Donnerstag, 22. Dezember 2016

Ein neuer Sleenkäfig

Zu meiner riesengroßen Erleichterung gelang die mir ziemlich bevorstehende Entschuldigung beim Bauern irgendwann doch noch ohne Auffrischung der Striemen, da sie tagelang wirklich sehr deutlich zu fühlen und auf meinem nackten Hinterteil gut zu sehen gewesen waren und als mir der Herr nach einer genauen Musterung meines Allerwertesten meinen Fehler tatsächlich verzieh, plumpste wirklich ein großer Stein von meinem Kajiraherzen. Meine Knie wurden daher nicht erneut wieder ganz weich, als ich meinen Herrn zusammen mit dem Bauern und dem Schmied auf der Gasthausterrasse sitzen sah.

Meine an diesem Tag sehr gründlichen häuslichen Arbeiten hatten leider ein wenig mehr Zeit in Anspruch genommen als sonst, sodass mein Herr schon vorgegangen war und sich über mein recht spätes Eintreffen verwundert äußerte: „Arya, ich hab schon gedacht, du wärst geklaut worden!“ Hmmm, warum sollte mich jemand klauen wollen? Natürlich sagte ich dazu nichts, sondern freute mich, dass mein Herr offensichtlich auf mich gewartet hatte, um sich seinen Kalana lieber von mir bringen zu lassen, obwohl Hadi und eine fremde Reisesklavin anwesend waren.

Aber vielleicht waren die beiden Kajirae auch gerade erst im Gasthaus eingetroffen? Begrüßt wurde ich von meinem Herrn übrigens mit einem erstaunlich leichten Patscher auf mein Hinterteil, gefolgt von fast zärtlichem Streicheln seiner rauen Kriegerhand. Seine wundervollen Berührungen gingen mir natürlich durch und durch und schürten nicht nur sofort ein wenig mein ständig schwelendes Sklavenfeuer, sondern weckten erneut die schönen Erinnerungen vom Vorabend, als er sehr sanft Creme auf meine Striemen aufgetragen und einmassiert hatte.

Nicht weiter verwunderlich also, dass ich fast wie auf Wolken mit glücklichem Herzklopfen in die Gasthausküche schwebte, um ihm seinen Wein zu servieren, während er sich die Reisekajira vornahm: „Mädchen, wie heißt du denn und was kannst du?“ Den Namen dieser Ware habe ich zwar vergessen, aber sie behauptete viele Arbeiten zu können. Das war natürlich eine äußerst schwammige Antwort und forderte einen Test förmlich heraus, zumal sich ein Stück neben meinem Herrn ein großer Bücherstapel befand, der auf der Gasthausterrasse wirklich nichts zu suchen hatte. Die fremde Schreiberin hatte ihn dort deponiert und damit bei ihm für einigen Unmut gesorgt. 

Wobei er auf dieses Weib inzwischen sowieso ziemlich schlecht zu sprechen war… doch dazu später mehr. „Siehst du die Bücher hier?“ fragte er die mir unbekannte Sklavin, erhielt zur Antwort von dem Ding leider jedoch, sie könne nicht lesen. „Ich hab nicht gesagt, dass du die Bücher lesen sollst, sondern wollte wissen, ob du sie sehen kannst?“ Na, immerhin bestand sie den Sehtest im zweiten Anlauf dann doch. „Dann schaff die zur Seite… die Bücher sind im Weg und ich werfe sie ständig um!“ Tja, Pech für die Kajira, dass sie nun vorschob, Bücher wegräumen habe nie zu ihren Aufgaben gehört.

Da ihr inzwischen offensichtlich klar geworden war, wem ich gehöre, ergänzte das faule Ding noch, mein Herr habe doch mich dafür. Ohne ein weiteres Wort schob dieser die Bücher einfach unter den Tisch und die Männer waren sich einig, solch minderwertige Ware sieht man am liebsten von hinten, da sie es nicht mal verdient, Prinzessin genannt zu werden. Nachdem die 99er sich eilig entfernt hatte, ging die Hand meines Herrn wieder zu herrlich sanftem Tätscheln und Kneten meines Hinterteils über, während er den von mir servierten Kalana genoss. Schließlich erkundigte er sich bei mir, woran ich ihn noch erinnern sollte, denn auch das Erinnern gehört ja zu meinen Aufgaben. 

