Dienstag, 27. Oktober 2015

Ein Flug ins Unbekannte...

Erneut darf ich auf dem Tarn mitfliegen... diesmal für 2 Hand. Über unser Ziel schwieg sich mein Herr allerdings aus und zwinkerte einfach nur geheimnisvoll. 

Verständlich also, dass ich ziemlich aufgeregt war, als ich mich im Flugloch des Tarnturms von Jorts Fähre eng an ihn anschmiegte und mich festklammerte, als Carolus seine Schwingen ausbreitete. 

Der Tarn drehte noch eine kleine Runde über der Stadt und flog dann Richtung Flussdelta das Vosktal hinunter.........


Sonntag, 25. Oktober 2015

Einweihungsfeier

…des Kastenhauses der Handwerker von Jorts Fähre.

Als ich Richtung Marktplatz schaute und jede Menge Bewohner dort versammelt sah, befürchtete ich, dass etwas passiert sein musste und Jorts evakuiert werden sollte. Das war offensichtlich jedoch nicht der Fall, bedauerlicherweise ergab sich für mich jedoch vorerst keine Gelegenheit, meine Wissbegier zu befriedigen. Kaum hatte ich nämlich den Platz erreicht, liefen alle Freien mit ihren Kajirae davon… ein Fremder zum Hafen, alle anderen jedoch in die Oberstadt… sehr merkwürdig. 

Ok, es hatten sich doch nicht alle Freien in Luft aufgelöst, der Hauptmann blieb und zitierte mich mit einem lauten „Dina!“ zu sich. Nanu? Ziemlich verwundert beeilte ich mich natürlich ganz gewaltig, mich schnell vor ihn zu knien, denn kaum hatte er meinen Namen gebrüllt, folgte auch schon sein typisches, meistens nichts Gutes verkündendes Brummen. Dabei hätte ich dem netten, endlich mal wieder aus Vakur angereisten Bootsbauer, gern noch ein paar schöne Augen gemacht, doch diese Flausen verpfften nun schlagartig… im wahrsten Sinne des Wortes.

Der Hauptmann scheuerte mir nämlich eine, die jeglichen Gedanken an rotseidenes Getue vertrieb und in eine Kombination aus Brennen und ein paar vereinzelte Sterne verwandelte… dabei war es doch noch hell! Ich versuchte mir zwar nichts anmerken zu lassen, konnte bei diesem Schmerz aber nicht vermeiden, über meine glühende Wange zu reiben, die sich tatsächlich anfühlte, als könne sie im Dunkeln leuchten… so heiß war sie. Selbstverständlich habe ich mich sofort für diese Bestrafung bedankt, obwohl mir überhaupt nicht klar war, welchen Fehler ich begangen hatte. 


„Seh ich wie eine Frau aus?“, herrschte der Hauptmann mich an und mir wurde dabei klar, womit ich seine Verstimmung hervorgerufen hatte. Nachdem die freien Weiber weg waren, hatte ich total vergessen, meine Schenkel wieder zu öffnen. Mist, diesen Fehler machte mir zusätzlich nun auch sein Fuß unmissverständlich klar, der grob meine Beine auseinander drückte. Gleichzeitig wollte der Hauptmann wissen, wo ich die letzten Tage gewesen war. Ohje, anscheinend war aus der Eintragung ins Wachbuch der roten Kaste nicht hervor gegangen, dass ich meinen Herrn diesmal auf einer seinen langen Patrouillen begleiten durfte. 

Der darüber offensichtlich ziemlich erzürnte Hauptmann, machte mir nun richtig Angst. Er war wohl kurz davor gewesen, seinen Sleen auf meine Fährte anzusetzen, denn er hatte doch tatsächlich vermutet, ich sei weggelaufen! Boah, sowas würde mir niemals einfallen… alleine schon nicht wegen dem fiesen Fenris mit seinem ekelig stinkenden Schlabbermaul und den gefährlichen Zähnen. Außerdem ist mir bekannt, welch grässliche Strafen einer Kajira auf Weglaufen drohen. Ich gebe zu, ich war jedoch nicht nur ängstlich, denn es hat mich auch ein wenig gefreut, dass mein Fehlen vom Hauptmann bemerkt worden war.

