Freitag, 2. Juni 2017

Der Platz einer Sklavin

Da mein Platz grundsätzlich hinter meinem Herrn ist, lief ich auch hinter ihm die Treppe hinauf, obwohl mir durchaus klar war, dass er seine Ankündigung dann wahr machen würde: „Arya, wir gehen schlafen... wenn du nach mir oben bist, hol ich aus der Kiste die Sklavenhaube mit dem fiesen Knebel.“ Gefesselt, stumm und blind blieb mir nichts anderes übrig, als am nächsten Tag auszuharren, bis er mich erlösen würde. Nur logisch daher, dass mein Sklavenherz hoffnungsvoll zu klopfen begann, als mein Herr von seinem Rundgang nach Hause kam. Erst hörte ich die Haustür klappen, dann sein Stampfen die Treppe hinauf, danach allerdings nichts mehr.

Ich überlegte noch, war er stehen geblieben oder dämpfte das dicke Fell vor dem Kamin seine Schritte, als es plötzlich an meinen Fußsohlen kitzelte. Erschrocken undefinierbare Geräusche von mir gebend, versuchte ich reflexartig meine Füße wegzuziehen, was mir wegen der Fesseln jedoch nicht gelang. Irgendetwas veranlasste meinen leise lachenden Herrn, sich nun an meiner Hilflosigkeit zu erfreuen. Erschauernd spürte ich, wie als nächstes sein Finger langsam meinen Schenkel hinauf wanderte und dann, dass seine Hand über mein Hinterteil strich. Wie bei einer Rotseidenen nicht anders zu erwarten, ließen mich diese Berührungen natürlich nicht kalt.

Plötzlich drehte mein Herr mich auf den Rücken, um sich auf eine sehr erregende Weise meiner Vorderseite zu widmen und mich näher und näher an den Abgrund der Lust zu treiben. Während er sein Spiel gnadenlos fortsetzte, meine Brüste knetete und mein inzwischen hieß brennendes Sklavenfeuer weiter schürte, stöhnte und wimmerte ich in meiner Hilflosigkeit immer lauter. Als seine Finger schließlich über meine vor Nässe triefende Hitze glitten, glaubte ich zu verglühen, verbrannte letztendlich aber doch nicht, da mein Herr sein Tun fortsetzte und mich schließlich erlöste. „Ja Arya, du bist wirklich ein heißes kleines Ding… es ist gut, dich zu besitzen.“ 

Nach einem Bissen Brot und einem Becher Wasser, zog es meinen Herrn in die Stadt… nee, eigentlich zog es nicht ihn, sondern er mich. Er packte nämlich meine Haare und zog mich hinter sich her zum Hafen, wo er sich vor der Taverne zum Brauereikrieger gesellte und auf einem der Sitzfässer Platz nahm. Er ließ meine Haare zwar los, drückte dann aber meinen Kopf auf die Bohlen des Kais und stellte schließlich seinen Fuß auf meinen Nacken. Diese Haltung schien meinem Herrn zu gefallen, denn ich durfte sie nicht verändern, außer kurz zum Servieren von Paga und Ale.


Hach, es gibt für eine Kajira einfach nichts Schöneres, als ihren Herrn zu erfreuen und dabei ist es egal, ob mit der Stirn auf dem Boden und seinem Fuß im Nacken oder durch rasantes Servieren von Getränken. Auf großes Tamtam vor dem Anreichen seines Pagas legt mein Herr ja eher selten bis nie Wert und der Brauer noch weniger, doch auch ohne war seine Zeitvorgabe von zwei Ehn dafür viel zu knapp. „Was meinst du… war Arya schnell genug beim Servieren?“ erkundigte er sich beim Brauer, nachdem beide Männer ihr Getränk hatten. Vor Spannung wagte ich nicht zu atmen, denn trotz höchster Eile war ich bestimmt zu langsam gewesen.

Zum Glück stand mir der schöne rothaarige Krieger bei: „Aye… sie war flink.“ Während die beiden Männer nun über rotkastige Angelegenheiten sprachen und schließlich ausgiebig ihrem Unmut Luft machten über das Benehmen eines Auktionators und die von meinem Herrn für teures Geld ersteigerte, leider jedoch unsichtbare Sklavin, lockerte sich der Druck in meinem Nacken etwas. Nachdem mein Herr ausgetrunken hatte, nahm er seinen Fuß sogar ganz herunter, um seinen Becher vor mir auf die Bretter des Kais zu stellen. „Eine Ehn Arya!“ lautete dann die Vorgabe zum Beschaffen seines zweiten Pagas.

Mist, auch das schaffte ich nicht. Entsprechend ungut klang sein knappes Brummen, als mein Herr mir den gefüllten Becher abnahm, sodass ich ohne zu zögern sofort meine Stirn erneut auf den Kai drückte. Nachdem sich der Brauer später verabschiedet hatte, kam wie befürchtet meine Serviergeschwindigkeit zur Sprache: „Dein Zeitgefühl, Arya… was schätzt du, ist das gut oder schlecht? Hast du meine Zeitvorgaben eingehalten?“ 

Ich druckste eine Weile herum, denn ich wusste es wirklich nicht, vermutete aber, dass ich länger gebraucht hatte. „Du hast länger als zwei Ehn gebraucht, Aya und auch mehr als eine Ehn für meinen zweiten Paga… du wirst beim nächsten Mal etwas schneller sein. Aber ich erkenne an, du hast dich beeilt und dir Mühe gegeben.“ 

Puhh, wie soll ich es schaffen schneller zu werden, wo ich doch wirklich mein Bestes gegeben hatte? Diese Unmöglichkeit bereitete mir große Sorgen, die aber  sofort verscheucht wurden, als mein Herr erneut wunderbar sanft mit seiner Hand über meinen Po strich und den Abend als einen "sehr guten" bezeichnete… er fühlte sich "gut erholt". Aber ok, die Sitzhaltung mit seinem auf meinem Nacken abgestellten Fuß war sicher sehr bequem. Zufrieden brummend ergänzte er, wie sehr es ihm gefallen hatte, mir meinem Platz zu zeigen: „Arya, du kennst ihn sehr gut, trotzdem zeige ich dir deinen Platz immer wieder gerne!“ 

Die schöne Aussicht, die mein Herr nun anpries und die tollen Bilder, die die Wolken am Himmel zeigten, sah ich logischerweise nicht, da ich immer noch meine Stirn auf das Holz des Kais drückte... Aussicht war für mich aber auch nicht wichtig. Wichtig war doch nur, dass mein Herr sich daran und an seiner Fußstütze erfreute, denn was will eine Sklavin mehr als alles andere? Ihren Herrn erfreuen! Lachend erwiderte er auf meinen Hinweis: „Du bekommst genau die Aussicht, die ich dir geben will, Arya. Ich muss nur aufpassen, dass dich keine Holzwürmer bespringen, wenn du so lange auf Holz guckst!“

Das Erfreuen war mir offensichtlich gelungen und Gefahr von springenden Würmern bestand zum Glück nicht. ;-)

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