Mittwoch, 15. März 2017

Unzufriedenheit

Ich mochte kaum glauben, was ich sah und sah in der nächsten Ihn tatsächlich nichts mehr. Mein Herr zog sich nämlich aus und wickelte mir sowohl seine lange, warme Hose, als auch sein langärmeliges Oberteil um den Kopf: „Ab jetzt ist Sommer befohlen, Arya! Na, gefalle ich dir so besser?“ Oh ja, und wie er mir gefiel, kaum dass ich das Klamottengewusel von meinem Kopf entfernt hatte! Selbstverständlich brauchte ich keine Aufforderung, um mich nackt wie ich war nun sofort eng an sein Bein zu schmiegen. Meine Wange sanft an der Haut seines Oberschenkels reibend gab ich genussvoll von mir, wie gut sich das gerade anfühlte. 

„Ja Arya, das finde ich auch!“ lachte mein Herr, wuschelte gutgelaunt meine Haare und ergänzte: „Um zu testen wie warm es ist, wirst du heute bis auf die Sandalen nackt bleiben.“ Wow… ich war begeistert, denn ich bin gerne nackt, gestand allerdings auch, wie sehr ich die schönen Sachen mag, die mein Herr mir geschenkt hat und wie dankbar ich ihm dafür bin, zumal leicht verpackt manchmal ja wirklich etwas hat. „Stimmt, eine Sklavin sollte froh sein, wenn sie etwas zum Anziehen bekommt. Wenn du das mal nicht bist, bring ich dir Dankbarkeit neu bei und zwar sehr eindringlich, Arya“, kündigte mein Herr grinsend an, während ich mir mit leicht ungutem Gefühl überlegte, ob ich nicht entgegen meiner Wissbegier auf das Kennenlernen seines „Dankbarkeit neu und eindringlich beibringen“ lieber verzichten würde.

Sein Befehl „zieh dich an Arya“, war logischerweise mit nur den Sandalen schnell ausgeführt. Er befestigte übrigens auch an diesem Tag wieder die Kette der Sklavenleine an meinem Kragen und seine Berührungen dabei an meinem Hals, ließen mich wieder erschauern, sodass ich für draußen schon ein wenig vorgeglüht war, sollte es dort womöglich kühl sein. Ich fror jedenfalls kein bisschen auf unserem Weg zum Hafen und weiter zum Marktplatz, wo wir den immer noch lange Hosen tragenden Brauereikrieger trafen. „Wir machen heute einen Temperaturtest. Wenn Arya zu kalt ist und ihre Nippel hart werden, dann ist es noch nicht warm genug, um sie nackt laufen zu lassen!“ klärte mein Herr den Brauer über meine Nacktheit auf, der prompt seinen Zeigefinger anfeuchtete, ihn in die Luft hielt und feststellte: „Zu kalt noch.“

Hmmm… ich fühlte mich zum Hinweis verpflichtet, dass sich meine Nippel auch zusammenziehen könnten, obwohl oder wenn mir gerade besonders warm wird und erntete ein „ soso“ meines Herrn, kombiniert mit einem Patscher auf meinen Hinterkopf, bevor er meine Brust packte, um an einer Brustwarze zu ziehen. Tja, unter den amüsierten Blicken des schmunzelnden Brauereikriegers trat natürlich genau das ein, was ich zuvor angedeutet hatte. „Hmmm, scheint tatsächlich noch zu kalt zu sein“, lautete das Urteil meines Herrn und der Brauer fühlte sich bestätigt… na toll. Selbstverständlich lag es mir gänzlich fern, den beiden Männern zu widersprechen, aber da ich immer ehrlich bin, gestand ich nun, dass mir nicht zu kalt war, sondern mir gerade sehr warm wurde. 

Puhhh… das Zwirbeln meines Nippels verstärkte sich noch. Da ich befürchtete, dass mein Herr mir nicht glaubte, war nun also Ablenkung angesagt. Zum Abkühlen des immer heißer in mir brennenden Feuers konzentrierte ich mich auf das Zählen einer virtuellen Herde Thalarions: „1 Thalarion... 2, 3, 4, 5 Thalarions...“ Vermutlich bewegte ich dabei meine Lippen, denn mein Herr erkundigte sich beim Brauer, ob der mein Murmeln versteht, was aber nicht der Fall war, sodass ich nun erklärte: „Ich versuche mich nur etwas abzulenken mein Herr, damit mir nicht zu heiß wird.“ „Arya, wenn dir warm ist, dann sparen wir Kleidung… das finde ich gut.“ Damit ließ er von mir ab und die beiden Männer verlagerten sich ins Gasthaus, um eine Runde Karten zu spielen.