Warum mein Herr wegen der kühler werdenden Temperaturen auf einem langen Flug mit dem Tarn auf seine anschmiegsame Mobilheizung nicht hatte verzichten wollen, ließ der Hauptmann allerdings nicht gelten. Er meinte nur, er könne einen mobilen Ofen ebenfalls sehr gut gebrauchen und kündigte mir einen gemeinsamen Besuch beim Schmied an, damit der Kragen meines Herrn gegen einen mit seinem Namen getauscht wird… mein Herr sei ja so viel unterwegs. Selbstverständlich habe ich mich jetzt mächtig beeilt darauf hinzuweisen, dass ein solcher Tausch meinen Eigentümer mit Sicherheit nicht begeistern würde.

Ich schaffte es tatsächlich, die Überlegungen des Hauptmanns Richtung ausleihen zu lenken… das hörte sich für mich natürlich viel besser an. Es ist wohl nachvollziehbar, dass ich dann versuchte, mit schön durchgedrücktem Rücken und weit gespreizten Schenkeln besonders vorteilhaft zu knien, um mich dem Hauptmann möglichst gut zu präsentieren. Leider lenkte dann aber eine mir fremde Kajira seine Aufmerksamkeit auf sich und nachdem er von ihr mit einigen Mühen, die wie befürchtet mit dem einen oder anderen Ditscher auf meinen Kopf einher gingen, den Namen ihres Besitzers erfahren hatte, fiel ihm plötzlich ein, warum alle Bewohner das Weite gesucht hatten.


Ich erfuhr also endlich den Grund dafür. Sämtliche Herrschaften hatten sich mit ihren Kajirae in die Oberstadt aufgemacht, weil es dort zur Einweihung des Kastenhauses der Handwerker von Jorts Fähre ein großes Fest mit Speis und Trank gab. „Erklärt mir, warum ich mit zwei Kajirae hier auf dem Marktplatz herumstehe, wenn Essen auf mich wartet. Ihr beiden seid Schuld, wenn ich nichts mehr bekomme. Los mit euch, ich hab Hunger“, war eine eindeutige Ansage, die mich eilig dem Hauptmann folgen ließ.

Oha, was für ein Trubel vor dem neuen Kastenhaus! Doch oberleckeres Essen war noch reichlich da, sodass ich mit einem üppig beladenen Teller duftender Köstlichkeiten dem Hunger des Hauptmanns schnell abhelfen konnte. Meine Hoffnung, er schafft vielleicht nicht alles, ging auch tatsächlich auf, denn die Reste durfte ich mir mit der fremden Kajira teilen. Schade war nur, dass der Hauptmann an diesem Abend zur Nachtwache eingeteilt war und bald aufbrechen musste. Entgegen seiner sonstigen Neigungen hatte er sich deswegen übrigens ganz gewaltig mit dem Paga zurückgehalten… naja, nicht ganz freiwillig, sondern wegen seines Wachdienstes… aber sein Kopf wird es ihm am nächsten Morgen bestimmt gedankt haben. ;-)

Dienstag, 13. Oktober 2015

Vier Märkte

…sind es heute genau, in denen dieser wunderschöne Stahl meinen Hals nun schon ziert. Es ist Stahl, auf den ich unheimlich stolz bin, weil der Name meines Herrn darauf steht. Vier Märkte bin ich inzwischen nämlich das Eigentum meines Herrn, eines Kriegers und Tarnreiters aus Jorts Fähre, der Perle aller Städte am Vosk. Vier Märkte gebe ich alles, ihm eine gute Kajira zu sein, ihm Ehre zu bereiten und ihn zu erfreuen. Die Zeit meiner Leihe dazu gerechnet, bin ich sogar noch knapp einen Markt länger an seiner Kette und immer noch total glücklich darüber. Aber keine Angst, ich werde jetzt nicht versuchen, diese schöne Zeit noch einmal in Kurzform zu beschreiben, denn das habe ich hier ja bereits mehr oder weniger ausführlich, meistens vermutlich sogar viel zu ausschweifend getan.