Das Stichwort dieses Tages lautete „Sleenkäfig“… ich glaube, ich erwähnte an anderer Stelle bereits, dass mit dem geplanten Umzug nicht nur die Gnädigste zufriedengestellt werden, sondern davon auch Fenris mit einem größeren Käfig profitieren sollte. „Arya, wie gut bist du im Verhandeln?“ verlangte mein Herr nun von mir zu wissen. Mist, was sollte ich auf diese schwierige Frage nur antworten, ohne mich selbst zu loben oder einzugestehen, dass ich wohl gelegentlich den einen oder anderen Freien fast zum Verzweifeln gebracht hatte. Außerdem ist Verhandlungsgeschick Tagesform abhängig und ganz besonders vom Verhandlungspartner… an einigen kann man sich nämlich auch die Zähne ausbeißen.

Da mein Herr offensichtlich der Meinung war, der Schmied mag mich wohl… zumindest ein wenig, verlangte er nun, dass ich mit dem Herrn über den Preis des neuen Sleenkäfigs verhandelte. Mist, ich hatte noch gar nicht richtig über eine Strategie nachgedacht, als mein Verhandlungsgegenüber auch schon unangenehm vorpreschte: „Der Käfig wird teuer... sehr teuer sogar… 3 Silber, bei dem ganzen Stahl, den ich brauchen werde!“ Mein Herr wurde zwar nicht wirklich blass um die Nase bei diesem Wucherpreis, sah aber genau wie ich auch nicht gerade begeistert aus und meinte nur, er verlasse sich auf mich.

Leider gestalteten sich die Verhandlungen anfangs ein wenig zäh, Holz war leider keine kostengünstige Alternative und der Metallhandwerker wollte weder auf die Inzahlungnahme des alten Käfigstahls eingehen, noch auf einen Umbau des jetzigen Sleenkäfigs. Wie gut, dass sich das Gespräch zwischendurch wieder um die penetrante fremde Schreiberin drehte. Über die Wichtigtuerei dieses Weibs ärgerte sich nämlich nicht nur mein Herr inzwischen ganz gewaltig. Er hatte sogar schon überlegt, die um einen Kragen bettelnde Blaue der jortsschen Schreiberin zu schenken, weil sie ständig an seinen Sandalen wie Vulokacke klebt. 

Doch jetzt wurde klar, der Schmied war noch schlechter als mein Herr auf die Eingebildete zu sprechen. Sein Schleifen einiger Klingen am Schleifstein vor der Krankenstation war der Frau angeblich zu laut gewesen, sie hatte sich nicht konzentrieren können und keine andere Möglichkeit gesehen, als die inzwischen unter den Tisch geschobenen Bücher ins Gasthaus zu schleppen… na toll, warum erdreistete sich diese heimsteinfremde Blaue überhaupt, Bücher der Stadt mit nach Hause zu nehmen… hatte die jortssche Schreiberin ihr nicht angeboten, im Zylinder der blauen Kaste zu arbeiten?

„Hoffentlich ist die Blaue im Schreiberturm, wenn ich nebenan im neuen Garten den Käfig verniete… dafür alleine würde ich einen halben Silber erlassen!“ lachte der Schmied sich ins Fäustchen. Natürlich wiederholte ich dieses Angebot schnell, um ihn beim Wort zu nehmen und versuchte noch einen Nachlass für das Alteisen zu bekommen… doch darüber ließ er nicht mit sich reden. Stattdessen brachte das Zerlegen des alten Käfigs, zur Freude der Blauen bevorzugt mit möglichst laut quietschender Säge, damit sie abgeht wie ein Zäpfchen, weitere Kupfer Preisnachlass. 

Letztendlich stimmte mein Herr außerdem zu, in der Unterstadt ein baufälliges Haus abreißen zu lassen und die beiden Männer wurden sich über einen Preis von zwei Silber für den Sleenkäfig einig… also eine ganze Silbermünze weniger, über die der Spaß mit der Blauen den Schmied jedoch hinweg trösten wird. 

Mein Herr war zufrieden mit mir und ließ mich erneut in den Genuss der erregenden Berührungen seiner Kriegerhand kommen. Er war sich übrigens einig mit dem Schmied, dass dieses anstrengende Weib kniend nichts taugt, obwohl das Gesicht der jortsschen Schreiberin bei solch einem Geschenk bestimmt äußerst sehenswert wäre. 

Als es später dann Zeit zum Aufbruch war, legte mein Herr wieder herrlich besitzergreifend seinen starken Arm um mich und warf mich einfach über seine Schulter, um mich so bis nach Hause zu transportieren und erst dort wieder abzusetzen… ein wirklich tolles Gefühl! :-)))

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