Mittwoch, 24. Mai 2017

Regelmäßiges Erinnern

„Arya, genug herumgelegen!“ begrüßte mein Herr mich und patschte gleichzeitig auf mein Hinterteil. Merkwürdigerweise schien er vergessen zu haben, dass ich gefesselt wie ich war, meinen Aufgaben nicht nachgehen konnte und das monströse, in meinen Augen sowieso vollkommen überflüssige Lager, an dem er die zu meinem Kragen führende Kette angeschlossen hatte, schaffte ich nun mal nicht hinter mir her zu ziehen. Mist, anscheinend war seine Laune nicht die beste, denn meinen vorsichtigen Hinweis auf die Ketten, die er nun löste, bezeichnete er als Ausrede, obwohl meine Fesseln eine offensichtliche Tatsache waren.

Hach, so wie mein Herr kurz darauf schmunzelte, glaubte ich nach meinen innigen Küssen auf seine Sandalen jedoch, mich in seiner Stimmung getäuscht zu haben: „Arya, du bist sehr gut darin, die passenden Momente zu finden, um mir deine Demut zu zeigen!“ Leider lag ich dennoch daneben. Schlecht gelaunt war er zwar nicht wirklich, stattdessen aber in der Stimmung mir zu verdeutlichen, dass er das Sagen hat und ich sein Besitz bin. „Ich gebe dich nicht her, Arya, dein nackter Sklavenhintern gehört mir. Ich denke, ich werde dir mal wieder zeigen, dass du meinen Kragen trägst und keinen anderen!“

Mit aufkeimender Angst fragte ich meinen Herrn erschrocken, ob er womöglich glaubt, ich könnte vergessen, dass ich sein Besitz bin… wo mein Platz ist, ist mir nämlich in jeder der 20 Ahn eines jeden Tages klar. „Nein, aber trotzdem ist regelmäßiges Erinnern daran gut, kleine Arya. Alles hat seinen Platz unter dem Zentralfeuer und du deinen bei mir.“ Meine Reaktionen auf seine Worte und vor allem auf seine Berührungen, die wie immer sofort mein Sklavenfeuer zum Lodern brachten und mich ganz verrückt machten, ließen ihn zufrieden brummen: „Ja… du bist williges Sklavenfleisch in meinen Händen, Arya.“

Ich konnte mir einfach nichts anderes vorstellen, als dass jede Kajira in den Händen ihres Besitzers bestimmt zu Wachs wird, doch mein Herr erwiderte: „Meinst du… es gibt aber auch viele Herrchen, die sich von ihren Mädchen auf der Nase herum tanzen lassen.“ Danach packte er meine Haare und zog mich hinter sich her die Treppe hinunter, nahm unten seine Gerte vom Brett, an dem die Sklavenhaken befestigt sind, und hielt sie mir brummend vor die Nase: „Meine Sklaven tanzen nicht auf Nasen, meine Sklaven tanzen, um zu gefallen!“ Wie gut, dass mein Herr weiß, mir liegt nichts ferner, als jemals auf seiner Nase zu tanzen!


Ich werde mich wirklich hüten, auch nur ansatzweise über solch ein Unding nachzudenken… mein Herr ist nun wirklich kein Herrchen und ich auch keine 99er. Trotzdem folgte nun das von ihm zuvor schon angekündigte „regelmäßige Erinnern“. Leider passierte mir dabei gleich zu Beginn ein Fehler… ich meinte es nämlich zu gut mit meinem Besitzer und führte seinen Befehl nicht 1:1 aus. Darüber war er bedauerlicherweise nicht wie von mir geplant hocherfreut, sondern ließ stattdessen seine Gerte fies auf meiner Haut tanzen. Doch schließlich setzte er sich mit seinem Pagabecher auf ein Kissen und befahl mir zu tanzen. 

Ohje, wie immer stieg leichte Panik in mir auf zu versagen und wurde bei der Drohung natürlich auch nicht besser: „Arya anstrengen oder ich schwinge erneut die Gerte. Wenn ich mit dir unzufrieden bin, wird dir niemand helfen!“ Die Angst, meinen Herrn nicht zu erfreuen, ließ mein Kajiraherz wild klopfen und auch sein undefinierbares Brummen zu Beginn meiner Darbietung beruhigte mich nicht. Kurz sehnte ich mich danach ein Tarn zu sein… mit Blick zur Tür steckte ich tanzend ein Bein grazil nach hinten aus, beugte mich gleichzeitig vor und ahmte mit beiden Armen das Flügelschlagen dieses großen Raubvogels nach.

„Nein Arya, wegfliegen kannst du auch nicht“, kommentierte mein Herr schmunzelnd meinen Tanz, ließ dann aber seine Blicke so intensiv über meinen nackten Sklavenkörper wandern, dass ich sie fast körperlich zu spüren glaubte und es in meinem Innern heiß zu kribbeln begann. Sämtliche Ängste wurden vom erregenden Gefühl des verzehrend in mir brennenden Sklavenfeuer vertrieben, während ich mich weiter im Rhythmus unhörbarer Klänge nun sehr aufreizend bewegte, bis ich schließlich vor meinem Herrn zu Boden sank. Er befahl mir, meine Nasenspitze auf den Teppich zu drücken, damit er seinen Pagabecher auf meinem Rücken abstellen konnte.

Das Erinnern daran, wer das Sagen hat, setzte mein Herr noch eine Weile auf eine sehr eindringliche, wirklich tiefgehende Art fort, die ihn schließlich immer schwerer atmen ließ, während ich glaubte zu verglühen. Oh ja, später tiefenentspannt im Sklavenkäfig liegend war mein letzter Gedanke vor dem Einschlafen, dass mein Herr wie immer Recht gehabt hatte… manche Erinnerungen müssen einfach regelmäßig wiederholt werden!! :-)))

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