Ok, vielleicht typisch für eine Frau, aber es ist mir einfach wichtig zu erwähnen, wie gut ich mich noch an diesen Tag genau vor vier Märkten erinnere. Auf einem der Rundgänge meines Herrn durch die Unter- und Oberstadt, trafen wir vor dem großen Stadttor überraschend auf meine damalige Herrin, die ihrem Heimstein endlich mal wieder einen Besuch abstattete. Ich glaube, sie wollte nach ihrem Eigentum sehen und sich danach erkundigen, ob mein Leihherr meiner inzwischen womöglich überdrüssig geworden war und mich vielleicht wieder loswerden wollte. Das wollte er jedoch nicht, sondern zu meiner unbeschreiblichen Freude war genau das Gegenteil der Fall. Für ihn stand mein Kauf nämlich schon seit langem fest und obwohl die Zeit der Leihe noch nicht ganz um war, fand er es inzwischen überfällig, endlich mit meiner Herrin über mich zu sprechen.


Allerdings wäre es beinahe gar nicht mehr zu diesem Gespräch gekommen, weil sein Kaufanliegen dort vor dem Stadttor durchaus ein sehr schnelles Ende hätte finden können, sodass es mich heute nicht mehr gäbe. Einer der jortsschen Krieger tauchte nämlich total wütend plötzlich auf, um mich zu töten, weil er irgendwelches Getratsche einer dummen Kajira in den falschen Hals bekommen hatte. Doch zum Glück konnte diese Angelegenheit schnell geklärt werden und es gibt meinen Herrn, meine damalige Herrin und mich immer noch. Unklar ist nur, was die Priesterkönige mit dem Schicksal dieses Kriegers vorgesehen haben, denn er ist irgendwann von einer Patrouille nicht mehr nach Jorts zurückgekehrt und gilt seitdem als verschollen.


Heute ist es also genau vier Märkte her, dass mein Herr das Zusammentreffen mit meiner damaligen Herrin nutzte, um die Leihe zu beenden und mich zu kaufen. Vor lauter Aufregung konnte ich mir von den Verhandlungen dieser beiden Freien, die für mich die beiden wichtigsten Menschen auf ganz Gor waren und es bis heute noch sind, jedoch nicht viel oder eigentlich fast gar nichts merken. Ganz genau erinnere ich allerdings, dass meine damalige Herrin meinen Herrn schließlich schmunzelnd fragte, wie lange er noch vorhat zu reden, um meinen Preis immer weiter in die Höhe zu treiben bzw. wie lange er ihr noch versuchen will klarzumachen, dass sie sich eigentlich gar nicht von mir trennen möchte.

Mein Herr kann außer vielen anderen Dingen wirklich total super reden und beeindruckend formulieren, denn er pries meiner damaligen Herrin in einer wahren Flut blumiger Worte meine Vorzüge an, die ihn zu meinem Kauf bewogen hatten, meiner damaligen Herrin jedoch meinen Verkauf schmackhaft machen sollten.

Ok, ich gebe zu, er erwähnte auch meine manchmal leider zu große Klappe, gestand aber ein, über diesen Makel großzügig hinwegsehen zu wollen. Inzwischen weiß ich auch, welch überaus geeignete Maßnahmen er gegen mein lockeres Mundwerk damals wohl bereits im Kopf gehabt hatte.

Alles weitere über seine Erziehungsmaßnahmen kann ich mir jetzt aber eigentlich ebenfalls verkneifen, denn ich möchte ja wie oben schon erwähnt, niemanden mit ollen Kamellen langweilen.


Trotz meiner Aufregung und den vielen Schmetterlingen in meinem Bauch, weiß ich erstaunlicherweise noch die letzten Worte meines Herrn „…dieses Mädchen vervollständigt meine linke Hand, so wie mein Schwert meine rechte vervollständigt“, die sich mir unauslöschlich ins Gedächtnis gebrannt haben.

„Mein Herr, ich kann nur wiederholen, was ich dir am Beginn meiner Leihe am Wasserfall und als ich vor vier Märkten deinen Kragen erhielt versprochen habe...

