zur Aufmunterung dieses Rarius verpflichtet, auch wenn er seinen Heimstein inzwischen in Jorts Fähre hat. Ob die Ablenkung tatsächlich geklappt hat, habe ich aus den bereits genannten Gründen jedoch nicht so ganz mitbekommen. Außerdem nahm mein Herr zwischendurch mein Kinn in seine Hand, strich sehr sanft mit seinem Daumen über den Riemen des Knebels und schaute mich mit einem Blick an, bei dem meine Knie eingeknickt wären, hätte ich nicht sowieso gekniet. 


Dabei pries er dem jortsschen Krieger meine Nachrüstung an und befahl mir schließlich, mich dem Herrn zu präsentieren, damit dieser die hervorragende Arbeit des Sattlers an mir bewundern konnte. Die recht zeitige Verabschiedung meines Herrn kurz darauf, klang mit dem Hinweis auf seine frühe Wache übrigens logisch, allerdings war ihm noch lange nicht nach schlafen. Sein mit wundervoll passend sitzenden Ledergurten nachgerüstetes Eigentum durfte ihn nämlich noch ein wenig erfreuen mit ihrem Anblick..................... ;-)

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