Aus der Überlegung meines Herrn „Arya kann heute gut anschmiegen und mir Glück bringen“, wurde allerdings nichts. Es begann mit der Getränkebeschaffung und danach verlangte mein Herr „etwas Crossiges zu essen“. Die gebratenen Suls waren zwar knusprig gebräunt, ihm aber nicht crossig genug, ein Hauch Salz fehlte auch und außerdem hatte ich zu wenig Speck gebraten. Ich erklärte, dass nach knusprig angesengelt kommt und dass das ungesund ist, briet noch mehr Speck und flitzte mehrfach zwischen meinem Herrn und der Gasthausküche hin und her. Doch er blieb unzufrieden, gesund war nicht wichtig, sondern Hauptsache war lecker und schließlich kündigte er an: „Ich werde dir nachher Zufriedenheit beibringen, Arya.“ Vorher ging seine Beschäftigungstherapie allerdings weiter und an Anschmiegen war nicht zu denken, zumindest nicht an meinen Herrn.


Er nahm irgendwann nämlich aus seinem Geldbeutel eine Kupfermünze, drückte sie gegen die Tischkante und befahl: „Arya, Nase vorbeugen und die Münze damit festhalten… sie darf nicht herunterfallen!“ Danach wurde ich ignoriert, denn nun war das Essen wichtiger und das Kartenspiel. Dabei hatte mein Herr leider jedoch wie immer kein Glück und als der Brauer Runde um Runde gewann, rief er schließlich erbost: „Scheiße!“ „Nein Hauptmann, Kupfer!“ korrigierte sein Spielpartner trocken und stapelte weitere Kupfer vor sich auf. Zwischendurch gewann mein Herr kleinere Beträge und das Klimpern der Münzen erinnerte ihn vielleicht daran, was ich mit meiner Nase gegen die Tischplatte quetschte: „Ich wäre unzufrieden, wenn die Münze herunterfällt. Hoffentlich ist es ausreichend unbequem für dich, Arya!“

Na klar war Münzenquetschen unbequem und hatte so gar nichts von Anschmiegen, trotzdem näselte ich, dass ich mein Bestes gebe, denn ich wollte meinen Herrn natürlich zufriedenzustellen. Ich bekam zwar nicht richtig Luft durch die Nase, fand in meiner misslichen Situation aber Nasenatmung auch vollkommen überbewertet. Na toll, mein Herr sah das anscheinend anders. Er stopfte mir nach meiner Bemerkung nämlich ein Tuch in den Mund und leider führte sein Herumfummeln dazu, dass plötzlich leises Klirren zu hören war, weil die Kupfermünze auf den Bodenbrettern landete. Vor Schreck atmete ich für einige Ihn nun nicht mal mehr durch die Nase, doch mein Herr hob das Ding schmunzelnd einfach wieder auf und hielt die Münze erneut an die Tischkante: „Noch mal Arya.“ Zum Glück wiederholte sich mein Missgeschick nicht, bis mein Herr endlich einsah, dass er verloren hatte.


Der Brauer fand das natürlich nicht schlimm und bot auch Revanche an, doch die wurde vertagt, weil mein Herr befürchtete, sonst den Rest der Hand bei trocken Brot und Wasser verbringen zu müssen. „Arya hat mich abgelenkt, deshalb habe ich nicht gewonnen… sie war irgendwie nicht im Glückbringmodus“, bekam ich jetzt natürlich die Schuld, während das Tuch in meinem Mund mit einem zweiten fixiert wurde. So ganz unzufrieden wirkte mein Herr dann aber doch nicht. Draußen vor der Tür, wo sich die beiden Männer noch kurz über die Wacheinteilung unterhielten und dass mein Herr zu einer Schulung muss, zog er mich nämlich sehr dicht an sich heran, kraulte leicht durch meine Haare und schien es zu genießen, wie innig ich mich an ihn drückte.

Zuhause angekommen, zog er den hölzernen Sägebock zur Seite und drückte mich Richtung Wand: „So Arya, nun bring ich dir bei, was mit Mädchen passiert, mit denen ich unzufrieden bin!“ Er fesselte meine Handgelenke mit den von der Decke hängenden Ketten und schloss meine Knöchel an die Ringe im Boden, sodass ich ihm vollkommen hilflos ausgeliefert war und meine Schenkel spreizen musste. Uuiihhh, ich erhielt eine Lektion, die es wirklich in sich hatte… sie war tatsächlich ein sehr eindringliches Beibringen und Zeigen von Macht, sie ließ meinen unzufriedenen Herrn aber zunehmend zufriedener brummen und schließlich laut aufstöhnen, als sein Triumph über mich tief in mich hinein schoss.

Ok, ein bisschen Triumph lief dann allerdings an meinen Schenkeln wieder hinab, nachdem mein Herr mir auf den Hintern geklatscht hatte und mit den Worten nach oben stampfte: „Arya, wir sehen uns morgen früh, wenn ich dich wieder los mache!“ Mir stand eine einsame, sehr unbequeme Nacht bevor.

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