Ich werde stets mein Oberallerbestes geben, um dir auch zukünftig eine gute Sklavin zu sein und mich bemühen, alle deine Wünsche so gut ich kann und noch ein wenig mehr zu erfüllen... vielleicht sogar manchmal, bevor du überhaupt ahnst, dass du einen Wunsch hast.

Danke für deinen Schutz, deine Führung und deine Macht über meinen Körper und meinen Geist, mein Herr, bitte lass mich noch ganz lange deine linke Hand vervollständigen!

La Kajira!“

Freitag, 9. Oktober 2015

Der Zug des Heimsteins

…war diesmal zu meiner unbeschreiblichen Freude tatsächlich stärker, als der ungünstig wehende Wind, der meinem Herrn bei der Heimkehr von seiner langen Patrouille entgegen blies. Wie glücklich ich darüber war, dass sein Tarn es trotzdem geschafft hat, brauche ich hier sicherlich nicht näher zu erläutern und auch nicht, dass ich seine lange Abwesenheit nur mehr schlecht als recht mit Ablenkung durch intensive Hausarbeit überstanden habe. 

Mein Erfolg beim Bezirzen des Wachoffiziers war bislang nämlich leider nur sehr mäßig ausgefallen. Trotzdem hatte der fiese Herr mir schließlich in einer schwachen Ehn dann aber doch verraten, wann mit der Heimkehr meines Herrn zu rechnen war. In der Absicht, Weibergekeife beim Durchqueren der Unterstadt möglichst aus dem Weg zu gehen, bedeckte ich meine Blöße mit ein paar dünnen Stoffbändern, die nicht wirklich viel von mir verbargen, denn mein Herr mag mich am Liebsten nackt. Mein Ziel an diesem Tag war nämlich der Tarnturm wo ich auf ihn warten und mit meinen übers Vosktal schweifenden Blicken herbeisehnen wollte, um ihn dann als erste zu begrüßen. Doch es kam ganz anders, ich kam nämlich nur bis zur Hausecke.


Die Priesterkönige müssen wirklich Mitleid mit mir gehabt haben… mein so heiß ersehnter Herr saß bereits vergnügt grinsend auf seiner Bank vorm Haus und freute sich offensichtlich nicht nur über seine Heimkehr, sondern auch über den Anblick seines Eigentums. Nach meiner innigen Begrüßung befahl er mir, mich ihm zu präsentieren. Huiihhh, wie nahe mir seine musternden Blicke gingen, die ich wie immer körperlich zu spüren glaubte, weil sie wie immer mein Sklavenfeuer mächtig zum Lodern brachten, war wie immer unbeschreiblich. Und noch weniger kann ich in Worte fassen, welchen Feuersturm dann seine Hände erst in mir entfachten, als er prüfend über die dünnen, über meinen Brüsten leicht verrutschten Stoffbahnen strich und wie er mir dabei seine Macht über mich verdeutlichte.

Mein kurzer Bericht später über ein paar Begebenheiten, die sich während der Abwesenheit meines Herrn ereignet hatten, machte ihn anscheinend etwas neugierig, sodass es ihn schließlich Richtung Stadt zog. Wir kamen erst einmal jedoch nur bis zum Marktplatz, wo sich einige Freie versammelt hatten, darunter auch zwei der jortsschen Roten, deren Anblick das Kriegerherz meines Herrn anscheinend etwas schneller schlagen ließ. Oder nee, ich glaube er sagte, sein Herz hebt sich beim Anblick seiner Kastenbrüder. Ich habe keine Ahnung, wie sich das anfühlt… aber ich bin ja auch kein Krieger, sondern nur seine Kajira, die sich in diesem Moment viel mehr dafür interessierte, dass sich der Kriegerbauer neue Kleidung zugelegt hatte… vielleicht eine Folge der Turtelei mit seiner angebeteten Grünen? 


Egal, mir gefiel diese Folge jedenfalls außerordentlich gut. Nur den Helm scheint das Weib ihrem Fastgefährten noch nicht abgewöhnt zu haben… aber bis zur Unterzeichnung des Vertrags ist ja noch eine Hand Zeit. Lange darüber weiter sinnieren konnte ich jedoch nicht, weil inzwischen weitere Herrschaften hinzukamen und es meinen halb verdursteten Herrn nach einem Paga gelüstete, während er sich mit der neuen grünen Herrin bekannt machte. Ihm war natürlich sofort aufgefallen, dass mit der geplanten Gefährtenschaft zwischen dem zweiten Roten und der zweiten Grünen von Jorts Fähre die Hackordnung zwischen der roten und der grünen Kaste eingehalten wird, nachdem der Hauptmann und Kastenerste der Roten ja schon vor einiger Zeit eine Gefährtenschaft mit der Kastenersten Grünen eingegangen war.

Ich gestehe, mit den Grünen meistens ziemlich auf Kriegsfuß stehend, war ich ganz froh, dass mein Herr dem Ersten Schwert zustimmte, mit zwei Mitgliedern dieser Kaste sei in Jorts eine gute Zahl erreicht. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht auch ein Weib dieser Kaste ausreicht. Doch darüber steht mir selbstverständlich kein Urteil zu und nachdem sich so reichlich Nachwuchs in Jorts ankündigt, kann eine zweite Medica wohl nicht von Schaden sein. Die Gefährtin des Schmieds schob nämlich eine Kugel von Bauch vor sich her! Ich traute meinen Ohren kaum bei ihrer Eröffnung über Drillinge, auf die Nachfrage meines Herrn, dem ihr Umfang aufgefallen war, was bei einem Mann wohl was heißen soll.


Interessant fand ich, dass die Herrin bereits genau weiß, welches Geschlecht ihr Nachwuchs haben wird… die grüne Kaste scheint da offensichtlich über hervorragende Methoden zu verfügen. Noch interessanter war allerdings, dass zwar halb Jorts nun über diesen reichlichen Kindersegen im Haus des Schmieds informiert, der werdende Vater jedoch vollkommen ahnungslos war. "Aaah! Da ist er ja der Übeltäter! Myrkur... hast du gedacht, du kommst damit durch? Hast gedacht, der olle Lucius ist so viel auf Wache, da kannst du gleich drei Kinder zeugen und musst nicht mit mir saufen, hm???" Diese Worte meines Herrn zur Begrüßung, waren offensichtlich zu viel für seinen Freund, denn der Schmied fiel vor Schreck doch tatsächlich in Ohnmacht.

Der Ärmste wusste noch nichts von der inzwischen bestätigten Horde schreiender Kinder. Dabei hatte er über Mehrlinge wohl bereits nachgedacht, weil dies in seiner Familie schon häufiger vorkommen ist. Zum Glück reichte aber bereits die Ankündigung, einen Eimer mit kaltem Wasser zu holen, um den armen Schied wieder zu sich kommen zu lassen, während seine Gefährtin irgendwas Entschuldigendes murmelte, warum sie ihm seine zahlreichen Kinder bislang verschwiegen hatte. So wirklich besorgt schien sie um ihren Gefährten allerdings nicht zu sein, denn sie hatte nebenbei genug Zeit, sich über meine geöffneten Schenkel zu mokieren, indem sie mir einen Tritt gegen meine Beine gab, bei dem ich allerdings so tat, als hätte ich nichts bemerkt.


Nach einem weiteren Paga und einem Trinkspruch meines Herrn auf seinen Freund und sein mit Myrkur Junior, Klein Nila und Pippilotta gesegnetes Haus, blieb ihm leider nur noch wenig Zeit für einen Rundgang in die Oberstadt. Er interessierte sich natürlich dafür, vor seiner nahenden Spätwache schnell noch das neue Kastenhaus der Handwerker von Jorts Fähre zu sehen, von dem ich ihm zuvor erzählt hatte. Es soll wohl noch mit einer Feier offiziell eingeweiht werden. Da sich in der nächsten Zeit anscheinend eine Feier an die nächste reihen wird, waren die Überlegungen des Schmieds, bis zur Geburt seiner Kinderhorde besoffen zu sein, anscheinend gerechtfertigt. ;-)